LESERBRIEFE


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die veröffentlichten Zuschriften
ausschließlich die Meinung des Absenders wiedergeben.
 
 
Kobač bei Ston, Restaurant Nico Die Qualität des Essens war ok. Dennoch war zu bemängeln, dass es keinerlei Preisliste gab und wir erst nach dem Verzehr einer Gratisflasche Travariza bezahlen durften. Dies an beiden Tagen, die wir dort lagen. Die Preise waren sehr gehoben. Für eine Konoba eindeutig überzogen. Pro Paar zahlten wir für ein normales Essen ohne Vorspeise 500 Kuna.

Floren-Hacheney
(Juni 2017)
Hallo Skippertipps-Team,

ich möchte zwei Erfahrungen wiedergeben, die ich im Juni 2017 gemacht habe:

1.) Betrifft: PULA ACI Marina. Es wurde oft geschrieben, dass die ACI Marina veraltet sei. Und dass es laut ist. Ich kann das nicht bestätigen. Wir waren Anfang Juni 2017 dort. Die Sanitär-Anlagen sind etwas mehr als 1 Jahr alt. Tiptop gepflegt. Die besten Sanitäranlagen unseres 2-wöchigen Törns. Die Marina war billiger als in Simuni (Pag), Rab (Rab) und Supertaska Draga (Rab). Nachts war es auch nicht lauter als anderswo. Wir haben auf dem Schiff gegessen und haben uns absolut nicht gestört gefühlt. Und die Aussicht mit dem angestrahlten Colosseum abends und nachts ist unbezahlbar (Bild hängt an). Wir fahren dort auf jeden Fall wieder hin.

2.) Betrifft: Restaurant TIC TAC Murter. Ich habe einem bekannten, der einen Festland-Urlaub gemacht hat den Tipp gegeben, dort essen zu gehen. Er war in der Woche vom 12.06.2017 dort und hat für 2 Personen ca. 100 Euro bezahlt. Er berichtet, dass das Essen durchschnittlich war. Er hat in der Woche auch noch in anderen Restaurants in der Gegen gegessen und hatte die gleiche Qualität. Aber wesentlich billiger. Den Service empfand er als relativ lustlos, vor allem aber überfordert. Alles in allem war es OK sagte er, aber für die Qualität und den Service überteuert. Sehr ärgerlich ist natürlich, dass ich die Empfehlung ausgesprochen habe. Mich interessiert, ob andere änliche oder andere Erfahrungen gemacht haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer
(Juni 2017)

Zum Newsletter Juni 2017

Hallo, Skippertipps-Team,

 

die eingehenden Ausführungen zum Verhalten von Crews in Marinas und an Ankerplätzen kann ich nur bestätigen.

Wir sind nun seit 2000 in Süddalmatien und haben eine stetige Verschlechterung der Situation erleben müssen.

Ob dagegen verstärkt und mit Erfolg eingeschritten wird, da bin ich skeptisch.

 
Beste Grüße

 
Bernd

Mai 2017

Ich war jetzt einmal anstatt mit dem Motorboot mit einer Hanse 455 unterwegs bei einem sehr sonnigen Wetter,wenig Wind und ruhiger See.

Ausgangspunkt Split Marina Kastela bis Südspitze Mljet und zurück.

Langer Rede kurzer Sinn :


Köstliche Gastronomie,Preise nach dem EU Schnitt,nette Bedienungen,Skipper ,die sich nicht benehmen können und nach BIOKOST verlangen,dann Gemüse ablehnen und gehen,weil sie umsonst am Konobasteg liegen wollten ABER:


Wer ein eigenes Schiff hat kann sich anhalten!


Wir waren sehr damit beschäftigt die völlig neue Hanse ,1. Crew,wieder unbeschädigt ,frei von Schäden Dritter , in den windstillen Hafen nach Split zu bringen.
Meist waren viele Segelcrews mit Booten über 40 Fuß oder 40 iger Cats unterwegs,die selbst bei Windstille NICHT angelegt werden konnten und sich oftmals in Mooringlinen verfingen bzw. gegenüber liegende Yachten beschädigten oder in den Steg krachten.

Was machen diese Bootsexperten,wenn erst Wind im Hafen aufkommt.

Ein Marinaio zeigte uns Aufnahmen,wie eine Seglerin das Gas verwechselte (da verkehrt am Ruder gestanden) und mit Vollgas in den Steg krachte.

Mehr gibts im youtube zu sehen.
Dieser Massentrend wird zum Spießrutenlauf sein Schiff wieder frei in den Heimathafen zu bekommen,wobei ich glaube ,dass dieser Massentrend in den nächsten Jahren vermehrt zunehmen wird.

Die neue Hanse 588 war bereits vom ersten Tag bis Ende der Saison ausgebucht.

More people more fun !
 

Man wird ja sehen ,wohin sich die Massencharterseefahrt (Segelcharter) hin entwickelt und ob diese Zustände noch wünschenswert sind.

Vom Lärm und Krawall in den Häfen nicht zu reden.

Motorboote unter Split waren kaum sichtbar.

Wir wünschen allen Skippern einen ebenso schönen erholsamen Urlaub und eine gute Heimkehr frei von Schäden.

Crew

Why Not

MAi 2017

Hallo! Ich war in doesem Jahr 4 mal on Vrulje auf den Kornaten. Zuerst bei Ante: Hier wurde der normale Fischpreis (400 kn/kg) für Schwanzstücke berechnet.Die Filets wurden separiert und wohl extra an zahlungskräftige Klientel verkauft.

Im Moment liege ich vor der Robinson und fühle mich mitten in einer Kloake. Es stinkt erbärmlich. Zum Glück ist wenigstens der nervige Generator ausgeschaltet. Statt dessen lärmen Chartercrews bei Ante.

Inselleben mit von der Natur bestimmten Ruhe sucht man vergebens.

Richtig schade!!!

September 2016

Sehr geehrte Skipper-Redaktion !

Bitte diesen Leserbrief veröffentlichen und gerne auch eine Diskussion darüber.

Geschätzte Skipperinnen und Skipper, ob schon älter oder jugendlich noch sehr beweglich. !

Die kroatische Küste ist wunderschön, ich denke wir alle lieben und schätzen diese herrliche Küsten-und Inselwelt. Leider machen uns die „ Bojenbetreiber „ und auch viele Gemeinden sehr schwer an Land zukommen. Warum ?

Für Bojen wird kassiert, OK, ist bequem, auch der Müll wird entsorgt. Aber mit dem Beiboot an Land zu kommen wird immer schwieriger, weil auch die Einheimischen immer mehr, vor allem kleine Boote besitzen und auch, ob Hafen oder Bucht, da einen bestimmten Liegeplatz haben. Für uns Geldbringer bleibt nur auf gut Glück eine Anlandemöglichkeit zu suchen. Oft nimmt man unwissend einen Einheimischen seinen Platz weg, das gibt ärger. Meistens sucht und findet man nur eine, vor allem für ältere Menschen, schwierig zu erklimmende Stelle, um an Land zu kommen. Muss das so sein ? Ich denke, wir bezahlen Benützungsgebühr für die Küste, auch für die Infrastruktur. Wir bezahlen eine Aufenthaltsgebühr, wir bezahlen Bojen- oft auch Ankergebühren. Dafür kann man doch etwas Service erwarten, oder ?
Meiner Meinung nach müsste es den Bojenbetreibern, vor allem aber den Gemeinden, zumutbar sein, Bootsbesatzungen ein sicheres „ Anlandkommen „ zu ermöglichen. Ein kleiner Steg >>> nur für Beiboote von Bojenliegern und ankernden Booten <<< müsste doch möglich sein. Wir haben dieses Jahr in 24 Tagen 12 mal einen Landgang wegen vorgenannter Probleme abgebrochen. Wir haben in diesen Häfen und Buchten keinen Cent verbraucht obwohl wir das wollten. Adrialiebhaber, wir können das vielleicht ändern, wir sind doch keine Deppen ! Schreiben wir doch Protestmails an das kroatische Tourismusministerium, dann werden es diese Ignoranten eventuell checken, dass man für kassierte Kuna auch etwas Service bieten muß !

Toni – MY HETORE – seit 45 Jahren auf der Adria unterwegs.

Anton

September 2016

Hallo Redaktion Skippertips,

da ich heuer aus familiären und gesundheitlichen Gründen meine Segelzeit in der Adria streichen musste, lese ich Eure monatlichen Nachrichten mit einem „weinenden Herzen“ und freue mich riesig. Die Minuten des Lesens sind für mich ein kleine Auszeit und ein Stück Urlaubserinnerungen.

Vielen Dank dafür und auch für die guten Tips usw…

Ich freue mich schon auf die nächsten www.skippertips.de.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas

September 2016
Zum Newsletter September 2016 :(zum Text)

Hallo liebes Skippertippsteam,

erst mal danke für die vielen Informationen - und weiter so!!!!!

Zu Eurem Slowenienabzockebericht würde ich noch gerne folgendes beitragen:

.....ok, ich fahre ein großes Auto, aber nicht weil ich damit angeben will, oder ich irgendwie unter Größenwahn leide, aber mit vier Kindern (die irgendwann wahrscheinlich auch mit für Slowenien die Renten bezahlen werden/müssen) braucht es nun mal etwas größeres. Wir fahren nun seit ca. zehn Jahren einen VW-Bus. Wir sind nun schon Jahrelang an die Adria durch Österreich und dann auch durch Slowenien gefahren und haben auch immer schön unsere Maut bezahlt (meist doppelt, weil ja eine 7-Tages Vignette NUR 6 Tage lang gilt). Im Sommer wieder. Als wir Österreich schon fast vor Augen hatten wurden wir rausgewunken. Hatte kein schlechtes Gewissen, aber bald eine Stinkwut. vor ca. 1,5-2 Jahren (so genau konnte mir das der Mautbeamte auch nicht sagen) gibt es in Slowenien für Kleinbusse eine neue Maut, die still und heimlich eingeführt wurde - und ich bin mir ziemlich sicher, dass fast jeder Bulli, Viano, und wie die ganzen Vans so alle heißen Fahrer dies auf die harte Tour kennen lernen werden oder schon kennengelernt haben. Kostet übrigens zwischen 150 und 300 Euro.

Übrigens bin ich vor ein paar Wochen wieder in Kroatien gewesen. Diesmal bin ich über Italien das heißt Tarvisio-Triest-Koper ohne Autobahn gefahren. War zwar etwas nervös ob es klappen wird, es geht aber noch ohne slowenische Maut. Und so lange die nicht Ihre Grenze komplett zumachen sehen die von mir keinen Euro mehr.

Entschuldigt bitte meinen Schreibstil, aber irgend wie bin ich noch immer etwas auf 180 wenn ich an die ganze Geschichte denke.

Viele Grüße, und auch Euch immer ein Schnappsglass Wasser unterm Kiel,

Rainer

September 2016

Zum Newsletter September 2016 :(zum Text)

Hallo Redaktion,


warum zieht ihr hier so über die Slowenen her? Seid ihr noch nie in Kroatien gewesen?
Da werden für das zweimalige Befahren der Autobahn bis Zadar und retour ca. € 40,-- fällig.
Die Strecke in Slowenien kann im Gültigkeitszeitraum so oft befahren werden, als man will.

Die Slowenen haben vom Durchreiseverkehr außer Dreck und Müll gar nichts, die Kroaten kassieren
dafür das zweitemal beim Urlaub machen.

Schöne Grüße

Ernst

A: Wir verurteilen überzogene Pauschalen, wie der Vergleich mit Österreich zeigt. Und wir verurteilen,
Ausweichrouten zu verhindern. Die Slowenen profitieren durchaus vom Transitverkehr (Raststätten,
Hotels usw.).

August 2016

Zum Newsletter September 2016: (zum Text)

Ahoi Skippertipps Team,

habe mich gerade eben auch wieder mal über die Slowenische Autobahnregelung geärgert… Ihren Ausführungen kann ich daher nur beipflichten.

Den Unmut sollten wir alle regelmäßig an den relevanten Stellen in Österreich, Slowenien und der EU kund tun.

Dazu wäre es hilfreich möglichst die gleichen Adressaten zu behelligen.

Wäre es Ihnen möglich die relevanten Personen in Ljubljana, Wien und Brüssel ausfindig zu machen?

Wir Leidtragenden sind dann gerne bereit diese mit Emails entsprechend nachdrücklich auf die bestehende Problemlage aufmerksam zu machen!

Liebe Grüße

Christian

August 2016

Hallo

Während meines Charters ab Pula (Marina Stadthafen) habe ich extreme Parkkosten gehabt. In der Marina gab es keine Parkplätze. Außerhalb bezahlte ich 3000 Kuna (ca. 400 Euro) für 15 Tage.

Gleichzeitig ist die Einreise zurück nach Deutschland eine einzige Unverschämtheit. Wartezeiten am z.B. am Karawankentunnel ca. 4 Stunden (unter der Woche) da ein Polizist einzeln alle Fahrzeuge kontrolliert. Deshalb ist es besser auf andere Verkehrsmittel (z.B. Flug, Bahn) auszuweichen.

Mit Freundlichen Grüssen

Alfred

August 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich bin ein interessierter Leser ihrer Nachrichten. So schreiben Sie in ihren Tipps vom Juli 2016 über die Vorteile von Bojenfeldern.

Genau über so ein Bojenfeld möchte ich ihnen berichten.


im Zuge meines diesjährigen Törns, ich bin alleine mit einer Sun Odyssey 34.2 unterwegs gewesen, kam ich ich auch in die Bucht Maracol auf Unije .

Diese Bucht ist vor oder nach der Kvarnerüberquerung sehr beliebt. Hier waren die Bojen immer so ausgelegt, wie sie es in ihrem Tipps beschreiben.

Als ich vorige Woche dort hin kam gab es einen steifen Westwind, der genau quer zu den Schiffen geblasen hat. Man sah auch keine Bojen vor den Schiffen und die Schiffe waren verdächtig nah beieinander.

Als ich mir das angesehen habe, und die Crews der umliegenden Schiffen sahen, dass ich alleine bin, haben sie mir schon geraten nicht anzulegen.

Tatsache ist, dass eine Boje mit 4 Sorgeleinen zu Moorings gehen und die wiederum an 4 Betonblöcken enden. man hängt sich also bugseitig als auch heckseitig an je 2 Moorings an. man hängt dann wie in in einer Marina an 4 Blöcken.

Soweit so gut, nur bei etwas Wind ist das alleine oder von einer wenig geübten Crew nicht möglich und ein Crash mit dem Nachbarschiff ist die Folge.

Bei mir kam noch hinzu, dass die Leinen aufgrund meiner Schiffsgröße, zu kurz waren.

Es ist schön, wenn sich die Pächter der Bojenfelder um die Sicherheit der Schiffe sorgen. nur dann sollen sie richtige große Betonklötze mit genügend Abstand zu einander auslegen.

Diese Art der Bojenauslegung dient ausschließlich, das in einem Bojenfeld möglichst viele Schiffe untergebracht werden und die Kasse klingelt. Die Sicherheit beim Anlegen an die Boje interessiert anscheinend niemand, zumal auch vom Betreiber niemand da ist.

Als Eigner eines kleineren Segelbootes kommt in Kroatien das Gefühl auf, dass man nicht mehr gerne gesehen ist.

An den Wirtshausstegen ist man uninteressant, zu wenig Zeche. in den Marinas wir man ganz nach hinten gehängt, wo normal nur mehr Ruderboote hängen. Wie es mir in der Marina Zadar passiert ist. An An- und Ablegen unter Motor ist nicht mehr zu denken. Man handelt sich von Anker zu Anker bis man endlich liegt oder aus der Gasse draußen ist.

Alles dreht sich um die großen Charterboote mit 8 bis 10 Personen an Bord und der letzte Hit ist das Flotilliensegeln.

Die Bojenfelder werden zu Freiluft-Discotheken umfunktioniert und an Ruhe und Schlafen ist nicht mehr zu denken.


Dies alles ist kaum förderlich für die Erhöhung der Sicherheit auf See, für die Entschleunigung des Alltagestresses und für einen ruhigen Urlaub.


Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass hier auch wieder eine Trendumkehr einsetzt.


Herzlichst

Fritz


Juni 2016

 

Hallo Freunde,

vielen Dank für Eure regelmäßigen und interessanten Informationen. Es ist jeden Monat eine Freude, die Skippertipps zu lesen.

Ich habe hier in Norddalmatien ein kleines Haus und verbringe jedes Jahr mehrere Monate hier an der Adria.

Inzwischen bin ich soweit, dass ich mir ein Boot zulegen möchte. Das Problem ist dabei nur ein vernünftiger Liegeplatz. Die Gegend, wo ich wohne ist ziemlich schwach besiedelt und an einen befestigten Liegeplatz ist nicht zu denken. Meine Freunde und Nachbarn raten mir, einen Betonklotz zu gießen, in der Adria zu versenken und eine Boje zu befestigen. Das machen hier alle so, denn das Meer gehört der Allgemeinheit und somit auch jedem einzelnen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so einfach geht.

Könnt Ihr nicht einmal eine Übersicht geben, wie zu dieser Problematik die rechtliche Situation ist.

Wer kann auf welcher Grundlage eine Boje anlegen und nutzen.

Vielen Dank und herzliche Grüsse

Peter



Hallo,

da müssen wir Ihnen zustimmen. Es geht nicht so einfach, wie noch vor 40 Jahren. Sogar die ersten acht Meter des Ufers gehören dem Staat. Eine Errichtung jeder Art von "Bauwerken", Slip, Pier, Schwimmsteg, Ponton und auch Boje sind Genehmigungspflichtig. Sogar manche staatliche Marinas (aktuelle Slano) tun sich mit den Genehmigungen schwer.

Generelle Regelunge existieren nicht wirklich. Jede Kommune hält es etwas anders.

Es bleibt leider nur der Gang zu den örtlichen Behördenvertretern mit der Hoffnung aus praktikable Tipps. Die idyllische Variante des eigenen Liegeplatzes vor der Haustüre bleibt wohl Zukunftsmusik.

Was immer möglich ist, wäre einen Liegeplatz in einem Hafen zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Skippertipps-Team

PS: Niemand schreibt Ihnen die Größe Ihres Ankers vor. Also so ein (wirklich großer) Anker von einem Fischerei- oder Frachtschiff, der da im Wasser liegt ist ja auch nicht schlechter als ein Betonklotz. Wenn dann daran eine Leine mit einem kleinen Kanister hängt .....;-)

Mal sehen, ob` s die Nachbarn stört.

Juni 2016

Zum Editorial im Newsletter Juli 2016:

... Wie immer treffen Sie den Nagel auf den Kopf.

ABER: es gibt noch unerfreuliche Steigerungsvarianten:

Z.B. Ist es eine Unart geworden , dass Crewmitglieder an einer Boje liegend ihre "Dronen" aufsteigen lassen und somit die Schiffe samt Damen "erkunden". Von dem unerträglichen Lärm ganz zu schweigen .

Man kommt schon auf den Gedanken einer "schussbereiten Abwehr" an Board.

Also, dass ist jetzt die neueste Perversion von AT/DE Nautikern.

In Österr braucht man schon "Fluggenehmigungen".

Klar, die Dinger weisen erhebliche Gefahrenquellen auf...

Das ist jetzt alles andere als "lustig".

Was machen wir dagegen????

Lg Sigurd

Juni 2016

Hallo Skippertipps,

gerne lese ich jeden Monat den Newsletter.

Vieleicht kann ich auch mal einen Beitrag leisten.

Als Dauerlieger mit meiner Motoryacht in der ACI Marina Cres beobachte ich nun schon über ein Jahr das Trauerspiel um das Restaurant und das kleine Caffee in der Marina. Letztes Jahr war ja leider das Restaurant geschlossen, dieses Jahr ist sogar das Caffee auch geschlossen. Im Frühjahr wurde zugesichert, dass ab Anfang Juni alles geöffnet ist. Leider ist mit heutigem Datum immer noch alles Baustelle und auf Nachfrage in der Recepija heißt es " in den kommenden Wochen" wird es fertig. Wirklich schade, denn man konnte in Restaurant und Caffee wunderschön fast am Wasser sitzen, Schiffe und Sonnenuntergang beobachten.

Als Empfehlung kann ich den Skippern zum kleinen Stadthafen raten , von wo aus schnell mehrere gute Restaurants erreichbar sind.

Der kleine sehr gut sortierte Nautic Teile Shop im Marina-Gebäude hat übrigens immer offen ( Edelstahlschrauben, Batterien, Sikaflex, Lenzpumpen, Fender, Farben, Fette,usw usw)

Viele Grüsse aus Cres

Hermann

Juni 2016

An dieser Stelle auch einmal vielen Dank für Ihre sehr hilfreichen Veröffentlichungen und regelmäßigen top aufbereiteten und informativen Newsletter. Unser erster Törn in Kroatien letztes Jahr war durch Ihren Hafen und Buchtenführer ein voller Erfolg.

Danke und viele Grüße aus München,

Oliver

Juni 2016

Zum Newsletter Juli 2016 und zum Beitrag "Richtig chartern"


Hallo Skippertips-Crew,

vielen Dank für Ihre Tipps für Charterer, die ich nach jahrzehnte langer Erfahrung und Lehrtätigkeit nur bestätigen kann.

Alles, was Sie schreiben ist wichtig und richtig!

Ich möchte jedoch noch 3 Anmerkungen zusätzlich machen, die ich für erwähnenswert halte:

1. Ein Schiff ist kein Liniendampfer.

Die endgültige Törnplanung sollte nicht schon zuhause gemacht werden. Man kann sich natürlich daheim schon mal lohnende Tagesziele

aussuchen. Ob dieses aber überhaupt und wenn ja in welcher Reihenfolge diese angefahren werden, sollte man tatsächlich erst vor Ort nach

dem täglichen Studium des örtlichen Seewetterberichtes entscheiden.

2. Kluges Zeitmanagement.

Man entfernt sich höchstens ein Drittel der Charterzeit von seinem Heimathafen und plant zwei Drittel der Zeit für die Rückfahrt ein.

So kommt man nicht in Stress und hat genügend Zeitreserve für unvorhersehbare Ereignisse wie Schäden am Schiff oder einen Hafentag bei Schlechtwetter und

kann auch noch Sonderwünsche der Crew erfüllen (z.B. einen zusätzlichen Badetag in der Traumbucht oder einen ausgedehnten Landgang oder einen kleinen Abstecher auf

die Nachbarinsel.)

3. Der Anreise-Tag ist kein Segeltag.

Nur so kann man die Yacht ordentlich übernehmen, die Crew vorschriftsmäßig einweisen und vor dem Auslaufen ein paar Hafenmanöver üben.

Abgelegt wird dann entspannt und bestens vorbereitet erst am nächsten Tag.


Mit den besten Wünschen für eine wunderbare Segelsaison

Wolfgang

Mai 2016

S.G. Redaktion,

zu dem Bericht von Marianne und Bernd, November 2015, zu dem Thema Discolärm in Vodice möchte ich noch einen kleinen Nachtrag abgeben.

Die Zeit in der der von mir beschriebene unerträgliche Lärm stattfindet ist nur von Anfang Juli bis Ende August - Gott sei Dank - . Im September ist wieder alles normal und zivilisiert und man kann dann in der Marina Vodice sehr gut liegen. Auch möchte ich die Leute von ACI Vodice ausdrücklich loben. Ausnahmslos nette, hilfsbereite Menschen, egal ob in der Rezeption oder auf den Stegen. Natürlich können die auch nix für den Discolärm in den zwei Monaten der Hauptsaison. Wahrscheinlich leiden sie ebenso darunter wie die Wassersportler. Meines Erachtens macht hier die Gemeinde Vodice einen großen Fehler und schmälert langfristig die Attraktivität dieses Ferienortes.

Mit freundlichen Grüßen

Werner aus Karlsruhe

Mai 2016

Zur Bucht Soline auf Pasman:

Sg. Skippertipps!

Bitte weisen sie den hochgeschätzten Alwin, der sie für ihren Newsletter kritisiert darauf hin, dass die Soline, wie sie richtig geschrieben haben keine sichere Bojenbucht mehr ist. Es ist tatsächlich so, dass das Bojengeschirr in die Jahre gekommen ist und von den aktuellen Besitzer kaum bis überhaupt nicht gewartet wird.

Uns ist es selber passiert, dass wir eine Kollision hängend an der Boje mit unserem Nachbarn, ebenfalls an der Boje hängend gehabt haben. Das ganze bei einem Gewitter mit vielleicht lächerlichen 25 kn Wind. Wir waren beide vorschriftsmäßig angehängt. Es waren leider die Befestigungsleinen der Bojen inzwischen so lang, dass die Nachbarschiffe kollidieren konnten. Aber nicht beim Schwojen! Das sollte bei Bojen überhaupt nicht vorkommen können! Auch zahlt man inzwischen einen nicht vernachlässigbaren Betrag für die Bojenbenutzung und sollte davon ausgehen können, dass die Verankerung sicher ist und regelmäßig kontrolliert wird.

LG

Martin

Februar 2016

Zur Bucht Soline auf Pasman:

Guten Tag,

Ihnen ist wohl noch ein Fehler unterlaufen!

Auf dem Bild ist deutlich zu erkennen, dass die Leine die von dem Betonanker kommt relativ neu ist!

Dass die Befestigung der Boje mittels einer gebrauchten Leine erfolgt ist doch wohl unwesentlich.

Wir sind selbst mehrfach über mehrere Tage jährlich in dieser Bucht.

Wenn schlaue Skipper allerdings an den Bojenaugen oben oder auch unten und an der kleinen Befestigungsleine festmachen, müssen Sie sich nicht wundern dass diese abreisen.

Wir haben im letzten Jahr mehrere Boote/Yachten erlebt die bei Sturm dann mit der Boje an Ihrem Tampen durch die Bucht trieben.

Dass eine Ankertrosse/Halteleine an dem Betonklotz abgerissen ist haben wir bisher noch nicht gesehen.

Ich frage mich woher diese Skipper ihr Fachwissen haben!!

Gruß

Alwin

Februar 2016

Liebes Skippertips-Team,

dem Beitrag „Zu unserem Beitrag im Newsletter 6/2015 zum Alkoholverbot im Hafen von Vodice:“

möchte ich folgendes hinzufügen:

Wir waren im September 2015 in der ACI-Marina Vodice und waren recht überrascht darüber, dass der Disco-Rummel kaum zu bemerken war.

Allerdings hat sich ein begnadeter Kulturschaffender eine „Verbesserung“ der „Kugel“ (Skulptur beim Konzum) einfallen lassen.

Die ganze Nacht über zu jeder vollen Stunde erklingt lautstark aus dieser ein gar lustig Klockenspiel, danach ein fetziger Militärmarsch und danach nochmal ein Klockenspiel. Das alles dauert ca. 3 bis 5 Minuten, wohlgemerkt zu jeder Stunde! Die Marina wird komplett beschallt, vor allem der Steg an dem die Motorboote (direkt gegenüber Konzum) liegen bekommt die „Klangskulptur“ voll ab.

Wir waren das letzte Mal in dieser Marina, scheint so als hätten die Vodicer ein, ich nenne es mal „leichtes“ Problem mit (bzw. ohne) Lärm!

Liebe Grüße

Marianne § Bernd

November 2015

Sehr geehrtes „Skippertipps“-Team,

ich habe eine Frage, bei der sich die Meinungen in den diversen Chats nicht unter eine Hut bringen lassen.

Darf ich, Skipper mit SBF, eine weitere Person ans Ruder lassen (meine Frau) wenn wir auf einem Törn um Istrien unterwegs sind?

In Deutschland darf ich das, aber in Kroatien teilen sich die Meinungen.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Schuster

A: Diese Frage wird häufiger gestellt. Nach unseren Erfahrungen wird bei Kontrollen bei Segelyachten nicht so genau hingesehen. Bei Motorbooten jedoch wird kein Pardon gegeben, wenn der "Steuermann" über keinen gültigen Schein verfügt.

Es ist wohl so, daß die vielen Unfälle und negativen Erfahrungen mit schnellen Motorboote, der Anlaß dazu sind.

A:

Sehr geehrter Herr Schuster!

Bezüglich ihrer Frage an das „Skippertipps“ Team bin ich schon der Meinung das Die oder Der, der am Steuerstand steht , eine gültige Fahrerlaubnis haben muß (wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, geht das ja auch nicht oder……)

Grüsse

Ernst

Oktober 2015

Seit fast 30 Jahren sind wir jedes Jahr mit unserem Boot auf der Adria
zwischen Rab u. Dubrovnik  unterwegs,  so auch im September 2015.
Leider haben sich die Zeiten in den Marinas teilweise sehr negativ
geändert, Preise nach oben, Leistung und Service nach unten.
 
Berichten möchten wir von der Marina Dalmacija in Sukosan;
 
Durch den Ausfall von 2 Bootsbatterien  wollten wir zu der Fa.Nautic
in der Marina Dalmacija fahren, zwecks Überprüfung.
 
Bereits bei der Einfahrt, auf der Höhe der Tankstelle, wurden wir von einem
Marina Mitarbeiter informiert, das wir die Bootspapiere abgeben müssen.
Obwohl wir  den Herrn über unser Problem informiert und mitgeteilt haben das
wir keinen Liegeplatz benötigen. Ergebnis war , 10 Minuten können Sie bleiben
länger nicht.
 
Kaum an der Mole festgemacht, sämtliche Liegeplätze auf der linken Marina Seite
waren ohne Boote, kam der nächste Mitarbeiter mit dem Schlauchboot angerast,
ohne Guten Tag etc, forderte er die Bootspapiere sonst würde er sofort die Polizei
holen. Daraufhin haben wir die Bootspapiere ausgehändigt.
 
Der Mitarbeiter von der Fa. Nautic schüttelte nur den Kopf und sagte das ist jeden Tag so,
Katastrophe mit den Neuen Investoren.
 
Die Batterien wurden ausgetauscht und nach ca. 30 Minuten war die Aktion beendet.
 
Nun musste meine Frau zu der “Neuen” Rezeption am Haupttor der Marina ( Parkhaus) laufen,
die bisherige Rezeptionshalle soll komplett entfernt werden.
 
Nachdem meine Frau den Vorfall der Dame an der Rezeption geschildert hat, kam die
Antwort .....das war sicherlich ein Kommunikationsproblem mit unserem Mitarbeiter.
 
Letztendlich haben wir für die 30 Minuten 27.50€ bezahlt, siehe Rechnung.
 
Übrigens, beim Bau der Rezeption hat “Geld” keine Rolle gespielt, alles nur vom feinsten,
außerdem sind angeblich sämtliche Liegeplätze von Charterfirmen der Marina Dalmacija
gekündigt.
 
2 Tage später waren wir zum Tanken in der Marina Dalmacija und wollten anschließend
an der Kaimauer, wir waren das einzige Boot, auf das Taxi unserer Tochter vom Flughafen
Zadar warten, wie bereits in den letzten Jahren, ohne Probleme, sofort kam wieder ein Mitarbeiter
der Marina ..........Papiere oder sofort wegfahren!!!
 
Damit wir nicht wieder 27.50€ bezahlen müssen, haben wir vor der Marina in der Bucht von Sukosan
10 Minuten gewartet, bei der Ankunft des Taxis an die Tankstelle  gefahren unsere Tochter aufgenommen
und sofort von der Tankstelle weggefahren, da ein Mitarbeiter schon wieder auf dem Weg zu uns war.
 
Bitte geben Sie die Vorgehensweise der Marina Dalmacija an die Leser der Skippertipps weiter, ich bin der
Meinung, solch eine Geschäftspolitik sollte man zukünftig nicht unterstützen bzw. das andere Bootsfahrer
nicht das gleiche Problem bekommen.
 
Anmerken möchte ich noch das die Hilfsbereitschaft und Service der Fa. Nautic u. Nautic Shop korrekt
und absolut ok war.
 
Vielen Dank
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Hans Jürgen
Hallo liebes Skippertips Team,
 
seit fast 30 Jahren sind wir jedes Jahr mit unserem Boot auf der Adria
zwischen Rab u. Dubrovnik  unterwegs,  so auch im September 2015.
 
Leider haben sich die Zeiten in den Marinas teilweise sehr negativ
geändert, Preise nach oben, Leistung und Service nach unten.
 
Berichten möchten wir von der Marina Dalmacija in Sukosan;
 
Durch den Ausfall von 2 Bootsbatterien  wollten wir zu der Fa.Nautic
in der Marina Dalmacija fahren, zwecks Überprüfung.
 
Bereits bei der Einfahrt, auf der Höhe der Tankstelle, wurden wir von einem
Marina Mitarbeiter informiert, das wir die Bootspapiere abgeben müssen.
Obwohl wir  den Herrn über unser Problem informiert und mitgeteilt haben das
wir keinen Liegeplatz benötigen. Ergebnis war , 10 Minuten können Sie bleiben
länger nicht.
 
Kaum an der Mole festgemacht, sämtliche Liegeplätze auf der linken Marina Seite
waren ohne Boote, kam der nächste Mitarbeiter mit dem Schlauchboot angerast,
ohne Guten Tag etc, forderte er die Bootspapiere sonst würde er sofort die Polizei
holen. Daraufhin haben wir die Bootspapiere ausgehändigt.
 
Der Mitarbeiter von der Fa. Nautic schüttelte nur den Kopf und sagte das ist jeden Tag so,
Katastrophe mit den Neuen Investoren. 
 
Die Batterien wurden ausgetauscht und nach ca. 30 Minuten war die Aktion beendet.
 
Nun musste meine Frau zu der “Neuen” Rezeption am Haupttor der Marina ( Parkhaus) laufen,
die bisherige Rezeptionshalle soll komplett entfernt werden.
 
Nachdem meine Frau den Vorfall der Dame an der Rezeption geschildert hat, kam die
Antwort .....das war sicherlich ein Kommunikationsproblem mit unserem Mitarbeiter.
 
Letztendlich haben wir für die 30 Minuten 27.50€ bezahlt, siehe Rechnung.
 
Übrigens, beim Bau der Rezeption hat “Geld” keine Rolle gespielt, alles nur vom feinsten,
außerdem sind angeblich sämtliche Liegeplätze von Charterfirmen der Marina Dalmacija
gekündigt.
 
2 Tage später waren wir zum Tanken in der Marina Dalmacija und wollten anschließend
an der Kaimauer, wir waren das einzige Boot, auf das Taxi unserer Tochter vom Flughafen 
Zadar warten, wie bereits in den letzten Jahren, ohne Probleme, sofort kam wieder ein Mitarbeiter
der Marina ..........Papiere oder sofort wegfahren!!! 
 
Damit wir nicht wieder 27.50€ bezahlen müssen, haben wir vor der Marina in der Bucht von Sukosan
10 Minuten gewartet, bei der Ankunft des Taxis an die Tankstelle  gefahren unsere Tochter aufgenommen
und sofort von der Tankstelle weggefahren, da ein Mitarbeiter schon wieder auf dem Weg zu uns war.
 
Bitte geben Sie die Vorgehensweise der Marina Dalmacija an die Leser der Skippertipps weiter, ich bin der 
Meinung, solch eine Geschäftspolitik sollte man zukünftig nicht unterstützen bzw. das andere Bootsfahrer
nicht das gleiche Problem bekommen.
 
Anmerken möchte ich noch das die Hilfsbereitschaft und Service der Fa. Nautic u. Nautic Shop korrekt
und absolut ok war.
 
Vielen Dank
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Hans Jürgen 

Oktober 2015

Hallo SKIPPERTIPS,

nach längerer „Abwesenheit“ in Kroatien und einigen Törns in der Türkei, war ich heuer wieder einmal dort von Pula aus Segeln. Habe mir bei Euch viele Tips (z.B. Unije) geholt. Vielen Dank. Alles was ich bei Euch gelesen habe war richtig und wichtig.

Mfg

Andreas Burlefinger

September 2015

bojenfeld bucht vucigrade vor dem restaurant cirgada

es wurde von uns für eine stunde aufenthalt an der boje 70 Kuna für eine 10 meter yacht verlangt, natürlich ohne Rechnung !

September 2015

Der Newsletter Juni 2015 „eine Seefahrt, die ist lustig...“ bestätigt die derzeitige Lage in den Marinas und allen anderen Anlagemöglichkeiten voll und ganz.

Unser letzter Chartertörn von Sukosan (KW39) durch die Kornaten war begleitet von bösen Überraschungen. Die Ankunft in der Marina war erschreckend, die Charter Firma hat ca. 10 Bavaria für eine Russen REGATTA bereitgestellt (saufen, schreien u. laute Musik bis 0500) wir flüchteten so schnell als möglich. Aber egal wo wir anlegten Slawische Schreihälse bis in die Morgenstunden. Ich könnte noch über das Ende des Törns und die wiederholte Flucht (diesmal mit dem Auto) einiges berichten, aber wozu?
Das rücksichtslose Verhalten gegenüber anderen setzt sich in Kroatien immer stärker durch.

Karl Bridl

September 2015

Liebes Skippertip`s Team


Lange haben wir, meine Frau und ich, uns mit der Frage beschäftig, ob wir Euch schreiben und somit segelbegeisterten Familien unsere Erlebnisse des diesjährigen Segeltörns in Mitteldalmatien zu berichten. Aber wir finden es ist doch wichtig, Erlebtes weiterzugeben um anderen Familien die Möglichkeit einzuräumen um Ihre Routen planen zu können.

Bereits seit vielen Jahren verbringen wir unsere Urlaube auf verschiedensten Booten und Gebieten in Kroatien, jedes Mal nachdem die Törns zu Ende waren, haben wir bereits wieder am nächsten Törn getüftelt. Unsere Tochter, mittlerweile 10 Jahre alt freute sich immer darauf mit uns verschiedenste Buchten mit kristallklarem Wasser mit einer Vielzahl an Meereslebewesen zu sehen. Leider erlebten wir erstmals das Gegenteil von dem was wir bisher kannten.

Im Juli starteten wir, diesmal mit einem Kat, Lagoon 380, zusammen mit vier Kindern und drei Erwachsenen von Biograd aus, zu einem 14-tägigen Törn, zu einer Rundreise rund und durch die Kornaten.

Erster Stopp, Vrgada! Wir kannten dieses Fleckchen Strand auf der Insel als Ruhestätte, wo man sich am Abend an Deck unterhält und in der Nacht erholsamen Schlaf finden kann. Leider wurde direkt am Strand in unmittelbarer Nähe zu den Bojenfeldern, eine Strandbar eröffnet, die die bis in die frühen Morgenstunden die Gegend mit unerträglicher Musik, in einer Lautstärke beschallte, sodass Schlaf zu einem Fremdwort wurde. Um ca. 4:00 Uhr wurde die Musikanlage mit Techno- und Hardrockmusik endlich ausgeschalten.

Unausgeschlafen motorten wir frühmorgens weiter in Richtung Kornaten. Dazu kam ein Motorproblem, wo wir auf Anweisung unseres Vercharterers für ein Treffen mit den Mechanikern nach Soline fahren mussten. Die Bucht in der wir uns eingefunden hatten wird bei Stömung aus NW von Schmutz im Wasser überschwemmt, wir wählten bei dieser Wasserströmung die nördliche Bucht. Dieses war die richtige Wahl, ruhig und ausgeschlafen fuhren wir frühmorgens weiter in Richtung Levranaka..

Nächster Halt „ Levrnaka“, immer ein Fixpunkt unserer Kornatenreisen, die Konoba mit dem Campingplatz lässt schon seit wir diese kennen zu wünschen übrig , Preis –Leistung passen einfach nicht. Die Konoba Levrnaka hingegen ist nach wie vor sehr auf Qualität bedacht, die Preise teilweise über österreichischem Niveau, aber OK! Den Vogel abgeschossen hatte in Preis und Leistung, und Sauberkeit die Konoba Koromanca. Tische und Ausstattung, sowie die Sauberkeit der Gillstätte würde, bei Besuch eines Gesundheitsamts, den Wirt mit Bescheiden und Verordnungen überhäufen. Aber bei manchen Urlaubern ist Schmutz „Urig“ in unseren Gefilden würden Einheimische und Gäste diese Zustände meiden. Zu unserer Bestellung: Einen Fisch ohne Überprüfung des Gewichtes, lt. Wirtes 1,20 kg, zu unserem nachträglichen Glück hatte er keinen größeren Meeresbewohner. 6x Pommes für die Kinder, 2 gegrillte Tomaten, 1 gegrillter Paprika, wohl gemerkt, Grillgemüse für 7 Personen, 7 alkoholfreie Getränke < 0,33 lt, 4 Karaffen Hauswein, in einer Qualität die man sich auch nur in Urlaubsstimmung gibt und ein Bier. Bereits vor unserer Begleichung der Rechnung, bemerkten wir den Unmut anderer österreichischen Gäste, die sich über die hohen Preise unterhielten. Bei unserer Rechnung oder besser gesagt Gekritzel auf einem leeren Blatt, waren auch wir paff. Sage und Schreibe € 210,00 haben wir für unsere Konsumation gelöhnt. Auf die Frage wieso die Rechnung so hoch ausfiele, erhielten wir die Antwort: Sein Boot müsste repariert werden, sein Netz ist kaputt, usw.bla,bla,bla .

Die Konobas werden auch von einheimischen Fischern beliefert, selbst Konsumschiffe beliefern diese, mit eigentlich normalen Preisen. Wir selbst, hatten bei früheren Törns, Waren auf diesen Konsumschiffen erworben. Wir finden Erfolg, oder der damit verbundene Gewinne für „Gastwirte“ sind keine Schande, wir selbst sind Unternehmer, aber Geldverbrennen können wir selber. Fazit, wir werden in Zukunft lieber unsere heimatlichen Gastronomen und Gasthöfe, die mit einer derartigen, tollen und hohen Qualität bestechen, besuchen.

Die immer höher werdende und allseits gegenwärtige Straßenmaut, unverschämte Anlegegebühren , Staus, schlechte Bewirtung mit überhöhten Preisen wollen wir uns nicht mehr geben.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Bojenfelder die mittlerweile eine nicht mehr zu verachtende Geldquelle darstellen , werden in Buchten angelegt, die diese Massen an Booten und Menschen nicht mehr vertragen. Abwässer aus Booten werden in den Buchten entleert, Wasseraustausch durch Strömungen ist aufgrund der geschützten Lage nicht mehr möglich. Wasser beginnt bei Verwirbelungen, selbst bei Schwimmbewegungen Blasen zu schlagen und zu schäumen. Wir hatten, nachdem Kinder sich immer im Wasser vergnügen unsere leidliche Erfahrung mit Schmutzbakterien gemacht, deren Folgen wir „Hautnah“ und schmerzlich erleben durften. Es war so schlimm, dass wir den Urlaub auch noch früher abbrechen mussten, da auch die medizinische Versorgung in Kroatien zu wünschen übrig ließ.

Selbst Einheimische klagen über die schlechten Verhältnisse in den Spitälern. Schlussendlich musste unsere Tochter eine dreiwöchige Antibiotikatherapie (schlucken, schmieren, pudern) in Österreich über sich ergehen lassen.

Wir wollen natürlich keinen der Segelbegeisterten Menschen mit unserem Schreiben den Urlaub vermiesen, jedoch sollte man sich überlegen ob es wirklich Sinn macht, Profitgier und die damit verbundenen Entwicklungen in Regionen zuzulassen und somit mittgestalten zu wollen.

Eine sehr, von dieser Entwicklung enttäuschte Segelbegeisterte Familie!

Gerald

September 2015

Hallo,

Anfang August 2015 wurde unseren Gästen, die in Medulin zu Besuch am Boot waren, nach deren Heimreise nach Österreich am Wochenende mehrere Geldbeträge (insgesamt 4 Abhebungen, Gesamtsumme 733 Euro) vom Konto abgebucht. Abgehoben wurde von unserem Besuch mit der Bankomat Karte beim Bankomaten – Nähe Lunapark, Eingang Campingplatz mittwochs, die Abhebungen erfolgen am darauffolgenden Wochenende aus New York. Die Bankomatkarte wurde nicht verloren und war immer im Besitz unseres Besuches. Achtung mit den Bankomatkarten!

LG aus Österreich

Marianne, SY Skylla

 

Aci Marina Jezera


Immer wieder liest und hört man von Problemen Mooringleine im Propeller in dieser Marina, in 888 Hafen und Buchten wird auch noch extra davor gewarnt.
Heute habe ich mir das selber angeschaut und ahne warum dies geschieht.

Die beiden Marineros vor Ort sind zwar cool mit Pfeife zum heranholen und Winken,aber bei anlegen scheren sie sich null um die Probleme der Crew.

Mir hat man beigebracht, rückwärts Anlegen, Heckleinen befestigen, Eindampfen damit man das Boot unter Kontrolle hat, danach Mooring Leinen befestigen.

Dies schert den Marinero herzlich wenig, er hat die Mooring bereits straff beim Rückwärts Einlaufen, wenn man da nicht ordentlich gerade einläuft ist es dann bestimmt auch schon geschehen.

Habe ihm gesagt ich will zuerst die Heckleinen befestigen, aber das hat die Beiden null interessiert, erst als mein Sohn die erste Mooring nahm hat er sich um die dargebotenen Heckleine bemüht.

Schließlich bin ich selber von Bord und habe die Heckleinen verlegt, da wir keinerlei Wind oder Strömung hatten habe ich das dann gewagt um mein Boot sicher zum Stillstand zu bringen, also Fakt, die beiden Marineros stören denn Anlegeprozeß statt zu unterstützen.Vielleicht können Sie das ja an ACI herantragen.

VIelen Dank

Horst Buhl

September 2015

A: Ihre Praxis weicht ein wenig von der im Süden gebräuchlichen ab. Es ist eher nicht üblich in die Heckleinen einzudampfen. Wir haben eine kleine Anleitung online:
 http://www.skippertipps.de/muring/muring.htm, allerdings ist Ihre Alternative nicht gänzlich unbekannt.

 

Meine Geschichte vom 30.05.2015 passiert beim Anlegen in Porec an der Promenade so gegen 13:30 – 14:30 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte am 31.05.2015 meinen 56 Geburtstag in Porec feiern wollen, dazu sind wir (ich und mein Mann, der mir diesen Wunsch erfüllen wollte) am 30.05.2015 von Lignine / Aprilla Maritima mit dem Segelboot nach Kroatien/ Porec aufgebrochen.

Erst ging es zum einklarieren an die Zollmole,

dort haben wir dann auf Anfrage über das freundliche Personal mitgeteilt bekommen, dass wir uns auf Funkkanal 17 mit der Marina abstimmen sollten, leider konnten wir über Kanal 17 niemanden erreichen, es ging keiner ran.

Wir haben dann an der Zollmole abgelegt und sind mit dem Boot Richtung Stadtmauer an die Promenade gefahren, drei Marina-Mitarbeiter haben wir gesehen (zwei jüngere Männer, einer im Dingi) und einen älterer stärkerer Mann (graue Haare und Bart) dieser hatte wohl das Kommando.

Die Anlegeplätze waren noch gut frei, auf Anfrage und Zeichen, dass wir Anlegen wollten und in Richtung drei nebeneinander liegender freier Plätze zeigten wurden wir von diesem einen stärkeren Mann abgewiesen, mein Mann hat dann noch zwei mal mit

Handzeichen angedeutet, dass er auf einen dieser freien Plätze anlegen wollte.

Nach dem dritten mittlerweile hartnäckigem Zeichen geben, bekamen wir von diesem einen älteren Marina-Mitarbeiter die Mitteilung, dass ein einzeln angelegtes Motorboot ablegen wollte und wir 2 Minuten warten sollten, (neben diesem Motorboot waren nochmals 2 weitere Liegeplätze frei).

Es ist nicht so leicht bei Wind (den wir am 30.05.2015 hatten ) einen 14 Meter langen Segler still stehen zu lassen. Also versuchten wir uns in Anlege Position zu bringen, haben aber nicht den Liegeplatz angesteuert, den wir gezeigt bekamen, sondern haben zwei Liegeplätze weiter angesteuert.

Mein Mann sagte zu diesem einen älteren Marina-Mitarbeiter, dass wir Probleme mit dem Rückwärtsgang haben, daraufhin hat uns dieser Mann das Anlegen untersagt.

Ich habe trotzdem die Leine an die Promenade geworfen um Hilfe beim Anlegen zu erhalten. Der ältere Marina- Mitarbeiter hat den beiden jungen Männern untersagt mir zu helfen und hat die Leine aufgenommen und zurück auf unser Boot geworfen, mittlerweile gab es eine Ansammlung von Personen/ Touristen/ Gästen, die das geschehen verfolgten.

Der Marina-Mitarbeiter war sehr verärgert und wurde immer wütender, wie auch mein Mann – ich habe dann von der Badeplattform unseres Schiffen die Leine durch einen Anlege ring gefädelt – der ältere Hafen-Mitarbeiter ging auf sein Knie und hat die Leine wieder los gefädelt, bei dieser Gelegenheit, habe ich Ihn am Arm gefasst ( weil ich dachte, er kommt zu sich) und habe Ihm noch einmal mitgeteilt, dass wir mit unserem Rückwärtsgang Probleme haben.

Dann ging alles sehr schnell,

ich hatte meine Hände an der Mauer der Promenade – und unser Boot hat sich von der Mauer entfernt, nachdem ich mich nicht mehr festhalten konnte, bin ich ins Wasser gefallen zwischen Boot und Promenade.

Der Ältere Marina-Mitarbeiter hat immer noch wütend geschimpft, (leider war er so in Rage, dass er die Situation nicht mehr kontrollierten konnte), ich zitterte sehr stark und saß auf dem Vorsprung im Wasser, . . . . habe dann den jungen Marina-Mitarbeiter im Dingi gefragt, ob ich auf den Schlauch seines Dingis steigen darf um mich an die Promenade zu setzen. So geschah es dann und von oben hat mich noch ein Tourist hochgezogen.

Ich bin dann auf unseren Segler gesprungen und wir sind gefahren.

Blutergüsse und blaue Flecken sowie Schmerzen im Oberarm sind nun die Folgen, dieser meiner wahren Geschichte.

Auf diesem Wege möchte ich Ihnen mitteilen, dass man meiner Meinung nach so mit Menschen, die gerne nach Kroatien kommen nicht umgehen sollte.

Meine Meinung ist es auch, dass durch solche Mitarbeiter (wie es dieser ältere Marina-Mitarbeiter ist ) Porec / Kroatien nicht präsentieren sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Preiß

 

LIebes Skipperteam, ich bin seit heute neu hier und möchte etwas bekanntgeben.

Am 21.7.2015 waren wir mit unserer SY/GERONIMO für geplante 2 Stunden in Stadthafen Hvar an einer Boije zum Brot kaufen.

Wir fuhren mit unserem Dingi +Motor u. Paddel zum Stadthafen und machten dieses dort fest.

Ein sehr gut aussehender amerikanisch/englisch sprechender junger Mann, ca.25 Jahre alt, half mir mit beiden Händen vom Dingi auf die Stadtmauer.

Mein Mann und ich bedankten uns freundlich und gingen Brot kaufen.

Nach 1 Stunde wollten wir mit dem Dingi den Hafen verlassen ...mit entsetzen stellten wir fest ..... es war weg !!!!!

Fazit: .) Taxiboot organiern, alle umliegenden Buchten abfahren und zu unserer SY fahren um zu sehen ob dort alles in Ordnung ist, Kosten 200 kn

. .) 5 Stunden bei der Polizei bei 39 Grad

.) so schnell, wie möglich in den Heimathafen FRAPA gefahren um von

Irgendwo ein Dingi herzubekommen. Eine Charterfirma vermietete und dann ein Böotchen mit 2 Paddel um Euro 70,00 für 1 Woche!

Der Polizist warnte uns vor den Städten Makarska,Dubrovnik und Hvar wegen

verstärkter Kriminalität !!

Wir BITTEN Sie dies in Ihren nächsten Bericht zu veröffentlichen um gleichgesinnte Kroatienfans zu warnen.

Ahoi, Susanne Landsiedler

 

Zum Beitrag aus Newsletter August 2015
Hohe Strafen bei Wiedereintritt in das Hoheitsgebiet

Bei sehr starker Bora (9-10 Bft. hatten wir schon) ist es aus Sicherheitsgründen manchmal besser, nur unter Sturmfock abzulaufen Richtung Italien. Da bleibt keine Zeit zum Ausklarieren. Nach den Nacht draußen – ohne in Italien anzulegen - sind wir dann zurück gekehrt. Problemlos.

Der Hafenmeister in Mali Lošinj fand unsere Entscheidung vollkommen richtig.

Diesen Aspekt sollte man den Behörden auch mal klar machen.

Gruß

JS

 

Auf Grund des Verhaltens der kroatischen Behörden, der explodierten Preise in den Gaststätten und bei den Hafen- bzw. Ankergebühren haben wir uns schon vor einigen Jahren aus Kroatien verabschiedet und segeln nur noch in Griechenland oder der Türkei.

Wir waren früher sogar während des Krieges in Kroatien und haben dem Land die „Stange gehalten“, aber leider haben wir feststellen müssen, dass wir in Griechenland viel mehr für unser Geld bekommen. Insbesondere die Küste zwischen Korfu und Patras ist durchaus mit der Kroatischen vergleichbar, bei wesentlich geringeren Kosten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Schöntag

August 2015

Hallo,

ich habe eine Aktualisierung zu Eurer Empfehlung des Restaurants Kot Kate auf Kaprije, wo wir gestern Abend bös abgehockt wurden. Die überschwänglichen Beurteilungen, auch auf Trip-Advisor, können wir leider so nicht nachvollziehen. Es ist richtig: Es gibt keine Speisekarte und wir waren unter anderem aufgrund der guten Beurteilungen dumm genug, nicht nach den Preisen zu fragen. Am Ende zahlten wir für 3 Personen umgerechnet 150 Euro für den Hauptgang mit Wasser und einfachem Tischwein ohne Vor- oder Nachspeise. Der Preis wurde auch dadurch in die Höhe getrieben, dass wir einen wesentlich größeren Fisch erhalten haben, als wir bestellt hatten. Dieser wird dann aber nach Gewicht berechnet. Die Preise der anderen Speisen waren etwa um die Hälfte teurer als in den anderen Restaurants am Ort.

Das Essen war nicht mal besonders gut: die Dorade war nicht mehr sehr frisch, war trocken und schmeckte schon leicht tranig. Das Hühnchen war trocken und leicht angebrannt. Wir können das Lokal nicht empfehlen!

Das einzige was positiv zu erwähnen ist sind die hausgemachten Gratis-Schnäpse, von denen die freundliche Bedienung reichlich angeboten hat. Da vergisst man dann schon mal nach den Preisen zu fragen ;-)
Ich vermute, da ist wohl jemand aufgrund seines Erfolges gierig geworden und denke es wäre sinnvoll darauf aufmerksam zu machen.

Herzliche Grüße, Christian

August 2015

Hallo Skipperteam

Zum Schreiben von Franz Berghold möchte ich folgendes Erlebnis hinzuführen:

Ich habe mir in Primosten ein Motorboot (115PS) ausgeborgt und bin den ganzen Tag gemütlich herumgefahren. Nachmittags schlich ich zwischen den Insel M. und V. Krbela durch und beschleunigte nach den Inseln. Unmittelbar darauf wurde ich von der Küstenwache mit einem Schnellboot angehalten. Der Polizist gab an, dass ich noch innerhalb der 300m-Zone in Gleitfahrt gekommen sei. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich anderer Meinung bin. Daraufhin sagte er zu mir, dass ich in sein Boot steigen soll und er würde mir dies auf seinem Plotter zeigen, dass der Abstand zwischen 200-250m betragen hätte. Ich gab ihm zu verstehen, dass dies nicht notwendig sei, ich ihm glauben und ich seine Angabe respektieren müsse. Die Beamten waren auf Grund meiner Aussage offensichtlich so überrascht, dass der leitende Polizist mir eine Belehrung über die Gefährlichkeit des Schnellfahrens in Küstennähe gab und mich abmahnte. Die Beamten wünschten uns noch einen schönen Urlaub und verabschiedeten sich.

Soviel zu meinen Erlebnissen. Ich möchte hier anführen, dass ich in den letzten 20 Jahren mit Segelbooten in Kroatien unterwegs war und des Öfteren kontrolliert wurde, speziell in Zeiten, wo das Tauchen ohne große Genehmigung noch möglich war. Ich hatte nie Probleme und wurde immer mit gegenseitigem Respekt behandelt.

Grüße an ALLE0

Robert STORCH

August 2015

Zum Newsletter August 2015:

Liebe Redaktion,

Ihr aktueller Einleitungstext ist mir diesmal besonders aus der Seele gesprochen. Zunehmend hört man Skipper und Crews bitter klagen, dass die maritimen Behörden in kroatischen Gewässern immer unduldsamer werden, wo doch wir Freizeitnautiker bitte selbst am besten wissen, wie wir die Regeln und Gesetze (nämlich zu unserem Gunsten natürlich) auszulegen haben.
Neuerdings wurde beispielsweise empört berichtet, dass es unangenehme Konsequenzen hatte, als das Schiff ohne Ausklarieren kroatische Gewässer verlassen hatte und später ohne Einklarieren wieder eingereist wurde. Festnahmen und ein hochnotpeinliches Gerichtsverfahren waren die Folge, und man beklagte bitter, wie unfreundlich und geschäftsschädigend dieses Behördenverhalten gegenüber dem Tourismus sei.
Dazu folgendes: Es wirft ein schräges Licht auf die betroffenen Skippern und nicht etwa auf die strengen Behörden, wenn einfache Gesetze und klare Regeln gebrochen werden. Wenn die Behörden zunehmend harsch reagieren, dann haben wir das einer zunehmend um sich greifenden Respektlosigkeit gegenüber den Gesetzen und Regeln des Gastlandes zuzuschreiben.
Es ist übrigens nicht wahr, dass der Ton rauer geworden ist, und von Behördenwillkür ist in Kroatien schon gar keine Rede. Wer so einen Unsinn behauptet, soll einmal in Griechenland oder in der Türkei in Schwierigkeiten geraten – dort wird er den Orient in Reinkultur erleben. Die kroatischen Behörden hingegen sind im Großen und Ganzen vielleicht streng, aber immer äußerst korrekt, wie ich in 37 Jahren in der Adria stets feststellen durfte.
Wer Regeln missachtet und Gesetze bricht, soll nicht weinerlich wehklagen, wenn er dabei ertappt wird und dann die Konsequenzen zu tragen hat. Regeln sind übrigens dazu da, um eingehalten zu werden. So einfach ist das - Punkt.

Franz Berghold

Kaprun

Juli 2015

Hallo, auch wenn ich mit meinem älteren 888 Häfen gefahren gefahren bin, da wir uns spontan für 14 Tage Istrien und Kvaner entschieden haben, hier noch einige updates.

In der ACI Pula sind die Duschen und WCs komplett überarbeitet worden und super neu.

Bei der Einfahrt nach Pula steht z.zt. eine Bohrinsel, dessen Kranausleger weit u,über das Wasser reicht. Auch wenn ich nicht glaube das jemand wirklich sehr nahe heran fährt sollte man aufpassen, dass man nicht mit dem Mast hängen bleibt.

Die Seezeichen an der Südspitze Istriens sind alle vorhanden.

Das VTG zwischen Istrien und Cres wird komischerweise oft von Yachten gekreuzt. Auch wenn in den Karten steht das dieses VTG für große Schiffe über 50.000Brt gedacht ist, scheint hier dem Trennungsgebiet keine große Bedeutung geschenkt zu werden. Mein Vercharterer in Opatija meinte auch das es kein Problem ist dort zu segeln. Rein rechtlich behaupte ich aber das Gegenteil. Bei einem Unfall oder Ausweichmanöver eines Frachtschiffs gibt es mit Sicherheit große Probleme. Vielleicht sollte das in Ihrem Heft noch einmal beschrieben werden. An beiden Seiten des VTGs ist im übrigen genug Platz zum segeln.

Ansonsten ist alles noch immer wie beschrieben.
Viele Grüße Kai

Juli 2015

Liebe Skippertipps-Redaktion,

Ihr habt völlig recht, auf das skandalöse Verhalten mancher Ferienkapitäne auf Motorbooten hinzuweisen.

Ich möchte dazu noch auf dem Missbrauch von Jet-Skis und schnellen Beibooten hinweisen, mit denen in Ankerbuchten und Bojenfeldern mitunter auf hirnlose, lästige und gefährliche Weise "geprotzt" wird. Jedoch darf ich, selbst ein Motorjacht-Besitzer, auch erwähnen, daß manche Segelboot-Urlauber die Regeln nicht beachten.
Diese sollten erinnert werden, daß für ein Segelboot, sobald der Motor läuft, die Regeln eines Motorfahrzeuges gelten, es also den Vorrang eines Segelbootes verliert. Das gilt auch dann, wenn noch ein Segel gesetzt ist.
Weiters fällt mir oft auf, dass Segler den Auto-Piloten mit einem Steuermann verwechseln, besonders bei Fahrt unter Motor: Die Crew sitzt lustig schwatzend im Cockpit, keiner ist am Steuer und niemand schaut nach vorne. Wozu denn auch, der Kurs stimmt eh, oder?

Liebe Grüße

Wilhelm Hartl

Juli 2015

War am 12.05.15 um 12.03 h in der Marina Skradin und habe mit meinem Boot dort in der Marina angelegt, mit der Absicht die Krka - Wasserfälle zu besuchen. Nach Rücksprache mit  dem dortigem Marinero habe ich am ACI Steg festgemacht und bin dann zum Ausflugsboot zu den Wasserfällen in den Ort gegangen. Nach Besichtigungsende war ich in dem Marinabüro und habe bezahlt. Für 2 Stunden eine Gebühr von 340,23 HRK oder genau
45,-- €.!!!! Das ist ein Wucher wie es im Buche steht.
Da ist es besser man legt vor der Brücke am Anlegesteg der Wirtschaft
VIDROVACA an, der Wirt  fährt einem zur Anlegestelle mit seinem Schlauchboot und man genießt ein hervorragendes Essen, das sehr gut ist, aber dem freien Liegeplatz entsprechend teurer aber angemessen.

Peter

Juni 2015

Zu unserem Beitrag im Newsletter 6/2015 zum Alkoholverbot im Hafen von Vodice:

Hallo Liebe Redaktion,    
die Sache mit dem Alkoholverbot an der Stadtpier in Vodice ist wirklich der Oberhammerüberwitz.   Nicht die paar Jugendlichen, die sich dort aufhalten und vielleicht ein Gläschen trinken sind das Problem von Vodice, sondern die Discos weiter hinten an der Uferpromenade, vis a vis der ACI - Marina. Was die treiben ist einfach unbeschreiblich und sucht seinesgleichen an der Adria und auch in jeder anderen Urlaubsregion. Dort wird in der Saison ein unglaublicher Discolärm veranstaltet. Ein solcher stumpfsinniger, stupider und unerträglich starker Lärm, der durch Mark und Bein dringt  -  und das jede Nacht bis morgens um 5 Uhr  -. Ja, Sie haben richtig gelesen, bis morgens um 05.00 Uhr.   Die Bässe wummern über's Wasser und dringen bis in den hintersten Winkel - nicht abend's vielleicht bis um 12.00 oder 01.00, nein, bis morgens um sage und schreibe 05.00 Uhr. Meistens setzt dann, wenn sich die Meute allmählich auflöst ein tierisches Geschrei, Motorradlärm und dergleichen ein, dass man den Eindruck hat, das können keine Menschen sein. Das müssen Außerirdische oder sonstwas sein. Es ist wirklich unbeschreiblich. Darunter leiden nicht nur die Gäste der Marina, sondern auch die einheimische Bevölkerung, die in der Umgebung wohnt. Wenn man ein paar Tage in der Marina Aufenthalt hat kriegt man ein derartiges Schlafdefizit, das man froh ist, dort so bald wie möglich wieder abhauen zu können.   Dazu im Kontrast die paar Jugendlichen, darunter auch viele Einheimische, die sichtlich ihren Spass weiter vorne an der Pier haben. Denen zuzuschauen macht direkt Spass, junge Leute, die sich des Lebens freuen, sonst nix und die machen auch keinen Lärm oder sonstwas unangenehmes. Die wirken geradezu normal, wie fröhliche junge Menschen eben. Es zeichnet sie eher aus, dass sie  nicht in diese Discos gehen, sondern dort vorne unter sich bleiben !   Man könnte fast den Verdacht bekommen, dass Sinn dieses Verbotsschildes eher der ist, die Jugendlichen in diese Läden zu treiben.   Was diese Discos sich erlauben ist wirklich gnadenlos. Trotz offensichtlicher Bemühungen der ACI Marina vor Ort wie auch der Zentrale in Opatjia, ändert sich seit Jahren nix. Auch auf ein Schreiben von mir habe ich natürlich von der Stadtverwaltung keinerlei Reaktion erfahren.   Sie sind noch nicht einmal so weit zugänglich, die Beschallungsanlagen ein wenig heller zu stellen, will sagen, die Bässe ein bißchen zurücknehmen. Das würde die ganze Sache wenigstens ein bißchen erträglicher machen. Nein, wum wum wum bis morgens um 05.00 Uhr.    Das musste gesagt werden zu dem Bericht über das Verbotsschild an der Stadtpier.   Sie können#s auch gern auf der Homepage veröffentlichen. Vielleicht hilft's was.  
Mit freundlichen Grüßen
Werner aus Karlsruhe

Nun noch eine Bemerkung zur ACI Zut. Wir waren 2013 im Restaurant "Festa" und genau wie die anderen Segler, massiv enttäuscht über die hohen Preise. Wir haben für 2 Erw. und 2 Kinder 251€ für ein durchnschnittliches Abendessen bezahlt.

2014 dachten wir, wir machen es besser und sind ins Restaurant "Sandra". Was auch nicht besser war, denn die Preise waren gesalzen, genauso wie das Essen. Fast ungenießbar!!! Schade, für so ein schönes Fleckchen Erde.

Diese Ecke werden wir dieses Jahr wohl meiden.



Liebes Skippertipps-Team, macht weiter so, wir freuen uns immer auf Eure tollen Newsletter und sind immer sehr dankbar über die interessanten Berichte und Tipps!



Viele Grüße

Tanja

April 2015

Newsletter April 2015

Zum Bericht:
Frachter bei Drvenik am 21. März auf Grund gelaufen.

Dieser Inselversorger begegnete uns im letzten Jahr in der Badebucht von Drvenik Veli bei Krknjas Veli.
Abenteuerlich, wie dicht dieser zwischen den Ankerliegern hindurch manövrierte und keine 30 Meter vor Land seine Versorgungsschläuche auslegte...

LG

Peter

 

März 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

großartig, Ihre Artikel!

Besonders gefällt mir die Parkplatzabzocke, nicht nur in Kroatien! Ich bin natürlich dafür, die Gebühren überall ordnungsgemäß zu entrichten. Wenn schon einmal etwas passiert, ist die Abmahnung schon sehr eigenartig. Besonders lustig wird es, wenn Strafverfügungen schon vor dem Zeitablauf erfolgen. Wahrscheinlich ist der Tourismus insbesondere in Kroatien überbordend!

Slowenien habe ich schon seit langem wegen seines Raubrittertums die Autobahnmaut betreffend „am Kicker“. Zum einen sich von der EU, also von uns, die Autobahnen finanzieren lassen und dann nochmals von den EU-Bürgern die stolze Autobahnmaut zu kassieren, ist schon mehr als frivol.

Besonders aufregend sind für mich die Vorhaben von „Yacht 3000“. Wenn da nur nicht der 1. April vor der Tür stünde! Großartig! Vielleicht kommt auch noch das automatische Festmachen!?

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Hans


März 2015

Liebes Team von Skippertipps,
Auf diesem Wege einmal ein ganz herzliches Dankeschön für die fortwährende Versorgung mit Nachrichten rund um unser geliebtes Urlaubsziel.
 
Gebe zu, dass ich schon sehr erstaunt bin, zu lesen, dass wir die größte Gruppe der Touristen stellen. Komme mir vor Ort über die vergangenen Jahre hinweg immer mehr vor, wie eine Weihnachtsgans, die es gilt auszunehmen. Aber das geht dann wahrscheinlich allen so?
 
Viele Grüße
Sven Eschholz

A: Es ist mittlerweile wohl in allen Urlaubsgebieten so, daß ein vielstimmiges Halali auf unsere Geldbeutel geblasen wird. Es handelt sich hier eher nicht um eine kroatische Spezialität.

 
März 2015

Hallo,
zunächst Kompliment zu Ihrer umfangreichen Literatur, die uns letztes Jahr sicher von Griechenland durch die kroatische Inselwelt nach Norditalien (Grado) geführt hat. Für dieses Jahr ist ein Rundtörn von Grado entlang der italienischen Küste nach Westen und dann nach Süden geplant. Irgendwann gehen wir dann wieder über die Adria und landen dann wieder in Kroatien, dann geht es wieder zurück nach Grado.
Über die italienische Adriaküste habe ich bisher wenig gefunden. Gibt es bei Ihnen einen Törnführer, Unterlagen usw?
Viele Grüße
G. Schoofs

A: ...für die italienische Ostküste können wir Ihnen den "Adriatic Pilot" (https://www.imray.com/publications/Imray+Pilots/IB0178) empfehlen.

März 2015

Hallo liebe Segelfreunde,

möchte euch auf eine Betrugsangelegenheit auf Veli Drvenik hinweisen.
Vor dem Hafen befindet sich einlaufend backbordseitig eine Mole, die zum anlegen mittels Buganker/Heckleine verwendet werden kann.
Hier sollte eine Marina errichtet werden, die aber nie fertiggestellt wurde.
Bis jetzt konnte man dort immer gratis anlegen.
Neuerdings rennt jedoch ein Kroate umher, der sich als Hafenmeister ausgibt und Liegegebühren kassiert.
Bitte nicht darauf reinfallen! Er besitzt keine Lizenz, der Liegeplatz ist umsonst. (weder Muring, noch Strom und Wasser)
Liebe Grüße

Raphael

 

Januar 2015

vielen dank für die wertvollen tipps im laufe des jahres. ein frohes fest

günter

--------------------------------------------------

ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein friedliches Fest.

Wir fahren in Urlaub und ich danke Ihnen für die gute Zusammenarbeit.

Bis bald

Catarina
--------------------------------------------------

liebes Skippertipps-Team,

Herzlichen Dank für die guten Wünsche. Als Schweizersegler in der Adria seit 1988 mit eigenem Schiff (über 25000meilen) verfolge ich Ihre Berichte immer mit grösstem Interesse. Ich danke Ihnen für die guten Infos und wünsche Ihrem Team auch im 2015 viel erfolg und freue mich auf spannende Berichte. Herzliche Seglergrüsse Hansruedi

--------------------------------------------------

 

Vielen Dank und auch für alle Ihre Mitarbeiter das gleiche ein Gutes Neues Jahr !!
Gerhard

--------------------------------------------------

Vielen Dank für die guten Wünche,   auch wir wünschen Ihnen schöne Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr - mit einem Bild vom "höchsten Berg" der Insel Iz und einem Prost auf 2015 mit Sonnenunterang im Velebitgebirge.   Gerhard und Elke vom Albatros

--------------------------------------------------

Hallo! Das wünsche ich euch auch und dass ihr uns auch im nächsten Jahr mit so tollen Neuigkeiten versorgt. Ich wünsche euch allen viel Gesundheit und Erfolg.
Karl

--------------------------------------------------

Dezember 2014

Liebes Skipperteam,
 
danke für die vielen, auch nützlichen Informationen.
 
Für die, die nach Kroatien gehen wollen : Nach anfänglichen Unsicherheiten bezgl. Der Ein- und Ausklarierungsmodalitäten waren wir über den Ablauf sehr positiv überrascht.
 
Transport von NL nach HR nach Koper mit Bootstransporte R.H. war perfekt. Ausklarieren 10 Min.
 
Einklarieren in UMAG, direkt an der Hafeneinfahrt der ACI Marina 15 Min. Das T 2 L wollte keiner mehr sehen. Sehr freundliche Beamtinnen.
 
Während der Weiterfahrt und Stop in verschiedenen Häfen, nur freundliche Hafenleute.
 
Alles sehr positiv. Hoffentlich geht es weiter so.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Rainer Suchsland

Oktober 2014

Zum Newsletter August 2014, Thema Schlangenbiß:

Es kommt wohl nicht so häufig zu Unfällen mit Schlangen. Auf den meisten Inseln leben, mangels Kleinsäuger, keine Schlangen. Dann sind diese ja friedfertig und greifen nicht von sich aus an. Ich glaube nicht, daß derartige Vorfälle verschwiegen werden, da auch dieser Fall publiziert wurde.
Es ist wohl so, daß die natürliche Angst vor Schlangen und Haien einfach latent vorhanden ist und somit die Gefährlichkeit übersteigert wird. Jährlich kommen weltweit rund fünf Personen durch Haiunfälle ums Leben, jedoch 200 durch Bienenstiche - aber wehr fürchtet schon Bienen?

Victor

August 2014

Seit einigen Jahren segle ich nun in Kroatien, immer eine oder zwei Wochen im Urlaub. Für mich ist das die schönste Zeit des Jahres, und auch die Erholsamste, für mich selbst und auch für meine Kinder, die in letzter Zeit auch immer mit dabei sind.

Die in diesem Yachtknigge angesprochenen Punkte kann ich voll unterstützen. Ich denke ohnehin, dass dies Dinge sind, die jeder Mensch, der sich in Gesellschaft anderer Menschen bewegt, wissen und beherzigen sollte, egal ob er/sie sich auf einem Boot oder anderswo befindet.
Ich muss aber auch sagen, dass ich solche Extremfälle, wie sie hier von einigen geschildert wurden, selbst zum Glück nur äußerst selten erlebt habe. Glücklicherweise scheint sich doch zum großen Teil die Erkenntnis durchzusetzen, dass auch Freizeitsegeln eine Sache ist, die im Einklang mit den Mitmenschen und der Umwelt stattfinden sollte, um auch für einen selbst schön zu sein. Ja, ich habe sogar den Eindruck, dass der Grad an gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis unter Freizeitseglern immer noch wesentlich höher ist als z.B. im Straßenverkehr oder im Berufsalltag.
Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber diese Menschen werden vermutlich den Artikel auf dieser Internetseite nicht lesen oder sich nicht angesprochen fühlen. Meiner Beobachtung nach ist der Grund für solch rücksichtsloses Verhalten meistens nicht Unwissenheit, sondern es scheint Menschen zu geben, die ein übersteigertes Geltungsbedürfnis auch oder gerade in der Freizeit und auf dem Wasser ausleben müssen. Symptomatisch dafür sind z.B. röhrende PS-Demonstrationen mit entsprechender Bugwelle, um den schwach motorisierten Seglern gleich mal zu zeigen, dass das Meer demjenigen gehört, der mit mehreren hundert kw auf einer großen Motoryacht vorbeirauscht. So etwas erlebe ich persönlich deutlich öfter als Lärm in der Nacht oder direkte Umweltverschmutzung, und es nervt auch.

Ich finde, man muss lernen, damit zu leben, dass einige Menschen nicht zu ändern sind, und dass einem das einfach immer und überall begegnen kann, so sehr man sich auch wünscht, es wäre anders.

Mirko

August 2014

Guten Morgen,
Falls in Istrien eine Tonne, ein Seezeichen - gelb mit gelber Kugel vermisst wird, in Koversada  am Limkanal wurde eine angeschwemmt.
Gruss
Robert

August 2014

Liebe Redaktion von Skippertipps,
ich schätze eure Seite sehr und finde auch den Newsletter sehr informativ. Ich bin seit vielen Jahren ein treuer Leser. Nun muss ich mich doch mal wieder melden da die Qualität der Leserbeiträge mal wieder ein unterirdisches Niveau erreicht hat.
Betrifft Leserbrief von Hans-Jörg (Juli 2014)
Wieso möchte er vor diesen Restaurant warnen? Ich unterstelle mal dass es sich hier um das Festa (http://zut.hr/de/) handelt – mit Abstand das teuerste Restaurant in der Gegend – s. Homepage.
Wieso fragt man vorher nicht nach den Preisen? Gilt auch für den Wein!!
Peterfisch – einer der besten Speisefisch die es gibt. Kaum Gräten
Wieso ein Hammer das Strom und Wasser abgestellt ist? Zut hat keine Festlandsverbindung bzgl. Strom und Wasser – ist bei vielen Restaurants in der Region üblich
Wieso Abzocke? S. oben – hätte sich ja erkundigen können. Ferner rechnen die Restaurant welche Mooring, Strom und Wasser zur Verfügung stellen es in die Preise mit ein. Vielleicht mal dran gedacht?
Ich kenne das Restaurant und meide es ganz einfach. Ich habe mich einfach erkundigt – so einfach ist es.
Aber von Abzocke kann nicht die Rede sein – selber schuld würde ich sagen.
Ich finde es sehr unterhaltsam. Schon witzig was die Skipper so alles schreiben.
 
Lieben Gruß
Frank

Juli 2014

Hallo,
soeben vom Törn zurück, hier eine Information über die Insel Zut.
 
Bei Einfahrt nach Zut wird man sofort mit einer Fahne und lauten Rufen zu einem Steg eines Restaurants animiert.
Erfreulich : der iegeplatz ist frei, wenn man im Restaurant ißt.
Doch nun kommt die Überraschung:
1. man verlangt couvert, wie in Frankreich! 
2. Bestellung  nur Menue möglich.
   Als Fischgericht gab es Weißfisch - es war ein Peterfisch, der vor lauter Gräten nicht eßbar war!!
3. Wein nur in Flaschen - billigste Flasche 380 Kn
4. das Menue hat am Schluß pro Person ca. 50,- € gekostet - total überteuert - Abzocke
5. Die Sanitäranlage für ca. 10 Yachten bestand nur aus einem Waschbecken und einem WC
6. und nun der Hammer. Am Morgen war Strom und Wasser abgestellt!
 
Nach diesen Erfahrungen kann ich nur davor warnen das Restaurant anzulaufen
Ca. 500 m weiter ist die ACI Marina - zwar mit Liegeplatzgebühren, aber mit sauberen und ausreichender Sanitäreinrichtungn und einem guten und preiswerten Lokal!
 
Mit freundlichem Gruß
Hans-Jörg

Juli 2014

An alle Skipper, die mit dem  Boot nach Montenegro wollen,

Zuerst die schlechte Nachricht: eigentlich soll man ja in Cavtat aus- und einklarieren, wenn man Kroatien verlässt. Dort gibt es aber keinen vernünftigen Anleger, (wie z.B. im Norden in allen Häfen in Istrien). Man muss mit dem Anker anlegen und wird dafür auch noch zur Kasse gebeten. 10 Minuten anlegen kostet dann 40 oder 100 Kuna (je nach Länge des Bootes).
Auf dem Rückweg herrschte ein solcher Schwell, dass es unmöglich war dort anzulegen. Das unfreundliche Zollpersonal bestand aber darauf und verbat es uns ein Crew-Mitglied an Land gehen zu lassen um die Formalitäten zu erledigen. Als man uns sogar mit der Polizei drohte, entschieden wir uns nach Dubrovnik zu fahren, wo wir dann (kostenlos) und bei sehr freundlichen Zoll- und Hafen-Mitarbeitern die Zollformalitäten abwickeln konnten. Cavtat werden wir nie wieder anlaufen! Eine Zumutung! Ähnliche Erlebnisse haben uns auch schon andere Skipper berichtet.
Nun zur positiven Nachricht: als wir in Montenegro einliefen haben wir telefonisch bei der Zollbehörde in Zelenika um Erlaubnis gebeten die Zollformalitäten in Tivat durchführen zu dürfen. Ein überaus freundlicher Beamter genehmigte dies sofort und wünschte uns ausdrücklich einen schönen Aufenthalt in Montenegro. Als wir dann in der Marina Porto Montenegro ankamen wurden wir von einem in Kroatien noch nie erlebten tollen Service überrascht. Man half uns erst in der Marina anzulegen, schenkte uns gleich eine Gastfahne von Montenegro ( die wir nicht dabei hatten), erledigte sofort alle Zollformalitäten für uns und half uns sogar für den übernächsten Tag eine andere Marina zu buchen. Das gleiche galt auch für die Ausreise. Wir hatten uns vorher bei der zollfreien Tankstelle angemeldet, wurden absolut pünktlich und freundlich bedient.......und wieder erledigte das Marinapersonal die gesamten Zollformalitäten. ACI sollte mal alle Mitarbeiter dort zur Schulung schicken. Übrigens ist diese Marina auch wesentlich preiswerter als irgendeine ACI- Marina in Kroatien.

MfG, Kind regards, salutations, saludos

Robert

Juli 2014

Liebes Skippertipps-Team,

hier eine aktuelle Information von unserem Törn in der vergangenen Woche.

Wir haben vom 4. auf 5. Juni in der Bucht Gradina (westlich Vela Luka -Korcula) an einer eindeutig gekennzeichneten Boje des Restaurants festgemacht und auch abends dort gut gegessen.

Am nächsten Morgen kam ein mit „Authority“ gekennzeichnetes Boot. (ich bin fast sicher, dass es einer der Anlegehelfer (Iwan?) von Vela Luka war) und verlangte 150 Kunar für das Festmachen.

Nach meinem Protest argumentierte er, dass es angeblich seit letztem Jahr nur noch offizielle Bojen gäbe. Auf meinen Hinweis, dass es unfair sei, die Bojen mit Restaurant zu kennzeichnen und dann trotzdem zu kassieren erwiderte er nur, sorry, das wurde vergessen, es ändere aber nichts an der Zahlungspflicht. Nach langem Hin und Her war ich dann letztlich mürbe und 250 Kunar los. M.E. ein sehr fragwürdiges (Nepp)Vorgehen.




2. Hinweis

Wir waren in den letzten Jahren mehrmals in Prigradica (Korcula) und haben im empfehlenswerten Restaurant von Diana Jandric (in der Ecke vom Fähranleger) jeweils gut und preiswert in angenehmer Atmosphäre gegessen. Aus diesem Grund liefen wir am 02.06. - trotz leichtem NW mit Schwell wieder den Hafen an, wie in den letzten Jahren machten wir längsseits an der Kaimauer als einzige Yacht fest. Es gibt kaum brauchbare Festmacher, so haben wir uns jedesmal provisorisch mit einer Leine zur aufgestellten Zuschauertribüne (für was auch immer?) beholfen.

Auch hier kam überraschend ein sich offiziell ausgebender (aufplusternder) Mensch und knöpfte uns 250 Kunar ab. Mein Hinweis auf fehlende Festmacher und das absolute Nichts im Hafen und auch auf die Tatsache, dass es in den letzten Jahren kostenlos war bekam ich auch hier die Antwort, seit letztem Jahr ist das eben anders.

Die „Autorität“ fuhr zu Diana, diese muss ihn offensichtlich „zur Schnecke“ gemacht haben, da er anschließend ziemlich „klein" auf uns zukam und jetzt argumentierte, da ich eine Quittung verlangt hätte könne er nicht mehr zurück.

So die (unerfreulichen) Gegebenheiten in der letzten Woche. Ansonsten ein tolles Revier!


Besten Gruß

Hans

Juni 2014

Hallo Skippertipps,

wieder Zuhause, möchte ich kurz über derzeitigen Bojen Preise (pro Meter) informieren.

31.5. Ilovik - 13 Kuna /Originalbeleg

1.6. Skarda/Griparica - 16 Kuna, Hand Quittung / handgeschriebene Liste

2.6. Brgulje/Boje, - 17 Kuna, Originalbeleg

3.6. Iz/Knez - 10 Kuna, Boje vom Konoba Baroni – Gebühr wird in Konoba verrechnet. Wir waren sehr lecker Essen. Preis

Leistung sehr gut.

4.6. Pasman /Soline/Bojenfeld Süd - 13 Kuna, Handquittung

6.6. Silba/Sv. Antje es lagen noch keine Bojen aus.

Leider entsprechen sie nicht immer der offiziellen Liste, auch werden wieder gehäuft handgeschriebene Quittungen ausgestellt.

Gruß Edith

Juni 2014

Hallo Skippertipps,

wir sind seit ein paar Tagen in Kroatien, Start Cres, unterwegs um ein wenig zu Relaxen. Die leichte Bora verschafft uns tolles Segelwetter.

Leider müssen wir mit entsetzen feststellen, dass die Preise derartig angestiegen sind, dass es uns die Sprache verschlägt. Beim Servicedienst hat sich der Stundenlohn fast verdoppelt, die Bojen Preise erklimmen eine Höhe dass es einem die Sprache verschlägt. Heute in Otok Skarda, Bucht Griparica, 12m Segelyacht 196 Kuna (siehe Beleg). Wir haben reklamiert, dass kann nicht sein….. da wurde uns eine handschriftliche Liste gezeigt wo der Meter Preis von 16 Kuna steht alles ist ok. Ein handschriftlicher Beleg wurde ausgestellt. In Ilovik haben wir gestern 156 Kuna berappt (offizieller Belege aus dem Automaten) auch nicht gerade billig aber da hat man wenigsten die Möglichkeit zum Essen und einkaufen zu gehen…. aber hier so schön wie die Bucht ist ….

Wir haben in der Marina Punat vor 2 Tagen 43 Euro für einen Tag bezahlt…. Mit Sanitär, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurant, Bankautomaten etc……. kein Vergleich zum Bojen Preis.

Wir haben das Land lieben gelernt, die Inselchen, die Menschen und Kultur. Wir sind seit 10 Jahren mit unsrem Boot Gäste in Kroatien, haben uns dementsprechend verhalten. Unsere Yacht mit Hilfe einer Spedition die vorübergehende Einfuhr legalisiert. Die diversen Preiserhöhungen der Marina geschluckt….. aber ehrlich irgendwann ist genug.

Wir sind keine Millionäre, wir verdienen unsere Brötchen mit ehrlicher, harter Arbeit. Ja wir haben ein teures Hobby, wo wir viel Geld dafür investieren, jedoch auch eine Milchkuh kann man nur bis zu einem bestimmten Grad melken.

Edith

Juni 2014

Zum Hinweis auf einen TV-Dreiteiler in unserem Jini-Newsketter.

Diese 3 Filme Küstenparadies Kroatien habe ich vorab schon auf arte angesehen. Diese Filme werden vom Titel her ihrem Anspruch leider in keiner Weise gerecht. Hier wurden von überkandidelten Filmemachern ihresgleichen vorgestellt. Was haben diese sogenannten Künstler in solch einem Film überhaupt zu suchen. Anstatt von der Schönheit der Landschaft und von den normalen auch hart arbeitenden Menschen zu berichten werden hier in epischer Länge und Breite Leute präsentiert, welche für die normale Bevölkerung doch überhaupt nicht repräsentant sind. Keinerlei Berichte über selbstlos helfende Einheimische, welche ohne zu zögern selbstlos Hilfsdienste leisten (selbst erlebt durch den Chef der Segelschule in Jezera). Kein Bericht über all diese hervorragenden Restaurants und Konobas, wo man auch was normales vorgesetzt bekommt. Statt dessen Berichte über sogenannte Künstler in der sowie schon arg versauten Paklenica-Schlucht, über Leute welche aus Schrott, Abfall und tierischen Überresten irgendwelche "Kunstwerke" herstellen. Zu den übrigen mehr oder minder interessanten Berichten will ich mich gar nicht weiter auslassen. Das hat doch mit dem Küstenparadies Kroatien überhaupt nichts zu tun. Der Titel: "Paradiesvögel in Kroatien" wäre hier angemessener gewesen. Dann hätte ich mir vorab schon die Zeit erspart diesen Mist anzusehen. Das einzige was es wirklich wert war anzusehen waren die Luftaufnahmen. Leider viel zu kurz. Ich habe dieses Land schon jahrelang immer wieder besucht (1965 das erste Mal), habe neben weniger schönen auch sehr positive Erlebnisse gehabt und glaube daher, dies ein bischen wenigstens beurteilen zu können. Es gab übrigens in der Vergangenheit viel bessere Filme über Kroatien, diese 3 Folgen hier gehören auf keinen Fall dazu.

Mit freundlichen Grüßen

Peter

Mai 2014

Danke auch dafür, dass Sie meine Anregung, die Fotos am Beginn des Newsletters zu benennen, umgesetzt haben, so haben sie einen großen Wiedererkennungswert. Ein großes Dankeschön für die hervorragende Gestaltung des Newsletters und der Website Skippertipps.de, sie enthalten immer wertvolle Infos und Anregungen für die Planung eines Törns.

Mit freundlichen Grüßen

Anton

April 2014

Guten Tag,

wir waren von 12.bis 19.04.2014 ab Biograd unterwegs mit eiem Kat-Lagoon 450. Am Mittwoch den 16.04.2014 haben wir vom Stadthafen Split abgelegt und sind bei Windspitzen bis 70 Knoten nach Marina Kastela gefahren, wo wir um ca. 09.00 Uhr an der Marinamole aussen angelegt haben um Wasser zu tanken. Die Papiere hat der Marinero mitgenommen. Wir sind nach ca. einer Stunde zum Marinabüro gegangen um zu schauen wann der Marinero den Wasserhahn aufdreht. Die Überkorrekte Dame am Empfang sagte uns das wir insgesamt 2 Stunden an der Marinaanlage angelegt bleiben dürfen, ansonsten wäre genausoviel zu bezahlen wie bei einer Übernachtung. Wir bezahlten 255 Kuna und nahmen die Papiere mit. Nach ca.2 Stunden Aufenthalt war gerade mal 1 Tank (350Liter) voll. Der Marinero kam und sagte wir müssen nochmals ins Büro, da die Dame am Empfang übersehen hatte das wir mit einem Kat unterwegs sind, der ja sowieso das doppelte kostet. Sie sagte das wir auf der Stelle die Marina verlassen müssen, ansonsten wären 1020 Kuna sofort zu bezahlen. Ich fragte sie ob wir ablegen und in ca. einer Stunde kurz anlegen könnten um 3 Leute aufzunehmen. Dies war für sie ein Ding der Unmöglichkeit. Also fuhren wir mit halbvollem Tank weg und nahmen unsere 3 Mitsegler später auf.

Schade das es so unfreundliche Menschen gibt. Ich nehme an das es öfter zu solchen Situationen kommt und deshalb Crews vielleicht lieber woanders anlegen.

Ich wünsche ihnen und dem gesamten Team einen schönen Tag und beglückwünsche sie zu Skippertipps.

Franz

April 2014

Sehr geehrtes Team,

sehr gut, Ihre Glosse zur „modernen Navigation“. Wenn man sich auf den Bootsmessen umsieht, glaubt man, die Arbeit mit Karte, Zirkel und Kursdreieck gehöre längst der Vergangenheit an bzw. stamme aus einem anderen Jahrhundert. Stimmt sogar, aber es bleibt unabdingbar, dieses nautische Handwerk zu beherrschen. Bei meinen Törns verlasse ich mich nie auf den Plotter und anderen techn. Schnickschnack sondern kontrolliere ständig Kurs und Standort mittels Karte. War sehr gut, dass Sie mal dieses Thema zum Aufhänger der April Newsletter gemacht haben.

M.f.G.

Max-Günter

März 2014

Hallo SKIPPERTIPPS-Team,

ich muss eurem Leitartikel über die Navigation wirklich zustimmen, ob
mit dem Auto oder Boot, viele Leute wissen überhaupt nicht wo sie sich
befinden bzw. wo die Fahrt hin geht oder wo welche Himmelsrichtungen sind!

Wenn ich meine alte Seekarten heraushole, auf denen unsere damaligen
Törns eingetragen sind, ist es immer wieder ein Erlebnis diese Törns mit
dem Finger nach vollzuziehen, ohne einen Computer einzuschalten und eine
gpx-Datei aufzurufen. Die kleinen Notizen auf der Karte, wie "Mütze über
Bord", "Delphine gesichtet" oder "Kurs Änderung wegen..." bringen alte
Erinnerungen an den damaligen Törn wieder zurück.

Auch muss ich die Redaktion des "Skippertipps" ein Komplement machen,
den die von euch erstellte News und Artikel sind immer interessant und
tragen somit zu einem bessern Planungssicherheit für den nächsten Törn
im Segelrevier "Kroatien" bei.

Weiter so.....!!!!!

Diese Mail bezog sich auf das Editorial des Newsletter April 2014.

Der Text:
Hallo liebe Skipper, Smutjes, Crewmitglieder ....

in letzter Zeit gewinnen wir durch Zuschriften und Gespräche den Eindruck, daß Skipper zunehmend dem Glauben verfallen, auf Navigation verzichten zu können. Solide Kenntnisse der klassischen Navigation sind offensichtlich nicht mehr gefragt. Viel lieber verlässt sich der moderne Skipper auf eines der vielen elektronischen Helferlein an Bord. Lieber einen zweiten Kartenplotter gekauft, als den Umgang mit Karte und Dreieck gelernt. Meistens geht ja auch alles gut und bestärkt diesen Kreis der Technikfreaks in ihrer Ansicht.
Es ist jedoch noch kein Jahr her, daß eine Crew eine Suchaktion des SAR auslöste, nachdem die Bordelektrik ausgefallen war. Einen Hilferuf konnten sie noch per Handy absetzten, jedoch war ihnen völlig unklar, wo die Suche nach der "havarierten" Yacht überhaupt stattfinden sollte. Die Crew wusste also sicherlich nicht, wo sie sich befand, da ja auf den Instrumenten ausschließlich der Weg zum Ziel mitverfolgt wurde.
Sicherlich ist es nicht einzig erstrebenswert auf die Errungenschaften der modernen Technik gänzlich zu verzichten, doch sollten diese elektronischen Hilfen lediglich der Kontrolle dienen und nicht als Hauptnavigationsmittel angesehen werden. Technik, und besonders Elektronik, ist eine tolle Sache, solange sie funktioniert....
Noch heute gelten Störungen der Elektronik zu den häufigsten Pannen der modernen Autos. Es wird eben immer mehr Schnickschnack in die Fahrzeuge gepackt, um den potentiellen Käufer zu beeindrucken. Das sieht bunt und lustig aus und verleitet auch zum permanenten Rumspielen an und mit den gebotenen Möglichkeiten. Ebenso opulent ausgestattet gehen inzwischen auch die modernen Yachten an den Start. Der Steuerstand ist reichlich bestückt. Die meisten der gebotenen Informationen sind entweder unnötig oder redundant.
So freut sich der Skipper über die vielen, mittlerweile auch bunten, Anzeigen und Monitore, kann künftig auch sein Smartphone oder Tablet mit der Bordelektronik synchronisieren. Er wartet nur noch auf den Tag, an dem es endlich möglich ist die ganze lästige Arbeit an Bord der Technik zu überlassen. Die Yacht steuert sich selbst, trimmt und refft die Segel selbstständig und legt abends selbsttätig am Liegeplatz an. Wie von Geisterhand werden die Fender platziert und finden die Festmacherleinen ihren Platz am Poller, nachdem die Muringleinen auf die Klampen gehüpft sind.
Der nächste Schritt führt dann zur Regatta, bei der die Crew gemütlich von der Konoba aus unter Genuss kühler Getränke den Verlauf des Rennens verfolgt.
Doch halt! Ist es denn in unserer übertechnisierten Welt nicht schon genug, das Autos selbsttätig ihren Weg finden und automatisch einparken können?

Vergessen wir nicht, warum wir alle diesem interessanten Sport frönen. Es ist die Herausforderung durch Wind und Wetter, die Herausforderung durch Navigation und auch die körperliche Herausforderung an der Winsch, beim Segel setzen, Reffen und beim Ankern. Es ist die Rückkehr zur Ursprünglichkeit, die diesen Sport so attraktiv macht. Und es ist auch ein "Back to the Roots" so wie die Altvorderen navigieren zu können.

 

Hallo liebes Skippertipps-Team,
ich möchte mich noch mal bei Ihnen bedanken für Ihre Hilfe bei der Erstellung Zolldeklaration nach “Edith`s” Beschreibung.

Es hat bei mir auch mit der Spedition Teres D.O.O hervorragend in kürzester Zeit geklappt, ganz im Gegensatz zu einem anderen, in den Veröffentlichungen oft erwähntem Unternehmen.

Ich bitte Sie die Info auch an Edith -verbunden mit meinem Dank- weiterzuleiten.

Ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen
Michael

März 2014

Hallo zusammen

Folgender Auszug aus der Werbe Seite von Skippertipps. …. Hand aufs Herz: Sind wir in Zeiten der GPS-Geräte, Kartenplotter und Co. noch in der Lage, solide terrestrisch zu navigieren? Die Ausbildung wurde vor vielen Jahren absolviert und von Übung, geschweige denn Routine, ist nicht zu sprechen. Doch, was wäre im Falle, wenn uns die elektronischen Helferlein verlassen? Da sind plötzlich wieder solide Navigationskenntnisse gefragt…

>>Ich formuliere das mal provozierend.

Meine Antwort darauf: …. wer ist im Zeitalter von Telefon, Handy ,Sprechfunk oder AIS usw. noch in der Lage zu morsen… alles hat einmal ein Ende.
Und noch was wer weiß noch wann er den letzten Brief handschriftlich geschrieben hat?
Ich denke der Umgang mit den elektronischen Geräten sollte geübt werden denn einmal im Jahr daran zu sitzen und dann im Notfall aller elektronischen Register ziehen zu können gelingt sicher nicht.
Ein ende hat jetzt auch der Dynamo am Fahrrad endlich hat der Gesetzgeber die Einsicht bekommen und Akkulichter gesetzlich erlaubt.
So sollte es auch mit Navis sein. Und nicht die Karte vorschreiben.

Gruß Robert

 

Griast uib miternand

Noch eine Anmerkung zu Andreas Zeilen
Zu schwoien ist sicher die Platz raubenste Art zu Ankern in den vielen kleineren Buchten,
da man ja nie weiß wie viel Kette vom Liegenachbarn gesetzt wurde,
ist dies nicht zu akzeptieren sondern hier mit Landfesten zu arbeiten ist effektiver und sinnvoll.
So kommen auch in kleine Buchten viel viele Boote.
seien es Segeljachten oder Motorboote, da mache ich keinen Unterschied bestes Beispiel war dafür auf Losinj die Bucht Krivica.
Dort lag man fast so dicht wie in der Marina als es dort noch keine Bojen gab.
Also mit Landfeste und ein wenig Rücksicht passen sehr viele Boote in eine Bucht.
Aber meist liegt das ja nicht an der Rücksicht sondern an den mangelnden Kenntnissen wie man richtig ankert.
So kommt es dazu dass Mann oder auch Frau in der Mitte der Bucht den Anker fallen lässt wie von Andres
treffend beschrieben, und hofft das dieser hält. Und wenn nicht, hat man ja noch genügend Spielraum zum Ufer.
Davon sind später ankommende Crews sicher nicht begeistert. Und müssen gezwungenermaßen weiter ziehen.

Und Gott sei es gedankt ist man von den 300m Ankerverbot rund um ein Bojenfeld wieder abgekommen so ist wieder in vielen Buchten auch die Möglichkeit zu ankern zumindest in 150m Abstand. Und mit Landfesten kommt man da auch noch gut zurecht ohne die Bonjenfeldbesitzer zu stören.
Oder gar in Konflikte mit diesen zu kommen. Ich hoffe nur dass die Neuregelung diesen und auch den Exekutiven bekannt ist!

Gruß Robert

März 2014

Zu unserem Newsletter für März:

Habe soeben Ihre News gelesen - stimmt alles, was Sie schreiben. Aber ich kenne das aus Österreich vor 30 Jahren. Das wurden Gletscher erschlossen, gesalzen usw., obwohl man 2 Tage vorher bekundete, dass so etwas nie passieren werde. Dann rollten die Bagger an. Nur wenigen Einheimischen hat das wirklich genutzt, nur der Wiener Hotelmafia. Es hat lange gedauert, bis man erkannt hat, dass man eine Kehrtwende einlegen muss. Ich fürchte, hier wird es ebenso sein - Die $-Augen sind eben immer primäres Gut! Man kan nur im Kleinen in Gesprächen mit der Bevölkerung - und das tun wir bei jeder Gelegenheit - aufklären.

Gerhard

Der angesprochene Beitrag:

Marodierendes Kapital ist nun auch in Kroatien angekommen. Nicht nur, daß über den Zinnen Dubrovniks ein parkähnliches Wohnreservat für Superreiche entsteht, große Flächen der Insel Losinj verkauft sind, nein, nun sucht wieder einer der Superreichen aus der Riege der russischen Oligarchen gleich eine ganze Insel zum Erwerb. Ab einer gewissen Summe fragt keiner mehr nach der Herkunft des Geldes. Dollarzeichen in den Pupillen der Politik und der lokalen Würdenträger vernebeln den klaren Blick auf die Tatsache, daß ein Verkauf kaum mehr reversibel ist. In den seltensten Fällen regt sich regionaler Widerstand, der die Entscheidungsträger zum Nach- und Umdenken anregt.
Selten werden Umweltverträglichkeitsstudien in Auftrag gegeben, geschweige denn ein Zukunftsszenario entwickelt.
Sicherlich wird der Tourismus in Kroatien auch weiterhin ein stetig wachsender Wirtschaftszweig sein. Jedoch darf nicht übersehen werden, aus welchen Zweigen des Tourismus welche Beträge wirklich im Land ankommen. Der nautische Tourist gibt, nach einer Statistik des kroatischen Tourismusministeriums, im Schnitt doppelt so viel im Lande aus, als ein Pauschalurlauber.
Hotels sind längst an ausländische Investoren verkauft. In diesen Hotels bleiben nur wenige schlecht bezahlte Saisonstellen für einheimisches Personal. Die Infrastruktur der Gemeinde ist dem massiven Ansturm der Massen kaum mehr gewachsen.
Auf maximalen Profit getrimmt, bleiben keine Beträge für eine effektive Kläranlage der Hotelabwässer. Um den Strand nicht zu sehr zu verschmutzen, wird einfach, wie in Split, das Abwasserrohr verlängert.
Viele Orte auf den vorgelagerten Inseln leiden unter Wasserknappheit, wenn die Zisternen leer und das Tankschiff noch keinen Nachschub gebracht hat. Kaum ein Besucher macht sich über diesen Umstand Gedanken.
Wenn die großen kreuzfahrenden Massentransporter ihre vieltausendköpfige Fracht ausspucken, kommt das Leben im Umkreis der Anlegestelle zum Erliegen. Der Verkehr kollabiert und selbst Fußgänger sind hoffnungslos in der, sich lediglich zäh bewegenden, Masse gefangen.

Die Probleme der Bevölkerung werden zu Gunsten eines bunten und sterilen Disneylands für Superreiche ignoriert.
Anstatt in langfristige Stabilisierung zu investieren, verspricht man sich prosperierendes Gemeinwesen durch die "Brosamen, die von der Reichen Tische fallen". Jedoch, auch diese Karawane des Kapitals wird auch eines Tages weiterziehen und lediglich die unschönen Spuren ihres Aufenthalts hinterlassen.
Haltet die Inseln fest!

 

Zu unserem Newsletter im Januar

1. Ich finde es schade , wenn die Riva in Pula umgestaltet wird, Pula soll urig bleiben, warum alles modernisieren?( auch der Bahnhofbereich sollte so bleiben ,er erinnert mich an " Ich denke oft an Piroschka" Pula ist für eine Großstadt sehr sauber. Vielleicht sollte man die Autos einfach mehr von der Riva weghalten.
2. Klar schadet ankern leider dem Meeresboden, aber ganz ehrlich ankern ist viel uriger als ein Bojenfeld. Ich finde es schade ,dass es kaum noch romantische Ankerbuchten in Kroatien gibt.

Ralf

A: Sie rühren damit auch an unserer nostalgischen Seele (siehe Foto von 1914). Erfolg zieht Erfolg nach sich und diese liebenswerte Stadt möchte eben auch nicht das Rennen um die nautischen Touristen verlieren, die pro Person doppelt so viel, als der Normaltourist, ausgeben kann

Januar 2014

Hallo Yachtfreunde,

den Gedanken, die jüngst Robert an dieser Stelle geäussert hat, kann man sicher beipflichten. Und die von Robert - aus Sicht des Skippers eines eher kleinen Motorbootes - aufgeworfene Frage ist aus Sicht eines typischen Seglers einfach zu beantworten:

Die meisten Segelyachten im Revier haben eine Länge zwischen 10 und 15 m und einen Tiefgang zwischen ca. 1,40 und 2,20 m. Folgen: (a) Man muss deutlich mehr Abstand zum Ufer halten als ein – noch dazu kleines, wenn auch feines - Motorboot;
und (b) der Schwojkreis ist, entsprechend der Schiffslänge, spürbar größer als bei einer 7m-Yacht.

Als Segler, der in einer „wilden“ Bucht ankern will, muss man zwar nicht immer, jedoch leider oft feststellen: Mitten in der Bucht, vielfach an der einzigen für eine mittlere Segelyacht geeigneten Position, liegt bereits ein Motorboot vor Anker, gerne an langer Kette bzw. Leine.

Konsequenz: Damit ist diese Bucht für den verantwortungsbewussten Skipper der Segelyacht nicht mehr nutzbar. Im Inneren der Bucht ist das Wasser zu flach für die Segelyacht. Und etwas weiter ausserhalb – in hinreichendem Abstand zu diesem Ankerlieger – ist die Wassertiefe bereits zu groß oder der Grund zum Ankern ungeeignet. Eine alkoholisierte, gerne lärmende Crew wird das zwar nicht stören und trotzdem den Anker irgendwo fallen lassen, ohne auf Schwojkreise zu achten. Doch jene Crews, die (nach unseren Erfahrungen) typischer Weise eine ruhige Bucht bevorzugen, achten eben überwiegend auch auf Schwojkreise und fahren daher weiter, wenn es sonst „zu eng“ werden würde.

Daher würde es sehr zur Entspannung der Gesamtlage beitragen, wenn alle Skipper, selbst wenn sie als erste in eine Bucht einlaufen, bei der Wahl ihrer Ankerposition darauf achten, nicht mehr Platz zu blockieren als sie für ihre Yacht wirklich benötigen. Dann haben auch noch andere Freunde von Natur und Ruhe eine Chance, selbst wenn deren Schiff größer ist als das eigene. So könnte man eine sinnvolle Regel des großen Philosophen Kant sehr einfach für einen entspannten Bootsurlaub nutzen.

Immer eine Handbreit ....

Andreas
Januar 2014

Hallo liebes Skippertipps Team

Ich lese wie Immer die neuesten Leserbriefe,

ich frage mich warum Crews sich immer wieder den Problemen an Bojenfeldern und in Marinas aussetzen? Sicher gibt es immer wieder unangenehmes zu berichten, aber ich kann nur sagen, ich war wieder und das schon seit Jahren 4 Wochen im Juli in HR mit meinem Motorboot unterwegs.
Ich benutze kein Bojenfeld und keine Marina mein 7m Boot ist mir Solarzelle autark ausgestattet, ich bin immer in „wilden“ Buchten vor Anker und dort hat man keine Probleme mit grölenden Charter Crews denn die sind an Bojenfeldern oder in Marinas anzutreffen, zu Ankern ist Gott sei Dank nicht deren Stärke.
Dort sind auch meistens Einheimische zu finden die die Ruhe und Natur genießen, die auch mal eine halbe Stunde lautstark Singen, aber das empfinde ich eher als Bereicherung, denn meine Musik kann ich die restlichen 330 Tage im Jahr hören.

Vielleicht habe ich nur Glück gehabt aber ich denke die Art und der Ort zu nächtigen, sind doch maßgeblich entscheidend für einen ruhigen Abend und störungsfreie Nacht.

Robert

Januar 2014

danke für den Newsletter

ich befahre mit meiner Bavaria Lagoon 350 seit 15 Jahren die kroatischen Gewässer.
Hier eine Information zur " Abzocke " in Vinisce.

seit Jahren eine beliebte und viel besuchte Ankerbucht vor dem kleinen Ort, gute, bezahlbare Konobas.
Letztes Jahr kommt ein Boot mit Frau und Sohn die im Namen der Gemeinde MARINA ( Vinisce gehört zu der Hauptgemeinde)
Ankergebühr kassieren wollten. 10 kn pro mtr. , die Beiden machen richtig Ärger sodass die meißten Ankerer zahlen. Die Quittung ist ein
Block, der in jedem Laden gekauft werden kann, ( so wie bei uns Zweckform ) . keine Adresse, keine Nr ,. geschweige denn
die OIB Nr, ohne die keine Rechnung ausweist, dass die Mwst bezahlt wurde.
Lediglich ist der Block durchgestempelt mit MARINA. Da hat jemand aus der Verwaltung den Stempel hergeliehen oder ?????

macht es Sinn dieses Thema der kroatischen Handelskammer zu melden ??
Gruß
Günter

A: Diese Ankerbucht erscheint nicht in der Liste der konzessionierten Bojenfelder, das Kassieren ist wohl illegal

Januar 2014

Liebe Skippertipps Redaktion,

ich bin zwar nicht der Skipper vor dem Herrn, aber lese als überwiegende Landratte und Kroatien Küstenfan Ihre Tipps mit großem Interesse.

Auf diesem Wege möchte ich mich für die viele Mühe bedanken, die Sie für die Interessenten investieren und Ihnen eine tolle Auszeit und
Weihnachtszeit wünschen. Mögen Sie gesund und munter und in gewohnter Reichhaltigkeit die nächsten Tipps an uns verbreiten.

Mit freundlichen Skippergrüßen,

Karl

Dezember 2013

Nun ist es offiziell und es erfüllt mich mit Genugtuung: Die Werft „Marina Paint“ ist aus der Marina Punat Group wegen den vielen Reklamationen ausgeschlossen worden.

Meine harsche (öffentliche) Kritik war also sehr berechtigt und es wird nicht mehr lange dauern und Marina Paint wird Konkurs gehen; es geschieht diesem Hrn .Segic recht! Wäre er auf meinen Vergleich eingegangen, hätte er das Unglück vielleicht noch vermeiden können.

Dem Direktor Kresmir Ic würde ich allerdings ein Kränzlein winden. Er hat mich sehr unterstützt und den Segic mächtig unter Druck gesetzt – am Schluss hat er mir als Kompensation sogar einen Liegeplatz mit 50% Ermässigung angeboten. Leider konnte ich davon nicht Gebrauch machen, da wir schon letztes Jahr nach dem unsäglichen Nachversteuerungs-Debakel Kroatien den Rücken gekehrt haben und nun in Griechenland sehr glücklich sind.

Sie dürfen diese Meldung im Newsletter nun ohne Furcht veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüssen

Thomas

Dezember 2013

Auszug aus unserem Newsletter Dezember 2013:

"Der Einfallsreichtum der slowenischen Wegelagerer ist immens.
Diese Preispolitik ist nicht geeignet, Sympathiepunkte bei Urlaubern
zu sammeln. So werden wohl künftig noch mehr Touristen dieses Land
meiden und Umwege suchen".


Die österreicher sind auch nicht besser!
Die Vignetten beinhaltet nicht die Tunels die man auf den Weg
richtung Süden passieren muss UND dazu kommen noch zahlreiche IG-L
Beschränkungen wie auch sinnlose Blitzer.

Lange wird es nicht mehr dauern und Deutschland wird auch zur Kasse bitten ...

Dass alles hat aber nichts mit Sympathiepunkten bei Urlauber zu tun,
sondern höchstens dass Slovenien auch etwas vom Kuchen abhaben wollen
wenn die Urlauber durch Ihr Land mit Kleinbussen (die ja bislange die
gleiche Maut wie ein PKW zahlten) nach Kroatien fahren.

Der Ausdruck "Wegelagerer" gilt also nicht nur für die Slowenen.

MbG
Alain

November 2013

Liebes Skippertipps-Team,

durch Zufall haben wir erfahren, dass für jedes Boot nach dem Beitrag Kroatien am 1.7.2013 eine Zoll Deklaration gemacht werden muss. Leider hat es unsere ACI Marina nicht für nötig gehalten, die Besitzer der Yachten darüber zu informieren. Fristablauf ist März 2014.

Es bieten sich Speditionen in Kroatien an, die Deklaration vorzunehmen. Dafür sind diverse Dokumente (Kaufvertrag, Ein- und Ausklarierung, Bootsregistrierung, Inventarliste, Zollbestätigung der Marina usw. ), zu erbringen unter anderem auch vom deutschen Zoll das T2L Formular, was die Bearbeitung in Kroatien erleichtert. Selbstverständlich kann die Zoll Deklaration auch selbst bei kroatischen Zoll beantragt werden. Bei SeaHelp auf der Homepage kann sich eingelesen werden.

Es geht hier „nur“ indirekt um die MWST und Zoll (1,7% unter 12m). Wobei natürlich bei der Bearbeitung festgestellt werden kann, ob MWST und Zoll anfallen.

Gruß Edith

November 2013

Liebes Skippertipps-Team,
Nachdem Kroatien nun in der EU ist, hatten wir gedacht, dass mit unserem 18 Jahre alten Boot das Thema mwst Zahlung keines mehr ist, da in Kroatien Boote, die älter als 8 Jahre sind und sich auch die letzten 8 Jahre in Kroatien befunden haben, keiner MWSt-Pflicht mehr unterliegen. Jetzt vor einigen Tagen forderte mich unsere ACI Marina auf, sowie auch alle anderen ausländischen Bootsbesitzer aus EU Staaten, unverzüglich den offiziellen Bescheid über erfolgte MWSt- Zahlung vorzulegen, da eine Zollkontrolle bevorstehe. Ich habe natürlich so eine Bestätigung nicht, da ich mein Boot vor 8 Jahren gebraucht von einem Privatmann gekauft habe. Mein Boot läuft unter deutscher Flagge, weil der Vorbesitzer auch deutscher Staatsbürger war, allerdings den größten Teil des Jahres in Kroatien lebend. Ich bin ziemlich sicher, dass dieser erste Besitzer das Boot nicht versteuert hat, was aber damals ja auch eine absolut legitime Möglichkeit war im Jahr 1995. Da das Boot aber nie in die damaligen EU Nachbarländer eingeführt wurde, wäre es mittlerweile auch egal, ob der Vorbesitzer anfangs beim Bootskauf die MWSt gezahlt hätte, denn um seinen steuerlichen Status zu behalten, hätte er das Boot regelmäßig wieder in die EU einführen müssen, was nicht Geschehen ist. Das Angebot auf Umflaggung in die kroatische Schiffsregistrierung habe ich Anfang diesen Jahres dankend abgelehnt. Nun glaubte ich dieses Thema mit einsetzen der 8 Jahre-Regelung als abgeschlossen, aber entweder ist diese MWSt Befreiung für ältere Schiffe noch nicht allgemein bekannt oder aber ich muß - wozu ich auch sofort bereit bin - zumindest durch die Prozedur, mein Boot zu verzollen. Die verzollung fällt wohl auf jeden Fall an, unabhängig vom Alter des Bootes. Können Sie mir einen Skippertipp geben, wie die Verzollung vor sich geht. Hat dazu jemand schon Erfahrungen?
Vielen Dank,
Martin

A: Die Wahrscheinlichkeit, daß die Marinaleitung alle Eigner, ohne auf das Alter der Yacht zuachten, angeschrieben hat ist höher, als daß Sie zur Kasse gebeten werden.

A:  Die Themen (1) MWSt und (2) Verzollung sind in der Tat voneinander zu trennen. Aber für beide Komplexe gibt es Ausnahmeregeln:

Zu (1)  Die erwähnte „8-Jahres-Regel“ führt nur zur MWSt.-Freiheit.  Insoweit würde ich versuchen, bei Bedarf den Nachweis für das Alter der Yacht anhand des (hoffentlich gut aufbewahrten) Kaufvertrages zu führen. Wenn dieser Kaufvertrag, wie es auch unter Privatleuten üblich sein sollte, Angaben zu Baujahr oder Erstwasserung der Yacht oder über ihr Alter zur Zeit des Weiterverkaufs enthält, sollte der Nachweis eines Alters von (am 1.7.2013) über 8 Jahren gelingen – sofern den Kroaten bei einer Kontrolle eine beglaubigte Übersetzung des Vertrags in deren Landessprache vorgelegt wird.

Zu (2)

Eine Yacht der „CE-Kategorie A“ (Zulassung für Hochsee), die länger als 12 m ist, muss (nach allem, was ich online dazu gefunden habe) nicht verzollt werden. Falls diese Befreiung im Einzelfall nicht greifen sollte, hilft notfalls (gegen Entgelt) eine Agentur wie z.B. seahelp.

Mit Seglergruß, Andreas

November 2013

Liebes Skippertipps Team,

am vergangenen Sonntag sind wir von einem vierwöchigen Dalmatien-Törn mit unserem "Winzling" (Biga 24) zurück gekehrt.
Unser Ziel war es möglichst wenige Marinas anzulaufen. In diesem Jahr liebäugelten wir mit Ankerbuchten, Bojenfeldern und Konoba - Anlegern.
In den vier zur Verfügung stehenden Septemberwochen besuchten wir die Bucht Sesula auf Solta, die Marina Vlaska vor Milna auf Brac, das Steinmetzdörfchen Pucisca auf Brac, Makarska (Stadtmauer), die Bucht Pokrivenik auf Hvar, Sucuraj auf Hvar, Korcula (ACI Marina), die Bucht Polace auf Mljet, die Bucht Skrivena Luka auf Lastovo, Vela Luka auf Korcula, Palmizana ACI Marina, Bucht Soline auf Sv. Klement, Stomorska auf Solta, Rogoznica (Stadtmauer) und Primosten (Stadtmauer).

Nach einem wunderschönen Törn geben wir gerne folgende Eindrücke wieder:

1. Lärmbelästigung durch Partycrews:
Entgegen aller Unkenrufe im Netz ziehen wir eine positive Bilanz. In vier Wochen wurden unsere Nerven nur einmal strapaziert. Eine Nachbarcrew meinte gegen 3:00 Uhr morgens die Aussenlautsprecher auf Belastbarkeit prüfen zu müssen. Auf meine Frage ob das sein müsse wurde der "Feldtest" sofort beendet :-) Möglicherweise hatten wir aber auch einfach nur Glück ?

2. Neuigkeiten:
Leider ist die Konoba am Ende der Bucht Pokrivenik geschlossen. Die nette Familie verkaufte uns zwar trotzdem ein Getränk aber Essen gibt es keines mehr. Sehr schade!

3. Preise:
Wir bezahlten in der ACI Marina Korcula und in der ACI Marina Palmizana ein paar Kuna weniger als im Jahr 2011 (ebenfalls September) Trotzdem empfinden wir die Preise für Liegeplätze als sehr hoch.
Die Preise in den Konobas sind m.E. akzeptabel bzw. angemessen

4. Sanitäranlagen:
Palmizana: Keine Veränderung. Kapazität nicht ausreichend und bezüglich des technischen Zustandes sehen wir Potenzial nach oben :-)
Korcula: Keine Veränderung, Anlagen ok aber nicht passend zum Preis
Marina Vlaska: Vorbildliche Sanitäranlagen, Wurden neu aufgebaut (~ 2011)
Sucuraj: Auf der Rückseite des Gebäudes mit dem Warteraum für die Fähre befinden sich Duschen und Toiletten. Diese sind sehr ordentlich. Der Zugang ist kostenpflichtig (Automat mit Drehkreuz)

5. Wetterkapriolen
Lange beschäftigt hat mich ein von mir begangener Fehler, den ich nicht verschweigen möchte!
Am 12.09. stand die Fahrt von Korcula (ACI) nach Polace auf Mljet auf dem Plan.
Gemäß dem Wetterbericht aus Split hatten wir 4 . 16 Kn SW zu erwarten. Gewitter möglich.
Als wir gegen Mittag ablegen wollten sahen wir eine schwarze Wand von Peljesac auf Korcula zukommen.
Wir beschlossen dieses heranziehende Gewitter im Hafen abzuwarten. Regen, mäßiger Wind und Blitz und Donner folgten.
Um 13:30 Uhr legen wir dann bei stahlblauem Himmel ab. Nach ca. einer Stunde sehen wir erneut eine schwarze Wand von Korcula kommend auf uns zu ziehen. Wir reffen noch schnell unser Groß (leider nur 1. Reff), die Fock ist mangels Wind nicht draußen und die Maschine schiebt uns langsam Richtung Mljet.
Innerhalb weniger Minuten befinden wir uns in einem Hexenkessel! Hagelkörner in Zuckerwürfelgröße und Böen mit weit über 30 Knoten peitschen das Wasser auf. Im Cockpitboden sitzend versuche ich vorm Wind abzulaufen. Blitze zucken. Die Maschine ist ausgekuppelt. Ich schicke meine Frau nach unten und bitte sie den Niedergang zu schließen und die Navigationslichter einzuschalten. Kurz darauf bricht die Befestigung unserer Travellerschiene, ein Balken ca. 5cm * 5cm. Balken und Schiene beschädigen unseren Aufbau und hängen nun draussen unter der Baumnock. Nach ca. 20 Minuten (gefühlte Stunden) ist der Zauber vorbei. Notdürftig repariere ich den Schaden und wir erreichen am Abend gesund Polace. Hier kann ich die Travellerschiene nach Rücksprache mit der Bickerwerft auf dem Cockpitboden installieren.

Ich schreibe über dieses Mißgeschick weil ich trotz mehrerer tausend Meilen in Adria, Karibik, Ostsee und indischem Ozean diese Wetterentwicklung in Heftigkeit und Geschwindigkeit völlig fehl eingeschätzt habe.
Den Schaden den dieser Balken samt Travellerschiene beim Aufschlag auf unseren Aufbau angerichtet hat, lässt erahnen was passiert wäre wenn hier ein Mitsegler gesessen hätte.
Das Bergen des Großsegels war nach Ausbruch des Infernos nicht mehr möglich. Das Boot ließ sich mit seinem kleinen Dieselmotor nicht in den Wind drehen. Da der Baum sich bereits auf Vorwind- / Raumwindkurs (Winddreher) mehr im Wasser als ausserhalb befand, hätte ein Anlufen vermutlich zu einer Kenterung geführt.

Ich habe nicht für möglich gehalten das mir so ein Fehler passiert ! Die Warnung ist angekommen !

Der Sachschaden wird von der Werft behoben......... Das was hätte passieren können lässt mich noch viel vorsichtiger werden.

Bedanken möchten wir uns bei der Besatzung der Yacht die unter Maschine auf dem Weg in Richtung Korcula war, drehte und in sicherem Abstand während dem Sturm in unserer Nähe geblieben ist. Leider konnten wir euch über Funk nicht erreichen.

Viele Grüße

Peter

Oktober 2013

Erfahrungsbericht (schlechte Erfahrungen mit Vercharterer
– so macht es keinen Spaß)

Hallo Segelfreunde, liebes Skippertipps-Team,
vom 25.5.13-1.6.13 haben wir (also ich und 5 Crewmitglieder) an einer Flottillienausfahrt (5 Segelyachten) teilgenommen. Ausgangspunkt war die Marina Olive Island (Sutomiscica) auf Ugljan. Bei einem dort ansässigen Vercharterer habe ich eine Bavaria 41 (11 Jahre alt) übernommen. Ich möchte hier anfügen, dass dies nicht das erste Mal war, das ich dort gechartert habe und ich mich darauf verließ, dass eigentlich alles gerichtet und in Ordnung war – besonders als erster Charterer diese Schiffes nach dem Winter. Optisch schien alles in Ordnung, die Ausrüstung war vollständig.
Beim Einräumen bemerkten wir aber, dass doch sehr oberflächlich geputzt wurde. Was tun? Weit und breit keiner zu sehen. Büro leer. Nur 1 Putzfrau und die hatte keine Zeit, da sie noch einige Schiffe zu putzen hatte. Also legten wir selbst Hand an und putzten so gut es ging (einschl. Kühlschrank). Einen Staubsauger für die Polster konnten wir dann auch noch organisieren. Den Backofen putzten wir nicht, da wir ihn nicht brauchten. Doch anhand der Rückstände und Reste war klar abzulesen, dass als letzte Mahlzeit eine Pizza zubereitet wurde.
Wir wollten Sonntag morgens auslaufen. Nach dem Aufstehen bemerkte ich, dass die Batteriekontrolle Störung anzeigte. Wir hatten keinen Strom – Batterien leer. Landstrom am Steg war vorhanden und eingesteckt – funktionierte aber nicht an Bord. Ich meldete dies. Nach einer Stunde kam ein Monteur. Zuerst wollte er es abtun als falsche Anzeige am Gerät. Ich sagte, wenn da Störung aufleuchtet, dann ist da eine Störung. Außerdem haben wir keinen Strom. Dann begann er zu suchen. Könnte defektes Ladegerät sein, ist aber bestimmt das Landkabel oder defekter Stecker. War schon mal so. Er ließ den Motor an und ca. 45 min. laufen (laden), tauschte das Landkabel aus. Müsste gehen jetzt gut.
Mit der Abfahrt warteten wir noch etwas. Nach zwei Stunden: Batteriekontrolle zeigt Störung. Wir hatten keinen Strom – Batterien leer. Alles wie vorher. Ich meldete dies. Monteur kann erst gegen 17.00 Uhr kommen. Kam dann auch. Mit Prüfgerät. 1 Batterie (von 3) am Ende. Baute die Batterie aus und eine andere (gebrauchte) ein. Ließ den Motor an und ca. 30 min laufen(laden). Müsste gehen jetzt gut. Er wird vorsorglich das Ladegerät noch austauschen. Da es bereits 18.00 Uhr war, liefen wir nicht mehr aus. Er kann den Umbau eh erst am nächsten Morgen machen. Ok. 1 Tag futsch.
Morgens kam ein anderer Monteur. Die Anschlüsse für das Ladegerät, welches er mitbrachte (übrigens auch ein gebrauchtes) passten nicht. Kurzerhand Schnitt er das Kabel auf, machte es dünner (also reduzierte den Querschnitt) und schob es in das Gerät. Ich sagte ihm, dass das doch nicht richtig ist, gefährlich wg. Erwärmung etc. Es solle es lassen. Er lachte freundlich und sagte dass man das hier immer so mache. Gut – wir waren ja versichert.
Wir baten Ihn, dass er auch das hintere WC reparieren soll. Das war beim Pumpen so undicht, dass es eher eine Dusche war. Er reparierte es – baute neue Dichtungen ein. Ging wieder. Ich fragte Ihn warum das alles so ist (also Schiff schlecht vorbereitet)? Er sagte nur: Eigner wollen nix viel bezahlen.
Das vordere WC war fast dicht. Wir ließen es so. Es war aber lange lange nicht mehr benutzt. Es kam beim ersten Gebrauch eine Bio-Gasblase entgegen, dass wir (ohne zu lügen) eine halbe Stunde nicht unter Deck konnten.
Gegen 11.00 Uhr liefen wir endlich aus. Zunächst nur mit Motor. Leider merkte ich erst jetzt, wie ausgeschlagen das Steuerrad war. Aber es ging. Bei stärkerer Motorfahrt (fast Vollgas) konnte eine Heck-Kabine nicht betreten werden, da offensichtlich irgendwo Abgase austraten. Es biss richtig in den Augen. Erst nach ausgiebigem Lüften war es wieder gut.

Am nächsten Morgen aufwischen. Es hatte geregnet. Es hatte an 4 zugeklappten Luken reingeregnet. Die gingen gar nicht richtig zu schließen, da die falschen Schließer montiert waren. In einer Heck-Kabine stand Wasser in den Regalböden des Kleiderschranks - die Kleider waren nass. Eine Matratze war am Fußende nass. Sobald es draußen trocken war, dichteten wir mit Klebeband notdürftig ab.
Zu guter Letzt merkten wir, dass der Kühlschrank kaum kühlte. Da wir Rotwein tranken und keine gekühlten Getränke, merkten wir das erst später. Einige unserer eingekauften Lebensmittel waren am 4. Tag schlecht geworden.
Auf mehrmaliges Reklamieren (an Vercharterer und auch an Marina – sind eng miteinander verknüpft) haben wir bis heute keine Antwort bekommen. Außer unserer Mängelliste hat eine andere Crew von uns eine Beschwerde wegen ähnlicher Mängel beim gleichen Vercharterer abgegeben. Leider bisher auch ohne Antwort.
Bei unserer Rückkunft nach Sutomiscica haben wir dann noch erfahren, dass die Marina wohl in Schwierigkeiten geraten war und einen neuen Investor bekommen hat. Die Leitung der Marina ausgetauscht wurde. Wen wunderts.
Das Schiff wurde mir grad so übergeben, wie man es ins Winterlager gebracht hatte. Nur etwas gelüftet, vollgetankt, der Motor Probe gelaufen. Nichts gecheckt, nichts repariert. Mit kaputter Batterie wollten die uns losschicken. Die meisten Sachen konnte man nicht bemerken, da sie verdeckt waren. Man verlässt sich da eben auf den Vercharterer.
Der eine oder andere Leser fragt sich vielleicht, warum habt ihr das Boot nicht einfach gleich zurückgegeben? Wir waren in der Gruppe und wollten einfach mit bzw. sollte niemand zurücklassen werden. Außerdem: wenn es um so Sachen geht, ist von den Verantwortlichen keiner da – das Büro leer. Wenn jemand da ist, ist der nicht zuständig. Ersatzboot wäre keines zur Verfügung gestanden hat man uns nachher gesagt.
Wir haben uns trotz der Zustände die gute Laune nicht vermiesen lassen und das Beste draus gemacht. Wir hatten trotzdem unseren Spaß. Ab und zu ein Gläschen Rotwein dann geht dat wieder.
Also schaut Euch Euren Vercharterer und besonders das Schiff vorm nächsten Törn genau an.

Viele Grüße
Ralf (Okt. 2013)

Oktober 2013

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir kommen gerade aus einem Segeltörn, den wir in Baska Voda gestartet haben. Wir haben die dortige Marina in den letzten Jahren wegen ihrer Lage und dem überschaubaren Rahmen zu schätzen gelernt. Umso mehr haben uns nun folgende Umstände dazu bewogen, keinen weiteren Törn von dort aus zu starten.

Die Marina samt den wenigen Segelbooten wurde offensichtlich von der Fa. Baotic an eine russische Firma verkauft. Die sanitären Anlagen sind signifikant schlechter gewartet und gepflegt. Die Brausen sind verdreckt und Schimmel macht sich breit. Das übernommene Boot ist von uns schon vor Jahren gefahren worden. Jetzt mußten wir feststellen, daß eine Wartung des Bootes nicht im notwendigen Masse stattfindet. Ankerlicht funktioniert nicht, Teile der Reeling sind weggebrochen, Rettungsring war nicht ordnungemäß ausgerüstet, Türen haben keinen Griff (von drei WCs war schlussendlich nur eines Einsatzbereit) und aus dem Tisch im Cockpit hat es penetrant gestunken. Eine Reinigungsfrau dürfte schon länger nicht mehr an Bord gewesen sein. Wir haben den Aussenbordmotor nicht gebucht und deshalb den Benzintank dafür (eine Wassergalone – kein üblicher Benzintank!) auf den Steg gestellt. Nach einer Woche haben wir den „Tank“ genau dort unberührt wieder gefunden! Das Personal der Marina hat sich äußerst rar gemacht. Reparaturarbeiten haben am Anreisetag nicht stattfinden können, da alle Personen vorzeitig das Weite suchten (zugesagt war Dienst bis 19:00 Uhr, um 17:00 Uhr war keiner mehr zu sehen). Wir haben dann am Sonntag die Marina mit diversen Defekten verlassen, da kein Personal verfügbar war. Am Tag der Rückkehr (vertraglich geforderte Ankunft um 17:00 Uhr), war um 16:00 Uhr kein Personal weit und breit zu sehen. Wir haben mit Hilfe einer anderen Crew die Muringleinen aufgenommen und angelegt. Obwohl wir mitgeteilt haben, wann wir abreisen, gestaltete sich die Rückholung der Kaution als reines Lotteriespiel. Das Marinapersonal dürfte Zeitzusagen sehr locker nehmen und auch andere Zusagen nicht einhalten. Da die üblichen Säufercrews wegen der wenigen Charterschiffe in Baska Voda nicht vorhanden waren, fühlte sich anscheinend ein Mann des Marinapersonals bemüßigt, selber mit Kumpels eine Sauforgie in einem Charterboot nebenan durch zu führen.

Der Parkplatz neben der Marina war bis lange kostenlos nutzbar. Nun kostet das Parken 10 EUR pro Tag. Der Parkplatz ist in der zweiten Nachthälfte aber nicht bewacht.

Fazit:

Der Wechsel des Eigentümers bedeutet aus unserer Sicht den Untergang dieser Marina. Der neue Eigentümer scheint nicht gewillt, das Chartergeschäft vernünftig aufrecht erhalten zu wollen. Aus unserer bescheidenen Erfahrung heraus müssen wir anderen Crews vor der Nutzung dieses Stützpunktes abraten.

Liebe Grüße!

Wolfgang

 

September 2013

Hallo!

Tipp für eine Zwischenübernachtung auf der Route „Pyrnautobahn“ (Passau – Graz – Maribor – Zagreb – Dalmatien).

Wir haben in Graz übernachtet bei Anfahrt aus Nordbayern. Hotel sauber, in der Nähe der Autobahn, gutes Frühstück (extra Preis), Ausstattung einfach, als Stopover ideal, Anreise bis Mitternacht möglich.

Details: greenrooms Graz Rudersdorferstrasse 7 A-8055 Graz +43 316 291518 http://www.greenrooms.at/

Noch ein Tipp: Pitter hat seit letztes Jahr WLAN an Bord (über einen GSM-Router) aller Yachten. Somit sind die Skippertipps und auch andere Infos, wie z.B. Wetter, fast immer verfügbar. Wir haben uns zum Teil noch auf dem Wasser dann via „skippertips.de“ über unser Ziel in Häfen & Buchten informiert.

Danke für ihren super Support!

Kind regards,

Wolfgang

September 2013

Hallo Team Skippertips,

ich übersende euch einen Beitrag zu den Preisen der Bojenfelder.

Lanđin, otok Pašman, laut Liste 8 Kuna po Meter, bezahlt haben wir im September 2013 (1.Wo) für 45 Fuß 156 Kuna, entspricht ca. 12 Kuna pro Meter Vodenjak, otok Iž, laut Liste keine Angaben, bezahlt haben wir im September 2013 (1.Wo) für 45 fuß 156 Kuna, entspricht ca. 12 Kuna pro Meter
Potkucina, otok Kakan, laut List Angaben über Tratica, 250 Kuna für 45 Fuß, bezahlt haben wir im September 2013(1.Wo) für 45 fuß 250 Kuna,

Warum gibt es derartige Unterschiede bei den Preisen?

Mit freundlichen Grüßen
Skipper Roland

A: Die Preise wurden bei Vergabe der Konzession festgelegt. HIER finden Sie die Preisliste.

September 2013

Wir waren in der der letzten Augustwochen ind der Bucht von Kakan an einer Boje.Wir bekamen für ein 9,50 m Schiff 9m berehnet, m /15 Kuna.
Der Kassierer,kam gegen Abend zum Kassieren,Unregelmäßigkeiten konnte ich nicht feststellen.Daß das Essen in dem Paradiso nicht besonders gut ist,wußte ich von früheren Besuchen.15 Kuna/m bezahle ich gerne für eine gute Boje,dieser Preis wird an vielen Bojen verlangt.

Hans-Werner

September 2013

Wir waren ebenfalls in der Bucht von Brbinje und zwar im Juni und im August und haben für unser 10 m-Boot 144 Kuna pro Nacht bezahlt, das entspricht einem Meterpreis von 16 Kuna (9 m). Der Fairness halber sollten Sie in Ihrem Mail dazuschreiben, wie lang Ihr Boot ist. Wir haben außerdem festgestellt, dass sich der Preis von der Vorsaison zur Hauptsaison nicht verändert hat.

Mit freundlichen Grüssen

Ernst

September 2013

Liebes Skippertipps Team,

ihr hattet mehrfach vor den Inhabern des Bojenfeldes in Kakan gewarnt. Hier einige aktuelle Informationen:

Wir waren im Restaurant Paradiso (auch Inhaber des Bojenfeldes) zum Essen weil uns vom Restaurantbetreiber gesagt wurde wenn wir zum Essen kommen sei die Mooring kostenlos. Dieses nahmen wir gerne an. Als wir die Rechnung bekamen wollte man allerdings von dieser Zusage nichts mehr wissen und forderte die Mooriggebühr zusätzlich. Wir haben uns dann entschlossen noch in der Nacht abzulegen zumal wir dort in der Folge aufs übelste beschimpft wurden. Das Essen ist absolut unterdurchschnittlich und für die Qualität sehr teuer. (500g Miesmuscheln 120Kn Qualität unterirdisch und 1/2 offener Wein 80kn). In der Folge hatte ich einige Gespräche mit Skippern die auch dort lagen, dabe ergab sich erstaunliches: Die Mooring wird dort jetzt in der Regel 2 x kassiert, einmal wenn man ankommt, und dann am Abend wird jemand anderes geschickt der sagt das die nacht extra zu zahlen sei. Wenn man ihm dann vorhält es sei anders gesagt worden bekommt man zur Antwort das der Kollege neu sei und nicht soviel Ahnung habe. Also bleibt dann nur nochmals zahlen oder wieder abzulegen. Ich kann nur dringend warnen dort eine Tonne zu belegen.

Der Betreiber des Restaurants hat die Konzession für drei Bojenfelder siehe Grafik:


allerdings sind die Bojen anders gelegt damit niemand eine Chance hat 300 m ausserhalb des Feldes zu ankern (was m.E. auch nicht rechtens ist)

Eines zum Schluss sei noch erwähnt: Die Babaloo Bar die auch in dieser Bucht beheimatet ist, hat sowohl ein sehr gutes Preis- leistungsverhältnis und eine tolle Küche. Allerdings sind die Inhaber die leidtragenden der genannten Zustände.

Also, kurz und gut, überlegt euch ob ihr euch mit diesen Leuten abgeben wollt.

LG

Christian

September 2013

Sehr geehrt Damen und Herren,
Ihr Leitartikel Kroatien spricht mir aus der Seele, nach fast 40 Jahren Segeln in Kroatien, muß ich teilweise die schönsten Flecken und Orte meiden um irgendwelchen Saufgelagen usw. aus dem Weg zu gehen, die meist noch von den zuständigen Behörden unterstützt werden, das Publikum
das Sie gerne hätten ereichen Sie damit sicher nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Werner

August  2013
Hallo Leute,

Waren in der KW 34 in den Kornaten unterwegs auf der Insel Kakan haben wir uns an eine Boje gehängt.
Auf der Ostseite der Insel wo zwei kleine Insel dabei sind.
Sw der kleineren Insel sind Bojen, die für ein 10m Schiff mit 150 kuna nicht gerade billig sind.
Aufpassen vor dem bezahlen fragen ob der Müll auch abgegeben werden kann??
Nachdem wir bezahlt hatten sagte der Bojeninhaber, das auf Kakan keine Stadt oder Dorf ist und er den Müll deshalb nicht annehmen kann.

Frechheit


LG Skipper Karli


A: Die Beschwerden über dieses Bojenfeld häufen sich. Der Kassierer ist verpflichtet (außer in den Kornaten) den Bordmüll mitzunehmen.

August  2013

Dieses mal wieder super interessante Beiträge.
Ja, bin jetzt schon 8 Wochen hier auf Korcula.
Nächste Woche werde ich versuchen, mich zu trennen und die Heimreise anzutreten.
So wie Ihr im August Newsletter geschrieben habt, trifft es wohl überall zu:
Pünktlich zum ersten Wochenende, wenn Italien Betriebsferien hat, geht es los, Invasion.
Zum Glück hat sich jetzt wieder das meiste geleert, und ich genieße den leeren Strand.
Wunderschöne Tage hier, nicht mehr so knallig heiß (vorher bis zu 42 Grad), einfach traumhaft.
Macht einfach weiter so, Euer Team ist SUPER !

Mfg
Wolfgang Matz

August  2013


uns wurden am 22.7.2013 macelj-zagreb um 2,30h, 72 kuna verrechnet,am 9.8.2013 um 16h zagreb-macelj aber nur 48 kuna. gibt es vieleicht einen nachtzuschlag ? mfg

August  2013


wir waren im Juli in der Bucht von Brbinje, im Norden von Dugi Otok, und da haben wir für die Boje 290,-- Kuna bezahlt. Da war uns auch klar, warum so wenig Boote in der Bucht waren ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Sonja

August  2013


zum Newsletter August 2013

... passt genau, haben Sie voll getroffen - zum Glück können wir diese Wochen, wo Verrückte unterwegs sind meiden. Es ist jedoch auch an der Zeit, wo das Ministerium einmal so manchen Vercharterer ins Visier nehmen sollte ob hier auch alles mit rechten Dingen zugeht, was die Verantwortung angeht. Wir blieben heuer zum Glück vor bösen Überraschungen fast verschont, aber das war eben von Mai bis Mitte Juli. Eine Supercrew, vermutlich vollgesoffen, hat uns jedoch einen riesigen Angelhaken mit Metallköderfisch offenbar in unseren Anker geworfen, als wir am Heck vorbeisegelten - es war natürlich, wie meistens eine Segelyacht unter Motor bei bestem NW-Wind! Die Leine riss irgendwann und das Metallviech krachte auf unser Deck. Passiert ist nichts, hätte aber auch anders ausgehen können. Na ja, jetzt haben wir einen Köder. Frage mich nur, welchen Fisch diese Deppen damit fangen wollten - vermutlich einen weißen Hai. Wenn meine Crew (= meine Frau) eingewilligt hätte, hätte ich den Köder mit 8 Haken (!) gerne zurückgebracht und dem Hochseeangler in den dicken Bauch gespießt. Nicht auszudenken, wenn dieses Gerät in die Schraube gerät. Hätte ja auch Flaute sein können. "Wo is`n ´s Hirn?" Vermutlich nicht vorhanden.

Schöne Grüße zur Zeit aus Franken

Gerhard

August  2013

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Redaktion,

wir waren mit unserem Motorboot (30 Fuss) vom 23. bis 24. Juli d. J. im Gebiet Kaprije und Kakan unterwegs und wollten am 25. Juli auch noch in einer Bucht der Insel Zirje nächtigen. Auf der Fahrt dahin bemerkten wir, dass sich die Lenzpumpe eingeschaltet hat und so legten wir in der Bucht Tratinska auf einer Boje an. Dort sah ich im Motorraum nach und sah, dass bei der Seewasserleitung ein Riss war und hier ein Wassereintritt in den Motorraum erfolgte. Ich rief dann die Fa. Tokic (Biograd) an, wo Herr Tokic meinte ich soll den Riss provisorisch versorgen und dann nach Biograd kommen, wo dann die Reparatur durchgeführt wird. Ich versuchte den Riss zu kitten und anschließend verließen wir wieder die Bucht, da es Donnerstag war und bereits ca. 15:30 Uhr um noch nach Biograd zu fahren, damit die Reparatur noch am nächsten Tag (vor dem Wochenende) durchgeführt werden konnte. Als wir wegfuhren kam auf einmal ein Mann mit einem kleinen Motorboot und verlangte von uns 150,— Kuna Liegegebühr, da wir ja seine Boje benützt hatten. Wir erklärten ihm, dass wir einen Wassereintritt in den Motorraum haben und in der Zeit, wo wir an der Boje waren, eine provisorische Reparatur durchführten ( in dieser Zeit ca. 13:30 bis 15:30 Uhr waren sicher noch 80 % der Bojen frei und wir gingen sicher nicht in das Wasser um zu schwimmen sondern reparierten nur im Boot). Er meinte, das interessiert ihn nicht und er will seine Bojengebühr, andernfalls ruft er die Polizei. Er telefonierte dann wirklich und verlangte von uns 100,—Kuna und fuhr mit seinem Motorboot immer um unser Boot herum. Als wir noch immer nicht zahlten verlangte er dann 50,—Kuna. Da wir aber nach Biograd wollten und dieser Mann auch vor unserem Boot (Bug) herumfuhr gaben wir ihm diese 50,—Kuna. Er nahm sie, gab uns aber keine Rechnung und fuhr dann davon.

Ich bitte um gefällige Kenntnisnahme und hoffe, dass hier bald diesen Personen Einhalt geboten wird, da ich nicht glaube, dass ein solche Vorgangsweise dem kroatischen Bootstourismus dienlich ist.

Mit freundlichen Grüßen
Alois

August  2013


Zum Leserbrief des Herrn Uwe möchte ich anmerken, dass die 14-Tages Vignette "nur" 30 Euro/PKW kostet. Ich war erst kürzlich dort, und musste auch nur die paar KM in Slowenien benutzen, aber da die Strafen wirklich hoch sind, zahlt es sich aus die Vignette zu kaufen und diese vorschriftsmässig an der Frontscheibe anzubringen!
Mit Gruss Gramm Gerhard

August  2013

zum Newsletter August 2013

Dieser Newsletter ist wieder mal ganz toll, Ihr habt es genau auf den Punkt getroffen.

Viele Grüße von der Insel Korcula (bis Ende August).

Mfg
Wolfgang

August  2013


Hallo Segelfreunde,

habe mich in diesem Jahr auf dem Weg von Triest nach Koper und zurück dumm angestellt und mich nicht informiert, dass ich für die 7 Km Schnellstraße Vignettenpflichtig bin. Ich musste 150 € Strafe bezahlen. Hatten aber noch Glück im Unglück, da wir 2 Fahrzeuge waren und der Slowenische Zoll nur das 1. Fahrzeug kontrollieren konnte. Da wir 2 Wochen Segeln waren hätten wir füe 2 x 7 Km 200 € Vignette bezahlen müssen. Also waren wir gemeinsam noch 50 € billiger mit Strafe, als hätten wir alles bei den Slowenen regulär bezahlt. Eine Frage! - gibt es für die kurze Strecke eine Ausweichstraße, um die Vignettenpflicht zu umgehen ?

alles Gute von

Uwe

Juli  2013

A: wir bedauern, daß auch Sie ein Opfer der slowenischen Wegelagerei wurden. Allerdings, vor Fahrtantritt informiert, hätte das nicht geschen dürfen. Unsere Sammlung der Ausweichrouten finden Sie unter unserer Rubrik "ANREISE".

Liebes Team der Skippertipps.

Wir (meine Frau und ich) waren Anfang Juli zwei Wochen ab Biograd unterwegs. Wir haben das Ganze sehr ruhig angelegt und sind zuerst nach Ravni Zakan gefahren (Bucht mit Konoba Larus). Die Bucht war wie immer traumhaft, das Essen in der Konoba überdurchschnittlich gut und die Preise für die exponierte Lage moderat. Zu berücksichtigen ist hier auch, dass an den Bojen keine Gebühren verlangt werden. Der weitere Urlaub war genauso toll wie die ersten drei Tage in den Kornaten. Mein Eindruck ist (wir fahren immerhin bereits 10 Jahre in Kroatien), dass die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit der Kroaten eher zugenommen hat. Sowohl unser Vercharterer (Burin Yachtcharter in Biograd) als auch sämtliche besuchten Lokale am Festland und auf den Inseln waren immer auf das Beste bemüht. Wir hatten in früheren Jahren bereits darüber nachgedacht, ob wir dieses Segelgebiet meiden werden. Nach diesem traumhaften Urlaub ist für uns das Gegenteil der Fall.

Freundliche Grüße

Josef


Juli  2013

Sehr geehrtes Team,
 

macht es wirklich noch Spaß in Kroatien zu segeln.

Vis Stadthafen 60 Euro für 11,76 Meter.

Korcula: Vela Luka am Stadtkai ohne Duschen und WCs 40 Euro.

ACI - Palmizana mit 65 Euro fast noch billig wenn man über die sehr maroden und verschimmelten Duschen und WCs hinweg sieht.

Lastovo Marina Soltudo mit einer Dusche und einen WC ( D/ H ) 45 Euro vor dem Hotel Solitudo für den angeblichen billigen Preis wird man dann beim Essen in der angeschlossenen Konoba Malo Lago ordentlich über den Tisch gezogen. Essen schlecht und Preise wie im 6 Sterne Hotel. ( Kellner leidet an Erinnerungsvermögen .
 

Und dann noch bis zwei oder drei Uhr am Morgen Party unserer Osteuropäer ohne Rücksicht auf Verluste und das schon Mitte Mai wie soll das im Sommer werden ?
Werde in Zukunft über andere Reviere nachdenken , eigentlich schade.
 

Gruß Helmut

A: Nun gut, die Preise sind auf europäischem Niveau, nicht mit denen in Jugoslawien zu  vergleichen.
Was allerdings die mittlerweile fast schon obligatorische, nächtliche Ruhestörung anbelangt, sind endlich die Betreiber gefordert, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Das funktioniert auf jedem Campingplatz recht gut. Kassieren ohne adäquate Gegenleistung hingegen, ist nicht zeitgemäß.

Mai 2013

Liebe Redaktion,

herzlichen Dank für Euren aktuellen Newsletter - wie immer sehr informativ !

Hier nur eine kleine Verbesserung zu der Ausfüllhilfe zur Ankerverbots-Petition:

Im Kroatischen ist "ime" (wörtlich übersetzt: "Name") immer der Vorname (auf den man getauft ist).
Mit "prezime" (wörtlich übersetzt: "Vorname") wird der Namenszusatz bezeichnet, der im Deutschen die Bezeichnung "Nachname" hat, im Kroatischen aber vor den eigentlichen Namen gesetzt wird. So heißt der aktuelle Premierminister: Milanović Zoran - prezime i ime.

Es ist also genau umgekehrt zur wörtlichen Übersetzung - damit tun sich im übrigen auch Kroaten schwer, wenn sie Deutschland amtliche Formulare ausfüllen.

Ist das jetzt zu "oberlehrerhaft" ? Wenn ja, sorry und nichts für ungut ... Ich hab mich lang genug gequält mit dem Kroatisch-Lernen, so dass ich gern auch mal etwas weitergebe.

Schöne Grüße

Wolfgang Chadt

Februar 2013

Mein Kommentar:

Kroatien - Nachversteuerung beim EU-Beitritt

Trifft es Yachteigner nun ganz besonders, wie das Team der "Skippertipps" schreibt?

Wenn man bedenkt, dass bei der Nachversteuerung von steuerpflichtigen Yachten nun nur 5 % anstatt der sonst in Kroatien üblichen 25% Mehrwertsteuer eingefordert werden, "trifft" es die Yachteigneer wohl nicht sooo schlimm. Besonders, wenn man bedenkt, dass die Yachgten ja steuerfrei erworben und oft jahrelang in Kroatien gesegelt wurden. Und jetzt ist nur der Zeitwert zu versteuern...

Unterm Strich also ein echter monetärer Gewinn für die Eigner, wenn sie so, zum kleinen Preis, ihre Yachten in die EU einführen können.

Das muss ich schon mal gesagt haben, wenn die so armen Yachteigner, die in Kroatien ja seit Jahrzehnten nur "abgezockt" wurden - so die landläufig Meinung - nun eine schöne Steuerersparnis in oft wohl fünfstelliger Höhe geschenkt bekommen.

Hans Mühlbauer

Februar 2013

Zum Schreiben von Werner,

Viele Unklarheiten….

Willkommen im „Club“ Werner, so wie dir ergeht es vielen Bootseigner, vor allem denen die eine ältere Yacht ihr eigen nennen. Eigentlich will keiner, sein unter deutscher Flagge registriertes Boot in ein kroatisches Boot umwandeln und ich denke, dass hier das große Problem liegt. Weniger darum, nun doch Umsatzsteuer, jedoch nur noch auf den Zeitwert bezahlen zu dürfen, sondern das Umflaggen und der damit verbundene Aufwand und die erheblichen Kosten, nur um einige Wochen später, die Yacht wieder auf die eigene Nationalität zurück zu führen.

Noch stehen viele Fragen im Raum, siehe Schreiben Andreas, um hier so ohne weitere zu Agieren.

Gruß Edith

Februar 2013


Bitte schicken sie mir den Newsletter .
Das ist einer der besten App. Was es für einen Bootsfahrten gibt.
Reich an Informationen und Tipps .
MfG Harry


Februar 2013

... wissen Sie genaueres über diese Sache mit dem EU-Beitritt von HR.
Meine konkrete Frage ist ob in dem Fall,

wenn das Boot einem Deutschen gehört,
in Deutschland registriert ist,
die MWST bezahlt ist, bzw. das Boot schon sehr alt ( 39 Jahre) ist,
und der Nachweis der Zahlung der MWST-Zahlung nicht mehr geführt werden kann, diese Nachversteuerung, MWST und Zoll, 5 + 1,7 % fällig wird.

Die Kroaten schreiben: ……" und das Boot den zollrechtlichen Status von Waren
der Gemeinschaft verloren hat …."

dann wird das alles fällig, MWST und Zoll

Das Hauptzollamt hier in Karlsruhe sagt, wenn die Ware einem Deutschen gehört,
der in Deutschland wohnt und die Ware nicht aus dem EU-Raum ausgeführt hat
verliert diese Ware (Boot) nicht den Status einer Ware der Gemeinschaft.
Die Einfuhr des Bootes in HR ist nur eine vorläufige, schreiben die Croaten selbst.
Also ist das Boot als nicht aus dem EU-Raum ausgeführt zu betrachten.

Dann dürften die Kroaten eigentlich von diesem Personenkreis nichts wollen …..?

Ein angesprochener Personenkreis könnte eigentlich nur die Schiffseigner aus
Drittländern sein. Das ist nachvollziehbar, weil diese ja die Ware (Boot) in den
Gemeinschaftsraum verbringen.

Was ich überhaupt nicht will ist, mein Boot in Kroatien registrieren lassen.
Ich bin Deutscher und nicht Kroate und es muss doch möglich sein, auch weiterhin
in diesem Land ein in Deutschland registriertes Wasserfahrzeug in den Verkehr zu setzen; zumal dieses Land dann ebenso ein EU-Land sein wird wie Deutschland auch.

Wissen Sie näheres ????

Sie können meine Anfrage auch gern als Leserbrief veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
Werner

A: Wir raten, erst mal abzuwarten, ob im März eine Entscheidung getroffen wird, wie mit älteren Yachten zu verfahren ist. Im Übrigen muß sich auch erst einmal zeigen, wie die bereits erlassenen Gesetzte in der Praxis umgesetzt werden.

Februar 2013

Liebes Team von Skipper Newsletter,

Danke für den Bericht.

Wie verhält es sich mit der derzeitigen Vignettenliste??? Ich habe hier auf der Messe gehört, dass diese Ab 1.07.12 wegfällt und durch eine andere Abgabe Ersetzt wird, aber die bisherige Begrenzung der Vignetten- Liste entfallen soll.

Gibt es da schon schon was amtliches??

Beste Grüße

Wolfgang
 

A: Im Moment wird viel geredet und auch viel Unsinn verbreitet. Zuerst müssen die entsprechenden Gesetze verabschiedet werden. Danach wird deren "Haltbarkeit" abgewartet.  Erst dann zeigt sich, wie dies in der Praxis aussieht. Es ist also verfrüht, ein Statement abzugeben. Sobald Fakten vorliegen, werden wir das in unserem Newsletter publizieren. Bis dahin bitten wir um Geduld.

Januar 2013

Hallo,

so sehr ich Ihre Nachrichten im Allgemeinen schätze:
Diesmal sind Ihre Zusammenfassungen in zwei wichtigen Punkten leider arg ungenau,
um nicht zu sagen „so falsch“:

1. Zoll / MWSt, befristete Sonderregeln
Sehr wertvoll ist Ihr Anhang „Merkblatt des kroatischen Wirtschaftsministeriums“.

Lesenswert daraus sind auf Seite 1 insbesondere

> zur 5% MWSt-Regelung der Punkt Nr. 4:
„…Wasserfahrzeuge … die … und keinen zollrechtlichen
Status von Waren der Gemeinschaft (= EU) haben …“

> zur 1,7% Zoll-Regelung der Punkt Nr. 8 Satz 2:
„… Wasserfahrzeug für Sport oder Vergnügen …. EU … Herkunft
… Zollsatz in Höhe von 0% …“

Das sind Ausnahmeregelungen (auf die beispielsweise wir uns für unsere
Yacht stützen können). Daher trifft Ihre pauschale Aussage „Alle Yachten,
die … nach Kroatien eingeführt werden oder bereits eingeführt sind“
müssten verzollt werden, so nicht zu.

2. Kroatien ab 1.7.2013 in der EU ?

Die Bundesregierung hat in der verlinkten Nachricht keineswegs „bestätigt,
dass Kroatien der EU mit dem 1. Juli 2013 beitritt“, sondern nur gesagt,
dass sie „von einem EU-Beitritt Kroatiens zu diesem Stichtag ausgehe“.
Mehr als eine Erwartungshaltung kann derzeit auch nicht richtig sein. Denn der Beitritt setzt eine förmliche Zustimmungserklärung jedes einzelnen
derzeitigen EU- Mitgliedsstaaten voraus, und dies wird zwar von Vielen
erwartet, ist aber noch keineswegs allseits vollkommen gesichert.
Damit kommen wir wieder zum Thema Einfuhrumsatzsteuer („MWSt“)
und zwar unter einem Aspekt, der in allen bisherigen Postings zum Thema
„befristeter Zoll-Sondertarif in Kroatien“ vollkommen ausgeblendet wurde:
Wenn man aufgrund der befristeten Sonderregelung (für immer noch
ziemlich viel Geld) bis Mai in Kroatien einflaggt, und irgendein EU-Staat
würde (erwartungswidrig, aber möglich) die nötige Zustimmung zur Aufnahme
von HR in die EU verweigern, dann wäre die rechtlich zwingende Konsequenz:
Beim nächsten Einlaufen in einem EU-Land fiele dort wieder Einfuhrumsatzsteuer
an, und zwar je nach Staat in Höhe von ca. 20 – 25% auf den Zeitwert.
Fazit: Wer nicht genau aufpasst, zahlt möglicherweise völlig unnötig,
jetzt erst an den kroatischen Staat und irgendwelche Agenturen,
und nachfolgend möglicherweise nochmals an ein EU-Land.

Andreas

Januar 2013

Hallo Habe mein Schiff ordnungsgemäss in der EU versteuert und bin
seit 14.06.2012 in Kroatien und möchte gerne noch länger bleiben.
Nachdem nun offensichtlich die Steuer-und zollregelung steht:
Kann ich eine verbindliche Auskunft zu folgenden Fragen erhalten:
(Bin ggf. auch für eine "kompetente" Adresse dankbar)
1. Fällt eine Nachversteuerung an?
2. fällt eine Verzollung an?
3. Was passiert wenn der EU-Eintritt verschoben wird?
3. Muss ich evtl. noch aus dem Land?
Ich denke zwar dass keine Versteuerung, o.ä. mehr anfällt,
möcht mir aber ganz sicher sein, da es trotz der geringen Sätze um viel Geld geht.
Besten Dank im vorraus.
Stefan 10.01.2013
A:in Ihrem Falle ist es lediglich von Bedeutung, daß Sie den Nachweis der Versteuerung jederzeit vorlegen können. Wir gehen allerdings nicht davon aus, daß im kommenden Jahr noch viele Kontrollen vorgenommen werden.
Es sieht nicht mehr danach aus, daß der EU-Beitritt verschoben wird. Nach aktuellem Stand, da ja Kroatien noch kein EU-Mitglied ist, könnte, sofern eine Yacht seit mehr als 18 Monaten ununterbrochen in Kroatien liegt, noch bis zum EU-Beitritt Zoll anfallen, was ja in Ihrem Falle nicht zutrifft.

Januar 2013
Antwort auf den November-Newsletter

(...) Ihre wunderbar ironischen Bemerkungen zu den vorhersehbaren Folgen der geänderten Führerscheinregelung könnte man um den Hinweis ergänzen: Selten war unser altes, zum Glück unverändert weiter geltendes Rechtsprinzip „Eltern haften für ihre Kinder“ so wichtig wie nach diesem Schildbürgerstreich unseres Herrn Bundesverkehrsministers.

 

Andreas

November 2012


 

Hallo Skippertipps,

ich möchte nur mal kurz ,das schon des öfteren negativ aufgefallene
Bojenfeld bei Kaprije ansprechen.
Der stark angetrunkene Abkassierer hat uns im Okt. mit seinem
Schlauchboot geramt und agressiv zur Kasse gebehten.
Obwohl es nicht im Geringsten unsere Absicht war nicht zu bezahlen.

Gruss,
Marco

November 2012

Ja, der Herbst 2012 war nicht immer der Renner - viel sehr starke Bora, starker Jugo und einige ganz nette Gewitterchen. Meist waren nur sehr kurze Perioden wirklich ohne Warnung, in der Regel 3 Tage. Trotzdem haben wir wieder eine ansehnliche Meilenstrecke zurückgelegt und wieder viel Neues und Interessantes entdeckt, vor allem herzliche menschliche Kontakte.
Leider auch wieder einige sehr furchtlose und völlig unkundige Crews mit viel zu großen Schiffen (für sie!). So ankerte um 22:30 Uhr (!!!!) bei völliger Dunkelheit in einer kleinen Bucht in der Einfahrt nach Starigrad auf Hvar knapp am Ufer mit vermutlich sehr wenig Kette. Gemeldet waren bis 60 Knoten NW. Wir ankerten in der Mitte auf 12 Meter mit ausreichend Kette. Um 01:00 früh kam es wie es kommen musste. Beim ersten kräftigen Windstoß trieb das Schiff Richtung Land und Felsen. Hektik, wie immer, Licht an, Anker hoch (er war ohnehin nirgendwo eingegraben, und auf gings zum berühmten Kreise ziehen mit lautem Geschrei. Dann wollte der große Skipper bei uns längsseits gehen (54 Fuß bei 37 Fuß). Zum Glück verstand er unsere deutliche Ablehnung und wir empfahlen ihm die Nachbarbucht, die 8 Meter WT aufweist. Er hatte keine Ahnung, dass hier noch andere Buchten vorhanden sind. Nach 30 Minuten kam er zurück und ankerte wieder in unserer Nähe. Jetzt aber mit offenbar mehr Kette. Die Nacht war taghell mit Blitzen, der erwartete Wind kam aber erst morgens, jetzt aber mit Macht. Das Wasser flog, aber zum Glück hielt diesmal sein Eisen. Um 11 Uhr verließen sie die Bucht, kein Wort des Dankes oder der Entschuldigung - wir glauben, dass sie nicht aber auch gar nicht daraus gelernt haben und auf zu neuen Abenteuern.
Das ahnungslose Ankommen in der Nacht gehört inzwischen offenbar zum Kick bei vielen Chartercrews. Viel Spaß beim Einfahren in Fischernetze, die immer mehr nachts in den Buchten ausgelegt werden.

Gerhard

Oktober 2012

Verehrte Skippertips - Redaktion,
liebe Segelfreunde in Kroatien,

ich möchte Edith, die den Brief zu dem Thema 18 Monate ….. verfaßt hat, beipflichten.
Habe selbst auch mit dem Gedanken gespielt, die ganze Sache zu ignorieren.
Habe aber dann doch jetzt im Oktober in Kremik aus- und am anderen Tag in Sibenik wieder
einklariert.
Das ging alles ganz reibungslos, ruckzuck und sehr freundlich.

In Sibenik gibt es einen kleinen Schwimmsteg, ein paar hundert meter südöstlich der Tankstelle.
Dort kann bzw. muss zu diesem Zweck angelegt werden.
Der erste Weg führt zum Hafenkapitän, am östlich Ende der Uferpromenade; dort
Crewliste schreiben, abstempeln lassen, Bootsschein und Führerscheine vorzeigen,
mit der Crewliste zu dem kleinen Steg zurücklaufen.
Dort wird man von Zoll und Polizei gesehen, zwei Personen erscheinen, Schffchen anschaun, Crewliste
stempeln, bißchen Small Talk und fertig ist die Laube. Das Büro von denen ist nochmal
200 m weiter südöstlich am Beginn des Bahngeländes, es ist gut beschriftet.

Am Ende der Prozedur wieder zurück und am Stadtkai anlegen.

In meiner Marina waren sie ganz froh als ich die gestempelten Listen dort abgegeben habe.

Wie gesagt, machen Sie das lieber, es kostet auch keinen Cent.

Gruß
Werner aus Karlsruhe

Oktober 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schwanke zwischen irritiert und schockiert bezüglich der Information zum Thema Kroatien „Zoll – 18 Monatsfrist“.

Seit Anfang des Jahres als die Zollvorschriften der Republik Kroatien bekannt und diskutiert wurden, gibt es diverse Informationen, teilweise aber auch Verharmlosungen der Situation (mit Hinweis auf angebliche „Gentlemen Agreement“). Dies hat etliche Wassersportler dazu verleitet, die „Zollgeschichte nicht so ernst zu nehmen“.

Fakt aber ist, dass bereits im letzten Jahr der Zoll Yachten in Buchten vor Anker liegend kontrolliert und ganz explizit nach dem erstmaligen Eintreffen in kroatische Hoheitsgewässer bzw. Einklarieren gefragt hat.

Am 29.9.12 fragte uns das Marina Personal in unserer ACI Marina Cres, ob all unsere Zoll-dokumente und die Crewliste in Ordnung sei. „Sie wissen die 18 Monate…“ verbunden mit dem Hinweis, dass demnächst der Zoll zur Kontrolle in die Marina kommen wird. Wir haben aus- und einklariert, gaben wir zur Antwort. Wir benötigen eine Kopie der Crewliste mit den Stempeln von Hafenkapitän und Zoll, wurden wir vom Personal aufgefordert. Kurze Zeit später gaben wir die Crewliste in Kopie ab, diese wurde genau gesichtet und wir bekamen zur Antwort: „Alles Gut“.

An unterschiedlichen Tagen - und von zwei verschiedenen Mitarbeitern der Marina - wurden wir nach den Papieren gefragt und auf die Zollkontrolle hingewiesen.

Nun liegen in unserer Marina Briefe mit sehr eindeutigen Hinweisen vor (Auszug „Nach den uns zugestellten Unterlagen, läuft der bewilligte Zeitraum der vorübergehenden Einfuhr Ihres Schiffes am …….. ab. Daher bitten wir Sie, vor dem angegebenen Datum das Schiff aus der Marina auszuführen und erneut das Verfahren einer vorübergehenden Einfuhr einzuleiten oder aber das Verfahren einer ordentlichen Verzollung der eingeführten Ware“) und ein Info Blatt über „die vorübergehende Einfuhr von Wasserfahrzeugen in die Rep. Kroatien …“ .

Diese Vorgänge zeigen, dass es (für Yachteigner) falsch ist, „den Kopf in den Sand zu stecken“, und dass es (für Forumsbetreiber) ebenso falsch und meines Erachtens ziemlich verantwortungslos ist, die wahre Situation zu verschweigen oder zu verharmlosen und damit Bootsbesitzer zu animieren, ihre Chance zur Vermeidung des Problems ungenutzt verstreichen zu lassen.

Im Interesse aller Bootseigner wäre es wünschenswert und erforderlich, in jedem Forum mit sehr deutlichen Hinweisen darauf aufmerksam zu machen, dass jetzt die akute Gefahr besteht, von den kroatischen Behörden in die Zollpflicht/Zahlpflicht genommen zu werden. Aus diesem Grund senden wir Ihnen dieses Schreiben.

Die Möglichkeit um diese Jahreszeit in Kroatien eine „Spazierfahrt“ zu machen und den diversen Behörden einen Besuch abzustatten, ist immer noch gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Edith

Oktober 2012


 

Wir kamen letzten Sonntag von unserem Ausflug aus Kroatien zurück.

Ich habe einen kleinen Punkt, den ich hierzu anbringen möchte.

Bei der Überfahrt machten wir in Novigrad Halt um einzuklarieren und verbrachten die erste Nacht an der Boje. Hierzu habe ich bereits die Warnung zu der Schwimmleine geschickt.

Am Tag darauf gings dann weiter in Richtung Kvarner.

Aufgrund einer eisetzenden Bora machten wir jedoch Halt am Bojenfeld Soline und warteten das Wetter ab.

Hierzu einige Infos :

Das Bojenfeld besteht aus verschiedenen Bojen, die in unregelmäßigen Abständen gelegt sind. Wir hatten keine Probleme mit der Haltbarkeit und lagen sehr sicher mit unserer Princess 42.

In den 4 Tagen wurde weder kassiert, noch konnten wir auf Nachfrage die Boje bezahlen. Somit ist der Aufenthalt dort anscheinend umsonst. Es war die Regel, dass Boote kamen, 1-2 Tage liegen blieben und wieder ablegten.

Der Nachteil ist, dass es dort keine Sanitäranlagen oder Duschen gibt. Im nahegelegenen Ort Vinkuran sind 2 kleine „Supermärkte“. In einem davon spricht man deutsch. Eine Bank ist rund 5 km vom Hafen entfernt in Richtung Pomer am Kreisverkehr.

Gleich den kleinen Berg hoch nach Banjole liegt rechter Hand ein Fischlokal, das seinesgleichen sucht. Sehr große Portionen mit einer großen Vielfalt und einem Traugeschmack. Das Ganze dann auch noch günstig. Hier kann man dann schon öfter mal essen gehen.

Leider gibt es jedoch viele unvernünftige Chartercrews, die zwischen den Bojen ankern müssen. Die Wassertiefe liegt bei rund 12 Metern. Die Bojenabstände zwischen 20 und 50 Meter. Somit ist der Abstand zwischen den Schiffen nicht mehr sehr groß und es wird eine Menge Ankerkette benötigt.

In einer Nacht gab es ein (angekündigtes) Gewitter mit rund 55 kts Böen. Hier liegt die Bucht relativ ungeschützt und man bekommt die gesamte Stärke ab.

So kam es, dass bei einer Charteryacht der Anker los ging und diese um Haaresbreite an einem österreichischem Segler vorbei schrammte, der ordnungsgemäß an einer Boje hing.

Hier waren die Gesten und Ausdrücke dann nicht mehr so freundlich.............

Auf dem Rückweg von Krk machten wir dann in Rovinj am neuen Bojenfeld Stopp für eine Nacht.

Hier sind die Bojen beschriftet, bis auf welche Bootslänge diese sicher sind. Die geringste Länge liegt bei 15 Metern, was wir gesehen haben. Die Abstände sind in Ordnung und auch der Preis ist mit etwas weniger als 20 € für unsere 14 Meter ok.

Das Ausklarieren dort ist sehr freundlich und einfach mit sehr kurzen Wegen. Somit immer einen Stopp Wert.

Bei der Rückkehr in die Aprillia Marittima haben wir wieder Wasserschildkröten beobachten können. Aber leider schaffe ich es nicht, das schnelle Auf und Abtauchen zu fotografieren ......... Jedoch sind entlang der gesamten Einfahrt von Lignano bis in die Aprillia die Tiere zu sehen.

Ich hoffe, Ihnen ein paar neue Infos gegeben zu haben und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen !

Martin

Oktober 2012

Guten Tag,

Meine Frau und ich waren auf einem Herbsttörn mit unserem 36 Fuß Segeloot und haben uns in Sali auf Dugi Otok sehr über die dortigen Liegeplatzpraktiken geärgert.
Es war für die Nacht von 19. auf 20. 09. Gewitter mit anschließender starker Bora angesagt.
Deshalb entschlossen wir uns schon um 14:00 Uhr Sali anzulaufen, um an der Nordpier einen Liegeplatz zu bekommen.
Dort waren auch noch 2 Plätze frei, aber beim Anlegemanöver kam der Hafenbedienstete und winkte uns weg; diese beiden Plätze seien "reserviert".
So mussten wir an die viel ungeschütztere Südwestpier, die noch halbleer war.
Abends gegen 17:30 kamen dann 2 Charteryachten mit Pofiskipper aus Zadar, die sich als "Kumpels" der Hafenmeister herausstellten.
Diese Praxis des Reservierens, zumal schon mittags um 14:00 halte ich für unseriös. Muss man jetzt schon Bakschisch verteilen um einen guten Liegeplatz zu ergattern?
Wenn im ganzen Hafen nur noch 2 Plätze vorhanden gewesen wären, hätte ich noch halbwegs Verständnis, aber wie beschrieben, der Gesamhafen war halbleer.

So jetzt habe ich meinem Ärger Luft gemacht. Der Gesamttörn war trotzdem sehr schön und dank Ihrer Skippertippsinformationen, die wir sehr schätzen, ist man auch immer auf dem Laufenden.

Beste Grüße

Volker
SY TINKERBELLE

Oktober 2012

zur unserer Rubrik Anreise --> Ausweichrouten

Hallo,

mautfrei von Triest (Italien) nach Umag (Kroation),

danke

Mit freundlichen Grüßen

Klaus

August 2012


Hallo : War heuer auf einen Törn in Kroatien unterwegs und hatte in der Bucht Landin an einer Boje festgemacht.Als dann der Kassier kam war ich überrascht über den niedrigen Bojen Preis 140 Kuna. Voriges Jahr wahren es noch 240 Kuna.Auch mal was positiv.
Mfg Wilhelm

August 2012

Frage an alle:

Wir waren jetzt im Juli in Split und hatten für eine Woche eine Motor-Yacht bei Bomiship in der ACI Marina gechartert. Leider haben wir am ersten Tag unter Einfluss vom Bora 2-3 Kratzer gemacht und müssen diesen natürlich Reparieren, hat Jemand mit Reparatur oder mit dem Charter unternehmen Bomiship in Split Erfahrung?
 

Rolf

Wir leiten Ihre Mail weiter

August 2012


Wir wurden in Komiza (VIS) von der "weiblichen" Polizei in einer derartig unverschämten und herablassenden Art und Weise behandelt, dass uns buchstäblich der Atem ausblieb. Und alles wegen eines kleinen Verfahrensfehlers - wir hatten uns beim Einklarieren erst beim Hafenmeister und dann bei der Polizei gemeldet. Das ist bei anderen Häfen offenbar völlig egal. Hat uns 1630 Kuna gekostet. Alles o.k., aber die Art und Weise wie man uns behandelt hat - wie Strafgefangene - veranlasst uns, dass wir uns direkt beim Tourismusministerium und der Tourismuszentrale beschweren und eine Entschuldigung verlangen. Wir lassen uns so etwas als deutsche Staatsbürger in einem Land, das 2013 in die EU will, nicht bieten. Alle Eigner, die in diesem Hafen ein- oder ausklarieren wollen, sollten auf der Hut vor diesen Polizistinnen sein und keinen "Fehler" begehen. Am besten diesen Hafen für diese Aktion meiden. Hafenkapitän und Zöllner waren übrigens sehr freundlich und hilfsbereit, vor allem weil sie dieses unwürdige Theater miterleben mussten. Wir haben daraufhin das nächste Mal in Kremik einklariert - Polizei und Zoll freundlichst und höflich, mit Manieren, wie man es erwarten kann.

Viele Grüße

Gerhard und Elke
Juli 2012
Verehrte Skippertips-Leser,

heute möchte ich auf ein Problem hinweisen bzw.zu diesem Thema eine Sensibilisierung auslösen, die mir selbst auch gut getan hätte wenn sie vor dem Ereignis, über das ich berichten will da gewesen wäre.

Kurzum, ich hatte eines Nachts, gegen 05:00 Uhr morgens, vor einigen Tagen erst, einen ungebetenen Besucher an Bord. Der Kerl war so dreist, dass er kaum Armeslänge von mir entfernt dabei war, die Schapps zu durchsuchen. Ich schlief den Schlaf des Gerechten im Vorschiff.

Gott sei Dank bin ich rechtzeitig wach geworden, habe die Situation gleich erkannt und durch lautes Schreien den Burschen zur Flucht veranlasst. Der zweite Mann stand in diesem Moment schon auf der Gangway und wollte wohl auch grad an Bord kommen. Der ist dann auch abgehauen.
Insgesamt waren die Kerle zu dritt. Das habe ich dann gesehen, als ich an Deck war und sie zuerst rennen,
dann allerdings in gemütlichem Spaziergängertempo davon trotten sah.

Ich habe sie natürlich nicht verfolgt. Die Polizei habe ich auch erst später verständigt was ein Fehler war.

Das Ganze hat mir einen gewaltigen Schreck eingejagt, genauer gesagt, ich hatte die Hosen gestrichen voll.
Gott sei Dank hatten Sie zu dem entscheidenden Zeitpunkt noch nichts wertvolles gefunden und so ist mir kein
Schaden entstanden. Insgesamt denke ich, war die ganz Sache jedoch sehr gefährlich.

Ich schreibe nicht, wo sich das ereignet hat und schon gar nicht, um über die bösen Buben in HR zu schimpfen.
Spitzbuben gibt es nämlich überall, nicht nur dort.

Nein, das Problem lag bei mir selbst und liegt vielleicht auch bei anderen Skippern. Es besteht schlicht und einfach,
darin, dass ich zu sorglos war. Das war ich schon in der ganzen langen Zeit in der ich in Kroatien
unterwegs bin. Es ist ja auch noch nie etwas derartiges vorgekommen.
Nie habe ich abends die Gangway rein gezogen und das Schiff weiter vom Steg weg gebracht.
Nein, es blieb immer alles offen, einladend, Wertsachen waren maximal in einem Schapp drin.
Ein Knopfdruck hätte genügt und alles Bargeld, Dokumente, Scheckkarten und vieles andere hätte
weg sein können.

Darüber wollte ich berichten und jeder Leser soll seine eigenen Lehren daraus ziehen, oder auch nicht.
Ich jedenfalls werde in Zukunft vorsichtiger sein und es den Burschen zumindest schwerer machen.

Viele Grüße
Werner

A: Natürlich werden wir das Thema aufgreifen und auch im Newsletter thematisieren. Bis auf den Verlust des einen oder anderen Außenborders, was aber auch nur in einer bestimmten Gegend vorkam, sind derartige Fälle bisher nicht bekannt geworden.
Auch wir haben bisher, auch bei längerem Landgang, niemals die Yacht verschlossen und niemals negative Erfahrungen gemacht.

Juli 2012

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Küstenhandbuch für Kroatien ähnlich Aufgebaut wie das von Bernhard Bartholmes die Balearen

Was können Sie mir hier empfehlen ?

Mfg.

Hubert

A: Empfehlenswert sind ausschließlich zwei Titel. da diese jährlich aktualisiert werden:

- "888 Häfen und Buchten", das ist unsere "Adriabibel", in der wirklich jede Bucht beschrieben ist
und
"Die sicheren Liegeplätze - der SKIPPERTIPPS-Törnplaner"

Alle anderen Titel (mit den bunten Bildern) werden im Abstand von mehreren Jahren neu aufgelegt. Darüber hinaus sind die dort enthaltenen Informationen bei Veröffentlichung oft nicht mehr aktuell, da die Produktion meist langwierig ist.

Zur Vorlage des Ihnen angesprochenen Titel, wurde eine Publikation eines kroatischen Verlages, die in unregelmäßigen Abständen neu aufgelegt wird.

Sehr umfangreich ist auch der "Adriatic Pilot" aus dem Imray-Verlag. Hier finden Sie viele Fotos und Pläne, allerdings gilt auch hier, was bereits über die Bücher mit bunten Bildern gesagt wurde.
Juli 2012


Ein herzliches AHOI an Skippertipps. Beobachtung und Gespräche unter Skippern :

Was uns an den kroatischen Bojenfeldbetreibern überhaupt nicht gefällt :

Das jede halbwegs sichere Ankerbucht mit Bojen vollgepflastert ist, damit müssen wir leben.

Das der Bojenpreis bei einigen Betreibern von 2011 auf 2o12 um bis zu 50% erhöht wurde, ist Wucher, Bojen sind oft so eng gesetzt, dass bei Windböen eine Schiff-Schiffberührung unvermeidlich ist. Service besteht nur aus öfters unwilligen mitnehmen des Mülls. Eine Haftung des Bojenbetreibers für die Haltekraft der Boje wird ausgeschlossen. Frage : wie sollen ältere Yachties tauchen und den Bojenzustand kontrollieren ?

Wir älteren Bootsfahrer sind halt nicht mehr so sportlich, auch nicht mehr so gesund. Wir bringen aber viel Geld als Bootsfahrer nach Kroatien.

Als besondere Kritik an den Tourismusverantwortlichen in Kroatien möchte ich festhalten, dass in keinem Hafen mit Bojen, in keiner Bucht mit Bojen dafür Sorge getragen wird, dass den Bojenliegern ein Anlanden mit Beibooten mittels eines dafür reservierten Steges ermöglicht wird. Es braucht oft sehr sportliche Gelenkigkeit um über hohe Betonmolen, bewehrt mit scharfen Muscheln usw. auch über Felsen, auszusteigen. Aus eigener Erfahrung und Gesprächen mit anderen älteren Herrschaften weiß ich, dass

deswegen oft auf Landgang verzichtet wird. Auch die Gefahr der Beschädigung des Beibootes ist gegeben. Die sehr oft wahrgenommene Möglichkeit über Stege der Einheimischen anzulanden wird von vielen nicht gerne gesehen.

Anton

MY HETORE

A: Der kroatische Staat hat die Pachtgebühren für Bojenfelder drastisch erhöht und die Betreiber sehen sich gezwungen, die Kosten wiederum weiter zu geben. Einige Betreiber haben ihren Vertrag gekündigt und die Bojen entfernt, da sie die Gebühren einfach nicht (im voraus!) aufbringen können. Daß hier kein Spielraum für Investitionen in Service, wie z.B. in die angedachten Stege, bleibt liegt nahe.
Die sehr ambitionierten Pläne der Regierung der 5000 "Sommermarinas" ist weitgehend stecken geblieben, woran die Geldgier des Staates nicht unschuldig ist. Es wurde einfach nicht die Geduld aufgebracht, abzuwarten, bis in den bewirtschafteten Buchten eine sich selbst tragende Infrastruktur entstand. Ein weiteres Hemmnis für das Wachstum der regionalen Infrastrukturen ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf satte 25%, was sich natürlich auf die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen enorm auswirkt.
Gerade der erzwungene Verzicht auf Landgang verstärkt natürlich diesen Effekt.
Es bleibt lediglich zu hoffen, daß die Verantwortlichen endlich ein offenes Ohr für die Probleme des Teils der Bevölkerung haben, der nicht mit hohen monatlichen Zuwendungen rechnen kann, sondern sich Tag für Tag mit den erwirtschafteten Kleinbeträgen zufrieden geben muß.

Juli 2012

Yachknigge

Leider müssen wir in den letzten Jahren immer wieder feststellen, daß in schönen, ruhigen Buchten spät abends Yachten anlegen, lautstark alkoholisierte Personen rumgrölen und morgens wieder verschwinden.

Dieses Verhalten haben wir aber auch in kleineren gepflegten Marinas festgestellt. Ankommen nach Dienstschluss der Marina-Personals, Benutzung der Infrastruktur und verschwinden früh morgens vor dem Arbeitsbeginn des Marinapersonals.

Was soll man dann stark alkoholisierten Personen sagen, die bis spät in der Nacht über die Außenlautsprecher laute Musik abspielen, sich lautstark unterhalten und bereits morgens um 6 Uhr wieder alle anderen Yachten stören, bis sie um 7 Uhr endlich wieder verschwinden?

Günther

Liebes Skippertipps-Team,

wir kehren soeben zurück von einem Pfingstaufenthalt auf unserem Segelboot in Dalmatien und wollten kurz einmal auf ein Thema hinweisen, welches sicher viele Eigner in diesem Jahr betreffen wird, besonders diejenigen, die mit einem Boot oder einer Yacht unter deutscher Flagge in Kroatien unterwegs sind und dort, wie wir auch, einen Dauerliegeplatz haben.
Uns ist zu Ohren gekommen und wir haben dann auch offiziell von unserer Marina (ACI) – Rezeption den Hinweis erhalten, daß uns empfohlen wird – und zwar dringend – die Kroatischen Territorialgewässer in diesem Jahr zumindest für einen Tag zu verlassen. Dieses sollte allerdings nicht geschehen mit einfachem Raussegeln – zum Beispiel bis hinter Bisevo, und dann wieder hereinkommen, sondern richtig offiziell mit ausklarieren und wieder einklarieren zum Beispiel am nächsten Tag, oder – wie uns gesagt wurde, können wir auch morgens raus und abends wieder rein. Aber wie bereits eingangs erwähnt, unter voller Erledigung der Zollformalitäten, so als wenn man nach Montenegro, Slowenien oder Italien segeln möchte.
Der Grund dafür ist der baldige Beitritt Kroatiens zur EU in 2013. Die Schiffe und Boote unter ausländischer (EU) Flagge, welche in Kroatien einen Liegeplatz haben, haben offiziell den Status eines nur temporär eingeführten Gutes, d.h. es braucht auf das Schiff weder Zoll noch Einfuhrumsatzsteuer entrichtet werden, wenn es temporär in Kroatien ist. Maximale Aufenthaltsdauer für normal in Marinas eingelagerte oder im Wasser befindliche Schiffe ist 18 Monate. Nur in bestimmten Zolllagern kann die Frist auf 24 Monate verlängert werden. Diese Regelung, die darüber hinaus in der gesamten EU gilt, ist immer schon existent gewesen, nur hat bisher kein Hahn danach gekräht und es wurde einfach von den kroatischen Behörden geduldet, daß die Deutsch oder anderweitig EU-beflaggten Schiffe und Yachten einfach immer das ganze Jahr über im Revier waren bzw. die kroatischen Territorialgewässer meistens nie verlassen haben.
Dieses ändert sich jetzt mit Annäherung an den Beitrittstermin und deswegen müssen die Skipper und Eigner EU-beflaggter Yachten dafür sorgen, daß mindestens einmal in 18 Monaten das Schiff aus Kroatien ausklariert und angeblich wird auch kontrolliert, daß es tatsächlich die Territorialgewässer verlässt, mit Radar wie man uns sagte, aber ich halte dieses persönlich für unwahrscheinlich.
Falls man dieser Aufforderung nicht nachkommt, erhält
a.) die Marina eine saftige Strafe, weil sie nicht dafür gesorgt hat, daß diese Regelung befolgt wird (wir haben einen solchen Fall in unserer Marina, wo eine alte nicht seetüchtige Yacht seit Jahren aufgepallt ist, selbst dafür soll die Marinadirektion jetzt verantwortlich gemacht werden!) und
b), viel schlimmer noch, der kroatische Staat kann verlangen, daß das temporär eingeführte Zollgut ein permanent eingeführtes wird, und dann werden auf den Wert des Bootes bei 1. Einführung in Kroatien Zoll und Einfuhrumsatzsteuer fällig (25%).
In unserem Fall ist die Yacht nagelneu am 01.01.1995 eingeführt worden, d.h. wir müssten die vorstehen erwähnten Sätze auf den Neupreis unserer Yacht zahlen! Angeblich braucht man aber nicht in einem anderen Land einklarieren, d.h. es ist eine Formalität, die jeder in seine Törnplanung einbeziehen sollte, um sich hohe Kosten und Ärger zu ersparen.
Diese Sache hat übrigens nichts mit der nächstes Jahr fälligen Nachversteuerung der deutsch beflaggten Yachten zu tun die 8 Jahre und jünger sind. Das ist wieder ein anderes Thema und kommt dann in einem Jahr auf uns zu!

MARTIN

Juni 2012

Liebe "Macher" von Skippertipps,

als eingefleischter Ostseesegler (Charterer), der Kollegen
aus der Adria bisher (augenzwinkernd) immer als
"Warmwassersegler" bezeichnet hat, habe ich mich mit dem
Gedanken angefreundet, meine Vorurteile zu überwinden und
auch einmal das Badewasser zu testen. Ihr Yachtknigge hat
nun neue Barrieren aufgebaut. Dass Seerecht im Süden nicht
so groß geschrieben wird (wer kennt da z.B. einen
"Motorkegel"), kann ich noch verschmerzen. Wenn ich aber
damit rechnen muss, dass meine kostbarste Zeit des Jahres
-nämlich mein Urlaub- durch "Terroristen" gefährdet ist, die
besser am "Ballermann" *) aufgehoben wären, dann muss ich
mir doch noch einmal überlegen, ob ich wirklich in der Adria
segeln sollte. Ihr "Knigge" ist in Ordnung, wirkt bei mir
aber auch abschreckend.

Ich hoffe, Sie können mich davon überzeugen, dass diese
Auswüchse der "freien Welt" auch in der Adria nur die
Ausnahme sind.

Mit freundlichen Grüßen
Jo

*) Auch am Balneario haben es die Einwohner und Urlauber
nicht verdient, sich von einer Minderheit von Säufern
terrorisieren zu lassen.


A: Keine Bange. Sicherlich tummeln sich in südlichen Gewässern, gerade zur Hauptsaison, auch ein Kreis von Menschen, denen man lieber nicht begegnet wäre. Die Nächte sind lau, der Durst ist groß. Aber gibt es nicht auch auf der Ostsee unbeliebte Nachbarn, die über die im Päckchen liegenden Yachten des nächtens lautstark darüberpoltern?
Das Revier der östlichen Adriaküste ist mit seiner Flora und Fauna, sowie über 1000, zumeist unbewohnten Inseln, einfach einzigartig. Dazu kommt eine Infrastruktur, die weltweit zu den besten gehört.
Wer hier einmal außerhalb der Saison gesegelt ist, wird das Land lieben lernen und bald hierhin wieder zurückkehren. Es gibt auf jedem Törn sehr viel neues zu entdecken.

Besuchen Sie das Revier - Sie werden es nicht bereuen.

Mai 2012


Hallo liebe Crew von Skippertipps.de,
vielen Dank für eure immer sehr informativen “Skippertipps”.

Die Preiserhöhung habe auch ich jetzt in der ACI-Marina Pomer genauso erfahren. Man hat nicht die angegebenen Maße des Flaggenzertifikates anerkannt, die die Rumpflänge angeben, sondern neu vermessen –natürlich mit dem herausstehenden Anker. Das kostet jetzt ca. € 600,- im Jahr mehr. Auf meinen Einwand den Anker wegzupacken hat man sich nicht eingelassen, sondern mir ein Maßblatt der Werft geschickt.

Leider geht die Abzockerei in Kroatien weiter, schade. Ich werde mich wohl nun doch im nächsten Jahr von Kroatien verabschieden, um die dortige Preisgestaltung nicht noch weiter zu unterstützen. Vielleicht wacht ja doch mal jemand der Verantwortlichen auf.

Vielen Dank und “Mast und Schotbruch

Herzlichst
Michael

April 2012

Hallo Skippertipps,
wir wollen Anfang Juli unsere Hunter 26 nach Kroatien trailern um die Gegend von Sibenik! Habe Sie uns hierfür Tipps?

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard

A: Gerne vermitteln wir Ihnen einige Tipps. Zunächst möchten wir auf unsere Rubrik "Küste & Inseln" hinweisen, in der Sie alles wissenswertes über Häfen, Marinas und Bojenfelder erfahren. Unter dem Menüpunkt "Reiseberichte" findet sich eine Vielzahl von Berichten, gerade aus dieser Gegend um Sibenik.
Wir kennen die Hunter aus eigener Erfahrung und wissen, daß sie sehr leicht krängt und etwas untermotorisiert ist. Daher ist unsere Empfehlung, eher geschützte Passagen zu wählen, und bei drohendem Jugo, der hohe Welle aufbauen kann, sowie bei Bura eher nicht auszulaufen. Unsere Tipps:
- Auf der Krka bis Zaton und weiter bis Skradin (mit Besuch der Wasserfälle)
- Prvic
- Zlarin
- Kakan/Kaprije (Bojenfeld)

Sollte der Törn länger als eine Woche dauern ist es sicherlich reizvoll mit Ausgangspunkt Telescica-Bucht (vor allen Winden geschützt, gute Infrastruktur) die Kornaten zu erkunden. Ein weiterer Schlag nach Zirje (Bojenfelder in Buchten Vela Stupica und Tratiska) rundet die Reise ab.

April 2012

Hallo Skippertipps-Team,
so wie ich die Sache sehe, wird es wohl so laufen, daß alle Yachten, die zum Stichtag nicht versteuert sind UND 8 Jahre alt oder jünger sind, voll mit dem Zeitwert nachversteuert werden müssen.
Für die anderen Yachten, die älter sind, ändert sich nichts. D.h. diese älteren Yachten können weiter wie bisher unversteuert in Kroatien liegen bleiben.

Für mich persönlich bedeutet daß, das ich mit meiner Yacht Bj. 1995, die sich seitdem auch in kroatischen Gewässern befindet, nichts nachzahlen muß. Das ist einerseits schön, weil selbst wenn meine Yacht nur noch auf 50.000 Euro taxiert würde, wären das immerhin immer noch 11500 €, die ich nachzuzahlen hätte. Keine Frage, hier hätte ich erstmal ein Problem, wenn zu den ca. 8500€, die meine Yacht jährlich an Unterhalt kostet – Hafengebühr, Versicherung etc. – auch noch diese Summe an Steuernachzahlung dazukäme. Allerdings, so verstehe ich es jedenfalls, ist meine Yacht dann natürlich – durch diese Regelung bedingt – immer noch nicht EU-versteuert, d.h. ich kann nicht mal rüber über die Adria fahren, um etwas Italien zu schnuppern. Zumindest darf ich mich nicht erwischen lassen. Leider hat der vorherige Besitzer der Yacht, der dieses Boot neu gekauft hat, mir jede Menge Unterlagen vermacht, aber die Originalrechnung, welche angeblich auch mit Mwst. ausgestellt war (obwohl ich das persönlich nicht glaube!), war leider nicht dabei. Da der Yachthändler, der die Yacht damals ins Wasser gebracht hat, mittlerweile nicht mehr existiert, und die Unterlage ohnehin älter als 10 Jahre wäre, habe ich keine Chance, mehr an dieses Dokument, so es denn jemals existiert hat, heranzukommen. In der Rezeption der ACI-Marina, wo mein Boot liegt, hat man noch keine Ahnung, wie das vor sich gehen soll, wenn 2013 da ist, aber man freut sich zumindest über geringeren Papierkram (Verzollung etc.) bei der Einfuhr von Ersatzteilen. Auch entfallen die Vorschriften hinsichtlich Zollverschluss für viele Boote, die EU-Bürgern gehören.

Bezüglich der befürchteten Preissteigerungen bin ich relativ gelassen. Ich glaube einfach, daß in Kroatien eigentlich nichts mehr viel teurer werden kann, denn die Lebenshaltungskosten sind doch fast wie in Deutschland. Ich glaube, wir als EU-Bürger haben vom Beitritt Kroatiens fast nur Vorteile – abgesehen von den Yachteignern mit neueren Schiffen siehe oben - wie es mit der kroatischen Bevölkerung aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Der wirklich große Schritt wäre der Beitritt zum Schengen-Abkommen, damit die Schlangen beim Einreisen verschwinden, sowohl an der Grenze mit dem Auto also auch im Flughafen von Split, wenn mehr als 2 Flüge gleichzeitig abzufertigen sind.

mit freundlichen Grüßen,

Martin

April 2012


Hallo liebes Skippertipps Team

Ich habe eine Anregung bezüglich der Reiseberichte!

Ich vielleicht auch andere möchten gerne gezielt einen Kommentar zu gewissen Reiseberichten abgeben.

Wäre es möglich eine Link zu kreieren welcher auf Kommentare nur zu diesem Reisebericht hinführt? Und vielleicht sogar eine Zähler zu installieren welcher die Anzahl der Kommentare auflistet?

Oder ist das zu aufwendig bzw. nicht in Eurem Sinn so etwas einzurichten?

Ich würde gerne mal nachschauen wie der Bericht auf andere gewirkt hat,

oder dem Schreiber auf die Schultern klopfen und mich für seine Mühen zu bedanken. Das freut sicher auch den Verfasser des Berichtes und motiviert vielleicht mehr Skipper einen Bericht zu Euch ins Netz zustellen.

Liebe Grüße

Robert

A: Es ist nicht so, daß wir uns gegen jegliche Veränderung sträuben. Ganz im Gegenteil: Alle Vorschläge werden diskutiert. Da jedoch nahezu alle Reiseberichte sehr persönlich gehalten sind und somit sicherlich auch subjektive Eindrücke enthalten, werde wir keinerlei "Beurteilungsfunktion" einbauen. Die Berichte sollen unkommentiert für sich stehen. Die Seite der Reiseberichte soll nicht zum nautischen Facebook mutieren.
Natürlich veröffentlichen wir weiterhin Zusendungen in der Rubrik "Leserbriefe".

April 2012

Liebe Reaktion der Skippertipps,

ich habe heute Euren Newsletter gelesen. Dazu möchte ich eine Anmerkung machen.

Wir waren seit 2003 begeisterte Besucher der kroatischen Küste. Anfangs war das Chartern eine schöne Sache. Preis und Leistung passten. In den letzten Jahren hat sich die Situation jedoch so entwickelt, dass wir beschlossen haben in der nächsten Zeit dieses Revier zu meiden. Die Preise (sowohl die Charterpreise als auch die Gebühren in den Marinas) steigen immer weiter, die Qualität nimmt jedoch immer weiter ab. Dazu kommt, dass unsere kroatischen Freunde immer mehr versuchten, uns über den Tisch zu ziehen. Dies soll keine Pauschalverurteilung sein. Es ist uns jedoch mittlerweile zweimal passiert, dass wir Yachten bekamen, die vom Wartungsstand auf unterstem Niveau lagen. Oder in Lokalen, die wir mehrmals besuchten, beim ersten Besuch alles in Ordnung war, und dann bei einem weiteren Besuch z.B. ein Fisch mit 96,00€ berechnet wurde, den zwei Personen mit Leichtigkeit essen konnten (geschehen in der Marina vor Hvar). Ich denke, dass nur eine Abstimmung mit den Füßen das Ganze wieder auf ein freundliches Niveau bringen kann.

Beste Grüße aus Passau

Josef


März 2012

Wir sind von dem Wintersturm in Sumuni ( Insel Pag) betroffen.(SY Bavaria 37)
Wer kennt Rep.-Unternehmen die hier helfen können. Teakholzscheuerleiste abgerissen und ev. kleine Geelcoatschäden. Für Tips wäre ich allen sehr dankbar.

Dieter

Wer kann ein Unternehmen in Simuni oder auf Pag enpfehlen. Bitte senden Sie eine Mail, die wir dann weiter leiten.
Hallo liebes Skipper -Team,
da ich in diesem Jahr nicht auf der Boot war, freut es mich besonders schöne Infos von Euch und über Kroatien zu bekommen. Ich segle mit meiner Frau noch nicht oft in der Traumwelt Dalmatien, dennoch habe ich auch Dank Eurer Infos im letzten Juni wunderbare drei Wochen verlebt und nur wenig Stress mit den anderen Yachtis gehabt. Zu zweit mit etwas Erfahrung und Geduld geht so manches gut aber was ich zu Ende der Reise im Hafen von Hvar erlebt habe hat meine Frau und mich stark verärgert. Der Hafen war wie immer stark gefüllt aber dennoch wollten wir hier für einige Stunden liegen.
Der Wind blies kräftig in den Hafen und der Schwell war entsprechend. Der Hafenmeister wies uns die letzte frei Boje zu und wir freuten uns auf einen schönen Tag an Land. Kurz bevor wir ins Dingi steigen wollten, fragte uns ein Kanadische 55 Fuß Yacht ob sie mit uns an die Boje dürfe. Ich erklärte dem Skipper, dass das nicht gut wäre und er möchte sich einen anderen Platz suchen. Der Skipper ignorierte meine Ablehnung und ging mit seinem Heck an die Boje.
Die beiden Yachten vertrugen sich nicht 32 gegen 55. Der dreiste Skipper blieb wo er war. der Hafenmeister kam nicht zur Hilfe, ergo zogen wir nach gegenüber und ließen das Eisen fallen. Ja leider hat die Dreistigkeit wieder gewonnen, oder gibt es in Kanada gar keine Bojen.
In diesem Sinne warten wir auf den Frühling.

Heinrich

A: Leider nimmt das rücksichtslose Verhalten immer noch zu. Wann wird diesen Nautikrüpeln endlich Einhalt geboten? Es sind die Behördenvertreter vor Ort genau so gefragt, wie auch die Betreiber der Marinas. Diese Skipper müssen endlich einmal mit empfindlichen Strafen belegt werden, um ihrem Treiben ein Ende zu setzten. Sollten diese dann künftig das Revier meiden - um so besser!
Wir alle sollten auf die zuständigen Organe in Kroatien einwirken, um klar zu stellen, daß sie mit dem Ignorieren der Umstände diese Entwicklung weiter fördern.

Januar 2012

Liebes Team von Skippertipps,
wir segeln seit nun neun Jahren in Kroatien und schätzen sowohl Ihren Newsletter als auch die inzwischen 888 Häfen und Buchten als unsere Skipperbibel außerordentlich. Nun möchten wir auch einen kleinen Tipp loswerden:
Ganz in der Nähe der noch relativ neuen Marina Trogir Seget (Yachtclub Baotic) - wir haben dort seit drei Jahren unseren Liegeplatz - hat 2011 ein neues Restaurant eröffnet: die Konoba Antonio. Sie liegt einen Steinwurf von der Marina entfernt direkt an der Kirche von Seget Donji. Die Konoba hat zwar keinen direkten Mehresblick, dafür entschädigen aber der gemütliche Innenhof, die ausgezeichnete kroatische Küche, die warmherzige und deutsch sprechende Wirtin Andrijana und die bemerkenswert niedrigen Preise.Seit wir die Konoba Antonio entdeckt haben , sind meine Frau und ich dort Stammgast.

Vielleicht ist das auch für andere Wassersportler interessant, die in Trogir Seget Station machen.
Beste Grüße
Hannsjörg und Ute

Januar 2012

Sehr geehrte Skippertipps

Sei haben ja Cc: das engl. Schreiben des kroatischen Finanzministeriums, Abt. Zollaufsicht, gerichtet an die kroatische Handelskammer, Abt. Tourismus erhalten. Darin werden die Regeln und Gesetze für die temporäre Einfuhr von Schiffen erläutert. Da es in Juristenenglisch abgefasst ist und dies nicht jedermanns Sache ist, es zu verstehen, kann ich Ihnen hier meine Interpretation und Ratschläge weitergeben:

Eine Marina kann, muss aber nicht als Zollfreilager agieren. (Dies zum Unterschied der Infos der Kreuzer-Abt.!). Stellt eine Marina den Antrag, ist sie aber an gewisse Auflagen, was Kontrolle und Aufbewahrung der Boote betrifft, gebunden, (ev. Trockenplatzierung). Mein Verdacht ist jetzt, dass gewisse Marinas solche Auflagen entweder nicht hat(ten) oder nicht oder nur teilweise eingehalten haben und jetzt den Bammel haben rechtlich belangt zu werden, da gewisse ihrer Kunden mit einer Steuerrechnung konfrontiert werden oder werden könnten, da es im Winter gar keine Zollverwahrung gegeben hat und diese Zeit nicht an den 18 Monaten hinzu- resp. abgerechnet werden. Die Gesamtzeit ist nämlich 24 Monate (max. Unterbruchszeit ist 6 Monate pro Jahr), das hingegen scheint mir neu zu sein.

Wer also ein solches Schreiben seiner Marina erhalten hat, tut gut dran, nachzufragen, ob ihr Schiff wirklich in Zollverwahrung oder unter Zollaufsicht war oder ist. Er könnte sonst im Frühling u.U. mit einer saftigen Rechnung des kroatischen Zolls konfrontiert werden oder an der Ausreise verhindert werden!

Freundliche Grüsse

Thomas

zum Schreiben des kroatischen Finanzministeriums

Januar 2012

Hallo Skippertipps-Team,

erst mal möchte ich Euch alles Gute für das neue Jahr wünschen.

Ich habe eine Frage.

Irgendwann so 2002/2003 begannen die Konoben und Restaurants, ihre Toiletten auszubauen und auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.

Sicher hat sie dazu etwas (Tourismusministerium?) veranlasst.

Könnt Ihr mir dafür eine Quelle benennen?

Vielen Dank und viele Grüße

Hanka

A: Das ist eine wirklich interessante Frage. Quellen können wir dazu nicht nennen. Wir vermuten allerdings, daß dies mit dem damaligen, staatlichen Kreditprogramm zur Förderung der touristischen Infrastruktur zu tun haben könnte.
 

An dieser Stelle haben wir
die lange Liste zugunsten
kürzerer Ladezeiten geteilt
 hier geht`s weiter